Wir sind rund um die Uhr für Sie erreichbar.
(04 41) 96 15-0
In dringenden Notfällen wählen Sie den Notruf 112.

Karl-Jaspers-Klinik

Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie

Die Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie in der Karl-Jaspers-Klinik bietet auf vier Stationen ein differenziertes Angebot aus dem gesamten Spektrum der suchtmedizinischen und psychotherapeutischen Behandlung an.

Die Aufnahmetelefonnummern finden Sie hier.

Station S2

Im offenen Bereich bietet die Station S 2 für Männer und Frauen die Möglichkeit der Teilnahme an einer qualifizierten Entzugsbehandlung von Alkohol und Medikamenten beziehungsweise die Möglichkeit einer rein körperlichen Entzugsbehandlung. In Rahmen des Therapieprogramms erfolgt - bei Vorliegen der Begleiterkrankungen wie Depression oder Angststörungen - eine zusätzliche kurzfristige Stabilisierung der Betroffenen. Prinzipiell können auch Patienten mit nicht-stoffgebundenen Suchterkrankungen auf der Station S 2 behandelt werden. Eine wesentliche Voraussetzung ist allerding das Vorliegen einer begleitenden psychiatrischen Erkrankung, die einen stationären Aufenthalt rechtfertigen würde.

Station S3

Die Station S3 ist eine offene Behandlungsstation für Frauen und Männer. Im unteren Stockwerk verfügt die Station zusätzlich über elf beschützende Behandlungsplätze für besonders schutzbedürftige Patientinnen und Patienten. Es werden alle Maßnahmen des qualifizierten Entzugs angeboten, stationsübergreifend Teilnahme an psychoedukativen Suchtgruppen, Stressbewältigungstraining, psychoedukativen Gruppen für schizophrene und depressive Erkrankungen, ebenso Kennenlernen des Selbsthilfeangebots.

 

Station S5

Die Station S5  ist eine geschlossen geführte Station für vorwiegend alkoholabhängige Männer. Dort werden Notfallaufnahmen und schwere Entzugsbehandlungen sowie Entzugsbehandlungen bei schwerer psychiatrischer Begleiterkrankung wie Depression oder Schizophrenie durchgeführt.

Station S6

Der Entzug von illegalen Drogen findet nach Voranmeldung auf der offen geführten gemischtgeschlechtlichen Station S6 statt.

Ambulanz Trauma-Netzwerk-Niedersachsen

Schnelle Hilfe für Opfer von Gewalttaten

Im Januar 2015 ist die Karl-Jaspers-Klinik dem Trauma-Netzwerk-Niedersachsen beigetreten.

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend + Familie ist einer Initiative der Bundesregierung gefolgt und hat in Zusammenarbeit mit psychiatrischen Kliniken ein Konzept entwickelt, durch das Opfer von Straftaten in allen Regionen Niedersachsens fachkompetente psychotherapeutische Soforthilfe zur Behandlung eines Traumas angeboten werden kann. Ziel ist, möglichst alle psychiatrischen Kliniken und Abteilungen in dieses Netzwerk auf zunehmen. Weitere Informationen vom Landesamt finden Sie hier.

 

Opfer einer Straftat  (ab dem 18. Lebensjahr) können nun in der KJK anrufen und werden in der Regel innerhalb von zehn Tagen einen ersten Termin bekommen.

Hierfür steht eine eigene Telefonnummer (0441-9615-262) mit Anrufbeantworter zur Verfügung, die durch die Institutsambulanz der Suchtklinik besetzt ist.

Sollten z. B.  in den Diensten Anrufe eingehen, die sich auf die „Trauma-Ambulanz“ berufen, kann diesen Hilfesuchenden die Telefonnummer weitergegeben werden, mit der Information, dass sie schnellstmöglich einen Rückruf der Ambulanz, mit einer Terminvergabe, bekommen werden.

Die Behandlung kann individuell variieren: von einem Beratungsgespräch bis zu  fünf oder auch 10 Terminen; wenn nötig, wird eine längerdauernde Weiterbehandlung mit angebahnt.

Die weitere organisatorische Abwicklung regelt die Klinik, die Landesbehörde übernimmt die Finanzierung (nach dem Opferentschädigungsgesetz, OEG). Für weitere Informationen zum Thema Opferentschädigungsgesetz des Niedersächsischen Landesamates für Soziales, Jugend und Familie klicken Sie hier:

Die Arbeit erfolgt in enger Abstimmung mit anderen Hilfseinrichtungen, wie z. B. Weißer Ring, Wildwasser, Opferhilfe o.ä.

Bei Fragen rufen Sie gern in der „ Ambulanz der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie " 0441-9615-260 an.

Ihr Ansprechpartner


Prof. Dr. Jörg Zimmermann
Direktor der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie
Tel. (0441) 9615-334 (Sekretariat)
E-Mail

Suchtmedizinische Institutsambulanz (SIA)

Für besondere suchtmedizinische oder psychotherapeutische Fragestellungen, insbesondere Patienten und Patientinnen mit Doppeldiagnosen, bieten wir spezifische ambulante Angebote nach telefonischem Vorgespräch zur Klärung der optimalen Behandlungsform an. Im multiprofessionellen Team behandeln wir Patienten und Patientinnen mit Abhängigkeitserkrankungen und weiteren psychischen Störungen wie: Depressionen, Angst­erkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, ADHS, Psychosen, Traumafolgestörungen, Zwänge ...

 

Kontaktaufnahme bitte unter: 0441 – 9615 – 260