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Karl-Jaspers-Klinik

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Die 2017 neu erbaute Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist eine Akutklinik für psychosomatische Erkrankungen mit insgesamt 40 Plätzen und ein weiterer Standort der Karl-Jaspers-Klinik Bad Zwischenahn.

Der Neubau ist in unmittelbarer Nachbarschaft zum Klinikzentrum Westerstede entstanden und wird in enger Kooperation mit dem dortigen Bundeswehrkrankenhaus betrieben.

Die ersten Patienten werden ab Oktober 2017 in die Klinik aufgenommen.

So finden Sie uns

Anfahrtsskizze PSM-Klinik

Adresse:

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
An der Hössen 23
26655 Westerstede

Aufnahme

Aufnahmevoraussetzung für eine psychosomatische Behandlung ist die Indikation im unten genannten Behandlungsspektrum. Bei Fragen wenden Sie sich bitte telefonisch  an uns, Tel. (0441) 9615-1611.

Für Ihre Aufnahme bei uns benötigen Sie eine Einweisung von Ihrem behandelnden Arzt.

Die Kostenübernahme nach stationärer Einweisung erfolgt im Regelfall durch die gesetzlichen und privaten Krankenkassen bzw. Beihilfestellen.

Eine Behandlung kann leider nicht erfolgen bei Psychosen, schweren Personlichkeitsstörungen, Bipolaren Störungen, Suchterkrankungen, Anorexie, Bulimie, akuter Suizidalitat oder selbstverletztendem Verhalten.

Behandlungskonzept

Das Behandlungskonzept ist wissenschaftlich fundiert und neurobiologisch orientiert. Das Behandlungsmodell ist therapieschulenubergreifend. Es wird indikationsbezogen und störungsspezifisch behandelt. Dies geschieht mit Unterstützung unterschiedlicher Therapien:

  • Psychotherapie im Einzel- und Gruppensetting, z.B. spezielle Gruppen bei stressinduzierter Hyperalgesie und Fibromyalgie
  • Entspannungsverfahren (Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Biofeedbacktherapie, Yoga, geplant: Qi gong)
  • Sport-, Physio- und Bewegungstherapie, Spiegeltherapie
  • Musiktherapie
  • Ergotherapie (Cogpack, Bildnerisches Gestalten)
  • Pflegeunterstützende Maßnahmen
  • Sozialberatung, Themenvorträge u.v.m.
  • Internistische, ärztlich-medizinische Versorgung

Zudem besteht die Möglichkeit einer berufsgruppenspezifischen Behandlung (z.B. von Lehrern, Musikern) und die Erarbeitung präventiver Maßnahmen - Lebensstil, Stressprävention.

Behandlungsspektrum Stress- und Schmerzerkrankungen

  • Burn-out-Symptomatik
  • Angststörungen wie soziale Phobie, generalisierte Angst, Agoraphobie mit Panikstörung, Panikstörung, performance anxiety
  • Depressive Störungen
  • Stressbedingte Schmerzerkrankungen wie z. B. somatoforme Störungen, Fibromyalgie-Syndrom, Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD), Chronic Fatigue-Syndrom
  • Stressinduzierte Hyperalgesie
  • Funktionelle Schmerzstörungen, Kopfschmerzen
  • Psychosomatische Erkrankungen z.B. chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Hypertonie
  • Krankheitsbewältigung
  • Längere Trauerreaktionen
  • Trauma- und Traumafolgestörungen (in Planung)

Therapien

Unsere Therapiekonzepte sind therapieschulenübergreifend, störungsspezifisch und indikationsbezogen. Die Therapien werden individuell und leitlinienbezogen eingesetzt. Wir arbeiten neurobiologisch orientiert und wissenschaftlich fundiert.

