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Karl-Jaspers-Klinik

Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie

Die Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie der Karl-Jaspers-Klinik bietet Erwachsenen eine Behandlung von psychischen und ggf. körperlichen Erkrankungen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und mit höchstem menschlichem Anspruch. Hierzu arbeiten Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Pflegekräfte und Fachtherapeuten als multiprofessionelles Team zusammen. Enge Zusammenarbeit besteht mit den Fachstellen Sucht, den örtlichen Fachkliniken und den Selbsthilfegruppen für Suchtkranke.

Behandlungsangebot

Folgende Behandlungsangebote sind Teil des Suchthilfesystems:
• Qualifizierte Entzugsbehandlung für Menschen mit Abhängigkeit von legalen und illegalen Suchtmitteln.
• Qualifizierte Rückfallbehandlung für Menschen mit chronischen Suchterkrankungen.

Kostenträger für diese Behandlungen sind die gesetzlichen oder privaten Krankenkassen. Eine Entwöhnungsbehandlung - auch Langzeittherapie oder suchtmedizinische Rehabilitation genannt - wird nicht angeboten.

Zudem bestehen folgende Angebote als psychiatrische Akutbehandlungen:
• Geschlossene Intensivbehandlung suchtkranker Menschen.
• Behandlungsangebote für Menschen, die an mehreren psychiatrischen Erkrankungen einschließlich Sucht leiden.

Die stationäre Aufnahme erfolgt geplant mit Termin oder als Notfall mit Voranmeldung des einweisenden Arztes oder zuweisenden Krankenhauses. Eine Verordnung von Krankenhausbehandlung (Einweisung) oder ein Verlegungsbericht ist erforderlich.

In der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie erfolgt eine ausführliche Diagnostik der psychiatrischen und - soweit erforderlich - somatischen Erkrankungen. Nach Klärung der Diagnosen werden individuelle Therapieziele geplant und ein Behandlungsplan entwickelt.
Die Therapie beinhaltet Pharmakotherapie, Psychotherapie, Psychoedukation und fachtherapeutische Behandlungsbausteine sowie eine sozialdienstliche Beratung. Der therapeutische Schwerpunkt liegt auf der psychischen und körperlichen Stabilisierung, auf der Stärkung der Motivation für Abstinenz und Inanspruchnahme von Suchthilfe sowie auf der Planung der weiteren psychiatrisch/psychotherapeutischen und sozialpsychiatrischen Versorgung. Es besteht die Möglichkeit einer umfangreichen Entlassungsvorbereitung.

In unserer suchtmedizinischen Institutsambulanz (SIA) besteht die Möglichkeit einer ambulanten Weiterbehandlung. Diagnostik und Therapie für erwachsene Menschen mit Suchterkrankungen stehen auch ohne vorherige stationäre Behandlung zur Verfügung. In beiden Fällen sind eine Terminvereinbarung und eine Überweisung erforderlich.

Station S2

Die Station S2 bietet eine qualifizierte Entzugsbehandlung für Menschen mit Abhängigkeit von legalen und illegalen Suchtmitteln oder Verhaltenssüchten. Ziel ist es, neben einem unkomplizierten Suchtmittelentzug eine körperliche und psychische Stabilisierung zu erreichen und eine individuelle Weiterbehandlung im Suchthilfesystem, aber auch psychiatrisch und/oder psychotherapeutisch zu planen.
Zusätzlich ist die Teilnahme an einer Intervallbehandlung für Patienten mit Alkohol-abhängigkeit möglich, die die Möglichkeiten des Suchthilfesystems ohne Erreichen von Abstinenz ausgeschöpft haben, aber weiterhin therapeutische Hilfe annehmen wollen.
Ein besonderes Konzept wird für Schmerzpatienten vorgehalten, die von opiathaltigen Schmerzmittel entziehen oder die Dosis deutlich reduzieren wollen.

Anmeldung unter: 0441/9615 9290.

