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Karl-Jaspers-Klinik

Klinik für Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie

Aufnahmestationen und spezialisierte Therapien

In der Klinik für Allgemeine Psychiatrie werden schwerpunktmäßig Patientinnen und Patienten im Alter zwischen 18 und 65 Jahren mit Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis, Persönlichkeitsstörungen, akuten Belastungsreaktionen sowie suizidaler Gefährdung behandelt.

Alle Stationen sind gemischtgeschlechtlich belegt. Die Therapie erfolgt in Einzel- und Gruppengesprächen. Zudem besteht ein reichhaltiges komplementär-therapeutisches Angebot in Form von stationärer Ergotherapie und dezentralen Therapien.

Ein weiterer Schwerpunkt der Klinik liegt in der Behandlung von Depressionserkrankungen.

Station A 1

Telefondurchwahl: 0441 / 9615 -303

Die Station A 1 ist eine allgemeinpsychiatrische Aufnahmestation mit dem Schwerpunkt der Akutbehandlung von depressiven Erkrankungen, Lebenskrisen und akuten Belastungsreaktionen.

Darüber hinaus bietet die Station die Behandlung von Patienten mit Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen und Intelligenzminderungen.

Die Aufnahme kann nach voriger Vereinbarung erfolgen. Eine besondere Möglichkeit der Sofortaufnahme bietet die Kriseninterventionseinheit für akute Krisen bei affektiven Störungen und akute Angststörungen. Diese Krisenintervention umfasst eine Behandlungsdauer von fünf Werktagen.

Behandelt werden Menschen im Alter von 18 bis 65 Jahren im Einzel- und gruppentherapeutischen Setting. Das individuelle Ziel der Behandlung wird mit dem Patienten erarbeitet und festgelegt. Ziele sind Linderung und Umgang mit den krankheitsbedingten Symptomen sowie die Stabilisierung des Gesundheitszustandes, um wieder am gesellschaftlichen und beruflichen Leben teilzunehmen.

Station A 3

Telefondurchwahl: 0441 / 9615 -482

Die Station A3 ist eine offen geführte Psychotherapiestation für Frauen und Männer mit 18 Behandlungsplätzen mit Ein- und Zweibettzimmern. Eine Aufnahme erfolgt in der Regel nach Voranmeldung und Vorgespräch mit Indikationsklärung für eine stationäre Psychotherapie.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die an seelischen Beeinträchtigungen leiden und Symptome entwickelt haben, welche entweder im Zusammenhang mit belastenden Lebenssituationen entstanden sind oder sich in Kontakt-, Arbeits- oder Beziehungsschwierigkeiten äußern.


Das Behandlungsspektrum umfasst Anpassungs-, depressive und neurotische Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Angst- und psychosomatische Erkrankungen.

Die Therapieform ist tiefenpsychologisch interaktionell orientiert, wobei individuell auch verhaltenstherapeutische und strukturbezogene Elemente einbezogen werden können. Neben den wöchentlichen Einzelgesprächen erfolgt die Behandlung im Weiteren überwiegend als Gruppentherapie. Sozialtherapeutische Elemente, Ergo-, Körper- und Bewegungstherapie, Sozialarbeit, Bezugspflege, Angebote im lebenspraktischen sowie im Freizeitbereich und auch Außenaktivitäten stellen eine multimodale Komplextherapie im multiprofessionellen Team dar.

Die Behandlungsdauer wird individuell angepasst. Nach einer Eingewöhnungsphase von ein bis zwei Wochen werden gemeinsam die individuellen Therapieziele festgelegt. Durchschnittlich dauert die Therapie ca. acht Wochen.

Station A 4&5

Telefondurchwahl A 4  : 0441 / 9615 -312
Telefondurchwahl A 5 : 0441 / 9615 -313

Die Stationen A 4 und A5 stellen den geschlossenen Aufnahmebereich dar.

Hier können Patientinnen und Patienten mit akuten psychischen Krisen unterschiedlicher Ursache aufgenommen und intensiv behandelt werden. Im Vordergrund stehen Patienten mit psychotischen Krisen, es werden aber auch Patienten mit affektiven Störungen oder akuten Belastungsreaktionen behandelt.

Es stehen alle in der modernen Akutpsychiatrie üblichen Behandlungsmethoden zur Verfügung, insbesondere Pharmakotherapie, Gesprächstherapie, Ergotherapie und - für Patienten, die die Station verlassen können - eine Vielzahl kreativer Therapien einschließlich der Mitarbeit auf dem Therapiehof und in der Gartentherapie. Weiterhin bieten wir Hilfestellung bei der Klärung sozialer Probleme (Wohnen, Tagesstruktur, ökonomische Situation) und kooperieren hierbei eng mit unseren komplementären Partnern im ambulanten Bereich.

 

 

Station A 6

Telefondurchwahl: 0441 / 9615 -501

Die Station A 6 ist eine offene Spezialstation für Patienten mit Störungen aus dem schizophrenen Formenkreis. Sie richtet sich schwerpunktmäßig an Frauen und Männer, die bereits mehrmals erkrankt sind. Die Vorbereitung einer beruflichen Rehabilitation und die Unterstützung beim Finden einer akzeptablen Wohnform stehen im Vordergrund.


Der Schwerpunkt des Behandlungskonzepts liegt, neben einer differenzierten Diagnosestellung, auf der medikamentösen Einstellung und der Psychoedukation über das Krankheitsbild (Schulung von Menschen, die an einer psychischen Störung leiden).

Ziel ist, die Patientinnen und Patienten zu „Experten“ ihrer eigenen Erkrankung zu machen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, Frühsymptome zu erkennen und erforderliche Schritte zur Behandlung einleiten zu können. Therapiebestandteile sind u.a. das „Integrierte psychologische Therapieprogramm“, psychoedukative Gruppen, Angehörigengruppen sowie Kunsttherapie auf der Station.

 

Ihr Ansprechpartner


Dr. Christian Figge
Direktor der Klinik für Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie / Ärztlicher Direktor
Tel. (0441) 9615-478
E-Mail

Burnout

Wege aus der Verzweiflung

Offene Angehörigengruppe

der Klinik für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie

Beratung von Frauen und Müttern

Die KJK bietet die Möglichkeit der fachärztlichen psychiatrischen Unterstützung und Beratung  in allen Phasen der Schwangerschaft, Geburt und dem Wochenbett.

Bei Bedarf begleiten wir Sie bereits bei Planung einer Schwangerschaft (Kinderwunsch) bis zum Ende des ersten Lebensjahres Ihres Kindes. Die Unterstützung findet primär im ambulanten Setting statt, wenn notwendig, stehen stationär vier Betten auf unserer Mutter-Kind-Station zur Verfügung.

Mehr Informationen finden Sie im Flyer "Sprechstunde für psychische Probleme rund um die Geburt".

Forschungsprojekt "Sport und Schizophrenie"

Aktuelle Studien belegen: Regelmäßiger Sport beeinflusst den Erkrankungsverlauf schizophrener Psychosen positiv. Wie Schizophrenie-PatientInnen eigenständig mehr Sport und Bewegung in ihr Leben integrieren und so aktiv zu ihrer Gesundheit beitragen können, damit setzt sich ein Forschungsprojekt am Institut für Sportwissenschaften der Universität Oldenburg in Kooperation mit der Karl-Jaspers-Klinik auseinander.

Hier finden Sie mehr Informationen zu dem Forschungsprojekt.