Einzelpsychotherapie

  • mehrfach wöchentlich

Gruppenpsychotherapien

  • Beziehungs- und Konflikttrainingsgruppe nach Hinsch und Pfingsten
  • Angstbewältigungstraining
  • Problemlösegruppe
  • Stressbewältigungsgruppe
  • Psychodynamisch interaktionelle Gruppenpsychotherapie
  • CBASP
  • Traumagruppe (in Planung)

Entspannungsverfahren

  • Autogenes Training
  • Progressive Muskelralaxation
  • Yoga
  • Biofeedbacktherapie
  • Qi gong (in Planung)

Musiktherapie

  • Einzel- und Gruppentherapie
  • Stimme und Stimmung
  • Klangentspannung

Ergotherapie

  • Cogpack
  • Arbeitsbelastungserprobungen
  • Bildnerisches Gestalten

Sozialberatung

Sport- und Bewegungstherapien

  • Terraintraining und Nordic Walking in unterschiedlicher Graduierung
  • Gymnastik
  • Rückenfit
  • Aquafit
  • Sport und Spiel
  • Medizinische Trainingstherapie (MTT) im Aufbau

Physiotherapie

  • Aktivierende Einzelbehandlung
  • Beckenbodentraining
  • Bruxismusgruppe
  • Achtsamkeitsübungen: Stehen Gehen Sitzen
  • Atemgymnastik
  • Entspannungs- und Aktivierungsbäder

Pflegeunterstützende Massnahmen

  • Lehrküche, Ernährungsberatung
  • Bezugspflege
  • Jogging – Power
  • Walking spezial
  • Alltagstraining
  • Angstexpositionstraining
  • Skilltraining

Themenvorträge, z.B.

  • Psychosomatische Grundlagen - neurobiologisch orientiert und wissenschaftlich fundiert
  • Schmerzedukation
  • Schlaf
  • Lebensstil
  • Psychopharmaka
  • Stress

Das Team

Das Team der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie setzt sich wie folgt zusammen:

  • Ärzte (FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie, Neurologie), medizinisch-internistische Fachexpertise 
  • Psychologen (Psychologischer Psychotherapeut und / oder Diplom-Psychologe)
  • Pflegefachkräfte (Fachpflege für Psychosomatik, Fachpflege für Psychiatrie, Gesundheits- und Krankenpfleger)
  • Fachtherapeuten (Ergotherapeuten, Sozialarbeiter, Musiktherapeuten, Kunsttherapeuten, Sport- und Bewegungstherapeuten, Physiotherapeuten)

In der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie soll die volle Weiterbildung zum Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ermöglicht werden.

Klinikdirektorin Dr. med. Doris Ch. Klinger

Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Fachärztin für Allgemeinmedizin - Psychosomatische- und Spezielle Schmerztherapie - Schmerzgutachterin - Musikerin und Musikpädagogin - Vorstandsmitglied der IGPS (Interdisziplinäre Gesellschaft für Psychosomatische Schmerztherapie)

 

Link zur IGPS

Link zur VPT Stuttgart 

 

Ausgewählte wissenschaftliche Publikationen:

1. U.T.Egle, D.Klinger (2016)

„Grundprinzipien der Behandlung stressbedingter Schmerzsyndrome“

Ärztliche Psychotherapie und Psychosomatische Medizin 2016 / 3; 11: 155-161; Schattauer

2. U.T. Egle, D. Klinger, M.-L. Ecker-Egle, B. Zentgraf (2014)

„Sexuelle Traumatisierung“ Psychotherapie im Dialog 2014,1: 32-35

3. D. Klinger (2013)

„Das Dunkel im Nacken“ im Stern vom 7.11.2013 Seite 90

4. S. R. Alesci, Mannheim, Frankfurt, V. Schwan, W. Miesbach, E. Seifried, Frankfurt am Main, D. Klinger, Freiburg (2013)

Rare bleeding disorders are associated with depression and anxiety aus Hämostaseologie 4a/2013 © Schattauer 2013 Seite 1- 5

5. Skoruppa, S., Oddo, S., Thiel, A., Steis, N., Klinger, D. & Stirn, A. (2010)

„Der Wunsch amputiert zu sein“ Neuro aktuell, 5, 3-6.

6. Oddo, S., Thiel, A., Würzburg, J., Klinger, D., Steetskamp, J., Vackova, D., Peregrinova, L., Eichenauer, N., Grabmair, C., Steis, N., Louwen, F. & Stirn, A. 2010).

Postpartale Depression:

Ein interdisziplinärer und multimodaler Forschungsansatz. Im Tagungsband der deutschen. Gesellschaft für psychosomatische Gynäkologie; 11-17. Frankfurt: Mabuse Verlag.

Ihre Ansprechpartnerin


Dr. med. Doris Ch. Klinger
Direktorin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Tel. (0441) 9615-1611
E-Mail