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Sozialministerin beim Spatenstich für die Jugendforensik

Symbolischer Baubeginn - Fertigstellung Herbst 2015 geplant

Es geht los. Am Donnerstag, 17. Juli 2014, fand der Spatenstich für die Jugendforensik unter Beteiligung von Sozialministerin Cornelia Rundt und dem Aufsichtsrat des Psychiatrieverbundes Oldenburger Land gGmbH, Landrat Jörg Bensberg, statt. Der eingeschossige Neubau mit drei Flügeln, der direkt an die bestehende Erwachsenenforensik anschließt, soll im Herbst 2015 fertig werden. Die Jugendforensik ist eine Einrichtung des Landes Niedersachsen, das für den Maßregelvollzug zuständig ist. Die Investitionskosten in Höhe von 7 Mio. Euro werden in voller Höhe vom Land übernommen.

Ministerin Rundt lobte das „partnerschaftliche Verständnis“ zwischen dem Land Niedersachsen und der KJK. „Ich komme gerne zu Ihnen. Dies ist ein anspruchsvolles Projekt, doch nachdem ich das Konzept kennen gelernt habe, bin ich überzeugt, dass die Unterstützung für die jungen Menschen da ist. Wir brauchen ein Stück öffentliche Wahrnehmung  für die jungen Menschen, die es nicht leicht haben und es anderen auch nicht leicht machen. Aber trotz allem brauchen sie Wertschätzung.“

Aufsichtsrat Landrat Bensberg sagte: „Diese Erweiterung der Forensischen Klinik ist ein weiterer Baustein der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Karl-Jaspers-Klinik in den vergangenen Jahren. Der Psychiatrieverbund Oldenburger Land hat seit dem Trägerwechsel nachhaltig unter Beweis gestellt, dass er eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung für die Region sicherstellen kann.“

Eine Projektgruppe unter der designierten Leitenden Ärztin der Jugendforensik, Bettina Hackenbroch-Hicke, stellte der Ministerin das Konzept der Jugendforensik vor. „Wir freuen uns sehr, dass die Ministerin uns vor Ort besucht hat und einen konkreten Eindruck gewinnen konnte. Es ist gut, dass es jetzt nach der langen Planungsphase endlich losgeht“, sagte Hackenbroch-Hicke.

Der Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie, Dr. Joachim Dedden, ergänzte: „Mit Freude sehen wir, dass sich die umfängliche Planung in ein konkretes Projekt umsetzt. Wir hoffen, dass wir einen reibungslosen und zeitgerechten Verlauf der Errichtung der Klinik erleben werden.“

Sie legten Hand an die Spaten und starteten symbolisch den Baubeginn der Jugendforensik (von links:) Architekt Detlef Thomsen, KJK-Geschäftsführer Axel Weber, Architekt und Projektleiter Björn Groß, Ministerin Cornelia Rundt, Forensik-Chefarzt Dr. Joachim Dedden, Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Brieden, Pflegedienstleitung Monika Jüttner, Forensik-Oberärztin Bettina Hackenbroch-Hicke und Aufsichtsrat Landrat Jörg Bensberg. Foto: Wündisch-Konz