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Karl-Jaspers-Klinik

Aktuelles und Presse

Aktuelle Meldungen

kostenfrei unter 0800 3344533Mo, Di, Do: 13.00 - 17.00 Uhr, Mi + Fr 08.30 - 12.30 Uhr

Wer an einer Depression leidet oder mit Betroffenen in Kontakt steht, möchte sich fachkundig und häufig anonym informieren. am bundesweiten Info-Telefon Depression erhalten Betroffene und Angehörige Informationen zum Umgang mit der Erkrankung und Ansprechpartnern vor Ort.

Sie erreichen das Team unter der Nummer: 0800 33 44 5 33 zu folgenden Zeiten:

Mo, Di, Do: 13.00 - 17.00 Uhr

Mi, Fr; 08.30 - 12.30 Uhr.

Betreut wird das Info-Telefon von einem Team aus Psychologen der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Weitere Informationen zum Info-Telefon finden Sie hier: http://www.deutsche-depressionshilfe/.

Eröffnungsfeier mit Ministerin Ursula von der Leyen

Die in Westerstede neu errichtete Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist nach rund einem Jahr Bauzeit am 1. September 2017 feierlich eröffnet worden. Gemeinsam mit Vertretern aus Wissenschaft und Medizin, des Landkreises Ammerland, des Psychiatrieverbundes Oldenburger Land und weiteren geladenen Gästen unterstrich auch Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen mit ihrem Besuch die Bedeutung der neuen Einrichtung für die Region.

Landrat Jörg Bensberg freut sich darüber,„dass im Ammerland durch eine deutschlandweit einzigartige Kooperation mit der Bundeswehr in unmittelbarer Nachbarschaft zum Klinikzentrum Westerstede nun eine weitere Klinik der KJK nach modernsten Standards eröffnet wird“.

„Mit unserem zusätzlichen Standort der Karl-Jaspers-Klinik in Westerstede schließen wir im Nordwesten die bisherige Versorgungslücke in der stationären Behandlung von Patientinnen und Patienten mit psychosomatischen Beschwerden“, so Axel Weber, Geschäftsführer der KJK.

 

Weitere Informationen
Ursula von der Leyen schneidet gemeinsam mit Klinikdirektorin Klinger und Geschäftsführer Weber das goldene Band zur Eröffnung der Klinik durch
Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt eröffnet traditionelles Sommerfest

Unser Jubiläums-Sommerfest steht vor der Tür. Am 06. September 2017 von 14-18 Uhr sind Sie sehr herzlich in die Karl-Jaspers-Klinik eingeladen, um mit uns zu feiern.

Auf unserer Festwiese sind wieder große und kleine Besucher eingeladen, den Nachmittag zu verbringen und sich von unserem bunten Programm aus Altbewährtem (z.B. Hüpfburg, Streichelzoo, Menschenkicker, Rundfahrten mit der Pferedekutsche, Verkaufsstände aus den Projektgruppen der Ergotherapie) und Neuem (z. B. Aktionsbühne, Ausstellung zum Trägerwechsel, Drachenreiter, Luftballontiere knoten) verzaubern zu lassen. Die Spielangebote sind alle kostenfrei.

Für die musikalische Stimmung sorgen auch in diesem Jahr der Posaunen- und Shantychor sowie die Oldenburger Band „Heart of Gold“. In den zahlreichen Getränke- und Essensbuden ist für jeden Geschmack etwas dabei und für das leibliche Wohl gesorgt.