Station S3 OG

Die Station S3 OG bietet eine Stabilisierungsbehandlung für psychisch kranke Menschen an, bei denen Substanzmissbrauch eine Rolle spielt. Nach gründlicher Diagnostik werden individuelle Therapieziele vereinbart. Die Behandlung basiert auf individuell zusammengestellten Behandlungsplänen mit psychotherapeutischen und psychoedukativen Einzel- und Gruppentherapien, fachtherapeutischen und medikamentösen Bausteinen, sozialdienstlicher Beratung sowie Alltagstraining.

Anmeldung unter: 0441/9615 9285.

Station S3 INT

Die Station S3 INT ist eine geschlossen geführte Station. Der Schwerpunkt dieser Station liegt auf der Behandlung von Menschen mit Suchterkrankungen und anderen psychischen Erkrankungen, die eine intensive ärztliche und pflegerische Betreuung benötigen und/oder bei denen eine Behandlung auf der Rechtsgrundlage eines Unterbringungsbeschlusses durchgeführt werden muss.
Insbesondere werden auf der Station S3 INT junge Erwachsene und Menschen, die an akuten psychiatrischen Erkrankungen leiden, behandelt.

Anmeldung unter: 0441/9615 9285.

Station S5

Die Stationen S5 ist eine geschlossen geführte Station. Der Schwerpunkt dieser Station liegt auf der Behandlung von Menschen mit Suchterkrankungen und anderen psychischen Erkrankungen, die eine intensive ärztliche und pflegerische Betreuung benötigen und/oder bei denen eine Behandlung auf der Rechtgrundlage eines Unterbringungsbeschlusses durchgeführt werden muss.
Insbesondere werden auf der Station S5 Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen in Krisen und Menschen mit hirnorganischen Erkrankungen behandelt.

Anmeldung unter: 0441/9615 9285.

Station S6

Die Station S6 macht chronisch suchtkranken Menschen, die eine Rückfallhandlung benötigen, ein Behandlungsangebot. Neben dem unkomplizierten Entzug werden durch ein multiprofessionelles Team die individuellen Möglichkeiten zur Stärkung der Abstinenzmotivation, zum Umgang mit Suchtdruck und zum achtsamen Umgang mit sich selbst unterstützt. Therapieziele sind eine Reduktion des Suchtmittelkonsums und der suchtbedingten Folgeschäden, eine Entgiftung vom substitutionsgefährdenden Beikonsum bei Opiatsubstitution, die Verbesserung der Lebensqualität und die Organisation von ambulanter Unterstützung nach individuellem Bedarf.

Anmeldung unter: 0441/9615 9290.

SIA - Suchtmedizinische Institutsambulanz

In der SIA werden volljährige Personen ambulant behandelt, die unter einer Abhän-gigkeitserkrankung und einer oder mehreren zusätzlichen psychischen Erkrankungen leiden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf schweren chronischen oder Mehrfacherkrankungen.
Nach einem Vorgespräch zur Klärung der optimalen Behandlung werden von einem multiprofessionellen Team spezifische ambulante Therapieformen angeboten.
Weitere Informationen finden sich in dem Flyer der Suchtmedizinischen Institutsambulanz. Telefonische Kontaktaufnahme bitte unter 0441-9615260.
Neben der Vorlage der Krankenversicherungskarte ist eine ärztliche oder psychotherapeutische Überweisung erforderlich.

Terminanmeldung Entgiftungsbehandlung

Alle Patienten unter 65 Jahren, die entgiften wollen (unabhängig von der Substanz und der Chronizität der Erkrankung) können sich zu folgenden Zeitpunkten über die Patientenaufnahme anmelden:

Jeweils Montag, Dienstag und Donnerstag ab 13.30 Uhr unter der Durchwahl 0441-9615 9290.

Ihre Ansprechpartner


Dr. Christian Figge
Direktor der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie / Ärztlicher Direktor
Tel. (0441) 9615-334
E-Mail

Dr. med. Ulrike Matthiensen
Leitende Ärztin der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie
Tel. (0441) 9615-232
E-Mail

Carsten Weber
Leitender Arzt der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie
Tel. (0441) 9615-483
E-Mail

Suchtmedizinische Institutsambulanz

Umfassende Therapie und Hilfen für Suchtkranke
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