Wir sind rund um die Uhr für Sie erreichbar.
(04 41) 96 15-0
In dringenden Notfällen wählen Sie den Notruf 112.

Karl-Jaspers-Klinik

Hilfen in der Krise

Die mit dem Corona-Virus verbundenen Ängste und Einschränkungen stellen für Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihre Angehörigen große Herausforderungen dar.

Denn: In einer Krisensituation wie dieser wird alles Negative im Leben vergrößert wahrgenommen und ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt, und dadurch wachsen die Sorgen und Ängste. Betroffene können jedoch gegensteuern. Hier einige allgemeine Ratschläge der Stiftung Deutsche Depressionshilfe:

Struktur

Strukturieren Sie Ihren Tag und Ihre Woche im Vorfeld. Vom morgendlichen Aufstehen, Arbeits- oder Lernzeiten, Mahlzeiten bis hin zu schönen Dingen, wie lesen, Serie schauen, Balkon bepflanzen, Yoga, Entspannungsübungen...

Bleiben Sie körperlich aktiv!
Eine Runde Joggen oder mit dem Fahrrad fahren wirken Wunder.

Kontakte

Wenn Sie im Homeoffice sind oder gar in Quarantäne, verabreden Sie sich mit Freunden und Familie zum Telefonieren. Auch Chats oder Onlineforen helfen gegen die Einsamkeit.

Schlaf

Sie fühlen sich erschöpft und neigen dazu, sich ins Bett zurück zu ziehen? Dies führt allerdings eher zu einer Zunahme des Erschöpfungsgefühls und der Depressionsschwere. Deshalb empfehlen wir, nicht früher ins Bett zu gehen oder sich tagsüber hin zu legen. Eine feste Tagesstruktur kann dabei helfen. Verfolgen Sie die Nachrichten nur so oft, wie es Ihnen guttut.

Therapie

Auch während der bundesweiten Kontaktsperre können Sie in Ihre Psychiatrische bzw. Psychotherapeutische Praxis gehen. Die Besuche dort fallen unter die Regelungen zum Arztbesuch und Psychotherapie ist eine notwendige medizinische Leistung. Falls Sie z.B. aufgrund einer Quarantäne nicht zu Ihrem Psychotherapeuten gehen können, bieten viele Praxen inzwischen Video-Sprechstunden an. Fragen Sie in Ihrer Praxis nach, ob das möglich ist.

Fakten mindern Ängste!

Bitte nutzen Sie seriöse Quellen, um sich zu informieren.

Sprechen Sie über Ihre Sorgen und Ängste!

Telefonseelsorge 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222

Auf den Internetseiten der Kommunen finden Sie außerdem weiterführende Informationen z.B. zu regionalen Beratungsangeboten:

Kontaktstellen für Hilfen in der Krise im Einzugsgebiet

 

Krisentelefon der Karl-Jaspers-Klinik

Montag-Freitag, 09:00 - 10:00 Uhr: (0441) 9615 777

Auch an der Karl-Jaspers-Klinik sind wir für Sie da und haben einen telefonischen Krisendienst eingerichtet, um psychiatrische Soforthilfe in der Corona-Krise zu ermöglichen.

Unser Krisentelefon bietet Unterstützung, wenn Sie bereits unter einer psychiatrischen Erkrankung leiden und kurzfristig einen therapeutischen Rat suchen, oder wenn Sie im Rahmen der aktuellen Situation psychische Probleme bei sich bemerken, für deren Bewältigung Sie fachlich kompetente Hilfe suchen.

Bitte bedenken Sie, dass unser Angebot in erste Linie für Betroffene oder Angehörige aus unserem Versorgungsgebiet gedacht ist.
Bitte beachten Sie: Wir können Sie nur telefonisch beraten; eine Beratung über E-Mail oder Internet ist nicht möglich.
Wir sind für Sie da: Montag – Freitag vormittags 09:00 bis 10:00, Telefon: (0441) 9615-777.


Mit allen anderen Anliegen, insbesondere auch psychiatrischen Notfällen, wenden Sie sich bitte wie gewohnt an unsere Telefonzentrale, 0441/9615-0, die rund um die Uhr zu erreichen ist, oder den ärztlichen Notdienst bzw. den Rettungsdienst unter 112.

Bei Corona-Verdacht: Hausarzt oder 116 117 anrufen.

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