 

Niedersachsens Sozialministerin Rundt eröffnet im Anschluss traditionelles Sommerfest

Mit einem Festakt feiert die Karl-Jaspers-Klinik am 6.9.2017 ihr 10-jähriges Bestehen. Vor 10 Jahren wechselte die Trägerschaft der heutigen Karl-Jaspers-Klinik vom Land Niedersachsen zum Psychiatrieverbund Oldenburger Land. Vorausgegangen waren dem Eigentümerwechsel engagierte und umfangreiche Proteste der Belegschaft, die sich gegen eine Privatisierung des damaligen Landeskrankenhauses richteten. Dass der Zuschlag schlussendlich an den eigens gegründeten kommunalen Träger „Psychiatrieverbund Oldenburger Land“ erteilt wurde, bewerten die Beteiligten heute als Glücksfall. Jörg Bensberg, Aufsichtsratsvorsitzender der KJK bestätigt: „Von allen Kliniken, die seinerzeit verkauft wurden, ist das hier nicht nur diejenige, die über den größten Rückhalt in der Region verfügt, sondern auch jene, die die beste inhaltliche und wirtschaftliche Entwicklung genommen hat.“ Eine der GratulantInnen zum Jubiläum wird Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt sein. Im Anschluss an den Festakt wird sie um 14.00 Uhr mit einer kleinen Überraschung das traditionelle Sommerfest auf der Festwiese der KJK eröffnen.

Lesen Sie hier zu den Hintergründen des Trägerwechsels sowie zur inhaltlichen Ausrichtung der KJK heute hier: Festzeitschrift dekade

Pressemitteilung 25.08.2017 

Festzeitschrift dekade
Neues Verbundprojekt zielt auf junge ADHS-Patienten - Oldenburger Universitätsmedizin und OFFIS beteiligt

Oldenburg. Wie kann moderne, interaktive und am Körper getragene Medizintechnik jungen Menschen mit psychischen Verhaltensstörungen helfen, im Alltag besser mit ihrer Erkrankung umzugehen? Diese Frage steht im Zentrum des neuen Verbundprojekts „AwareMe“, an dem die Oldenburger Universitätsmedizin und das universitäre An-Institut OFFIS beteiligt sind. Gemeinsam mit zwei Technologieunternehmen wollen die Oldenburger Wissenschaftler einen „interaktiven Assistenten“ erforschen und umsetzen, gefördert bis März 2020 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Fördersumme beträgt gut 1,8 Millionen Euro. Beispiele für derartige Störungen sind Depressionen, bipolare Störungen oder die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Störung (ADHS); sie äußern sich häufig in Gefühlsausbrüchen,mangelnder Organisationsfähigkeit und Vergesslichkeit. 16- bis 30-jährige ADHS-Patienten nimmt das Projekt nun beispielhaft in den Blick: „Beim Übergang ins Erwachsenenalter entfällt häufig das regelmäßige Feedback der Eltern, bei einem Ortswechsel – etwa wegen der Ausbildung – oftmals auch der Kontakt zu den vertrauten Ärzten und Therapeuten“, sagt Prof. Dr. Alexandra Philipsen, Medizinerin an der Universität Oldenburg und Direktorin der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Karl-Jaspers-Klinik. Somit müssten die jungen Leute das Selbstmanagement verstärkt eigenverantwortlich übernehmen.

Weitere Informationen
Eröffnung im Sommer 2017 geplant

Haben Sie Lust, eine moderne Klinik mit aufzubauen und fachlich gut zu platzieren? Haben Sie Ideen und möchten Sie neue Entwicklungen mitgestalten? Haben Sie Spaß an der Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team? Dann bewerben Sie sich für unsere neue Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Westerstede.

Unsere Konzepte sind therapieschulenübergreifend, evidenzbasiert, störungsspezifisch und biopsychosozial ausgelegt.

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Für weitere Informationen zur Klinik klicken Sie hier.

 

Foto: GSP Gerlach Schneider Partner Architekten mbB
Sommerlauf am 07.06.17 entfällt

Liebe Läuferinnen und Läufer,

aufgrund von Unwetterwarnugen des deutschen Wetterdienstes für unsere Region muss der diesjährige Sommerlauf leider entfallen.

Da für den späten Nachmittag starke Sturmböen angesagt sind und ein Großteil unserer Strecke durch den Wald geht, möchten wir niemanden der Gefahr durch herabfallende Äste aussetzen.

Sollten Sie bereits Ihr Startgeld überwiesen haben, erhalten Sie dieses selbstverständlich zurück.

Wir bitten Sie sehr um Ihr Verständnis für unsere Entscheidung und hoffen auf bestes Wetter für den ersten Mittwoch im Juni 2018!

Mit besten Grüßen

Ihr Sommerlauf-Organisationsteam

11. April im Festsaal der KJK, 16.00 - 17.30 Uhr In der Auftaktveranstaltung der gemeinsamen Veranstaltungsreihe der DemenzHilfe Oldenburg e.V. und der KJK referieren Friedlinde Köhler und Imke de Reuter über die "Herausforderung Demenz"

Wer kennt die Situation nicht? Man geht los in die Küche um sich eine Gabel zu holen und wenn man angekommen ist, hat man vergessen, was man eigentlich mitbringen wollte.

Es ist nicht ungewöhnlich, wenn das Gedächtnis im Alter nachlässt. Dennoch haben viele Menschen Angst davor, dass sie eventuell an einer Demenz erkrankt sind.

Ab wann spricht man eigentlich von einer Demenz? Mit welchem Test wird gearbeitet um eine Demenz zu diagnostizieren? Welche Hilfsangebote stehen den pflegenden Angehörigen zur Seite? Diese und noch andere Fragen werden in der Informationsveranstaltungsreihe „Treffpunkt Demenz" beantwortet. In diesem Jahr wird diese Reihe erstmalig gemeinsam von der DemenzHilfe Oldenburg e. V. und der Karl-Jaspers-Klinik organisiert.

Die Auftaktveranstaltung findet am Dienstag, 11.04.2017 in der Karl-Jaspers-Klinik statt.

Gebeten wird um Anmeldung unter der Rufnummer 0441 – 9615 684 (Imke de Reuter) oder per E-Mail an imke.dereuter@kjk.de, da es eine begrenzte Anzahl von Plätzen gibt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Weitere Informationen
Friedlinde Köhler, Marlene Dirks und Imke de Reuter
Ausgabe 1/2017 des neuen Ärztenewsletters der KJK Bad Zwischenahn, Februar 2017

Über unsere therapeutischen Angebote und Aktuelles aus der KJK halten wir Sie ab sofort auch über unseren zweimal jährlich erscheinenden Ärztenewsletter "KJK im Gespräch" auf dem Laufenden. Im Mittelpunkt stehen hier inhaltliche Schwerpunkte der psychiatrischen Arbeit in der KJK sowie Informationen zu wichtigen Ansprechpartnern.

Bitte klicken Sie hier: Ärztenewsletter "KJK im Gespräch" 1/2017

Die nächste Ausgabe erscheint im Oktober 2017.

 

Neurobiologie und Pschotherapie der ZwangsstörungMittwoch, 15.03.2017 16.00 - 17.30 Uhr im Festsaal der KJK

Am Mittwoch, den 15. März hält Prof. Dr. med. Fritz Hohagen im Rahmen des Mittwochs-Kolloquiums der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie einen Vortrag zum Thema "Neurobiologie und Psychotherapie der Zwangsstörung". Prof. Hohagen ist Direktor der Klinik für Psychiatrie und PsychotherapieUniversitätsklinikum Rotenburg. Um Anmeldung wird gebeten unter esther.penning@kjk.de

3 1/2 Jahre Elektrokonvulsionstherapie in der KJKRückblick - Perspektiven - Ausblick von Dr. med. Christiane Först

Am Mittwoch, den 22. Februar 2017 findet von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik eine Fortbildung zum Thema EKT statt. Dr. med. Christiane Först, Oberärztin in der KJK, referiert über "3 1/2 Jahre Elektrokonvulsionstherapie in der KJK. Rückblick - Perspektiven - Ausblick". Anschließend wird es eine interaktive Diskussion mit der Referentin, dem Anästhesisten W. Grashorn, dem leitenden EKT-Pfleger J. Schlimbach und dem Team der EKT geben.

Um Anmeldung wird gebeten unter der Fax-Nr. 0441-96159124 oder per E-Mail an Inke.Daum@karl-jaspers-klinik.de.

Dr. Christiane Först
Im Februar startet Pilotphase in der KJKZu den wichtigsten Voraussetzungen für eine gute therapeutische Behandlung gehört eine Kommunikation ohne Sprachbarrieren zwischen Arzt und Patient.

Eine Zunahme des Bedarfs an Übersetzungsleistungen im Behandlungskontext ist jedoch in letzter Zeit ähnlich wie in somatischen Krankenhäusern auch in der psychiatrischen Versorgung zu verzeichnen. Häufig ist es vor allem in Akutsituationen notwendig, über eine schnelle Dolmetscherleistung verfügen zu können. Um hier etwaigen Verzögerungen in der Behandlung entgegenzuwirken, wird jetzt in der KJK in einer 3-monatigen Pilotphase der Einsatz von Tablets zum Videodolmetschen erprobt. Abrufbar sind die datenschutzkonformen Dolmetscherleistungen in einer großen Sprachenvielfalt per Live-Schaltung, innerhalb von  120 Sekunden werden diese für die am häufigsten benötigten Sprachen zur Verfügung gestellt.  An vielen somatischen Häusern und in Behörden kommt das System „Videodolmetschen“ bereits zum Einsatz.

Psychotherapie der chronischen DepressionMittwoch, 08.02.2017 16.00 - 17.30 Uhr im Festsaal der KJK

Am Mittwoch, den 8. Februar hält Prof. Dr. med. Carsten Konrad im Rahmen des Mittwochs-Kolloquiums der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie einen Vortrag zum Thema "Psychotherapie der chronischen Depression". Prof. Konrad ist Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Agaplesion Universitätsklinikum Rotenburg. Um Anmeldung wird gebeten unter esther.penning@kjk.de

Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spenden wieder Blut

Allein in Deutschland werden pro Tag durchschnittlich 15.000 Blutspenden benötigt. Um diesen Bedarf zu decken, wird die Unterstützung von vielen Spendern benötigt.

Daher sind alle Mitarbeiter der KJK zur Teilnahme an der Blutspende-Aktion des DRK am Donnerstag 12.01.16  zwischen 11.00 und 16.00 Uhr in den Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik eingeladen. Gerne können auch Angehörige, Freunde und Bekannte daran teilnehmen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bad Zwischenahn, im Dezember 2016

Liebe Freunde der Karl-Jaspers-Klinik,

bereits zum vorigen Weihnachtsfest verzichteten wir bewusst auf den Versand einer klassischen Weihnachtskarte an unsere Freunde und Partner und spendeten stattdessen den eingesparten Betrag an die Wohnungslosenhilfe der Diakonie. Auch in diesem Jahre möchten wir Ihnen unsere herzlichsten Wünsche über unsere Homepage übermitteln. Das erneut eingesparte Geld spenden wir in diesem Jahr der ambulanten Betreuung für Sucht- und/oder Psychischkranke des Caritasverband Oldenburg-Ammerland e.V. – eine wichtige Anlaufstelle für viele Hilfesuchende.  

Ihnen und Ihren Familien wünschen wir frohe Weihnachten und ein glückliches, gesundes und zufriedenes neues Jahr 2017. 

Ihr

Axel Weber

Geschäftsführer

Verleihung des DGPPN Best Paper Awards

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) verlieh anlässlich des DGPPN Kongresses 2016 den von Springer Medizin gestifteten DGPPN Best Paper Award 2016 an Frau Prof. Dr. med. Alexandra Philipsen. Sie erhielt die Auszeichnung für die Arbeit Groß S., Figge C., Matthies S. & Philipsen A. (2015): ADHS im Erwachsenenalter. Diagnostik und Therapie für eine wissenschaftlich herausragende Publikationsleistung in Der Nervenarzt 86: 1171-1180.

Bild: DGPPN-Preisverleihung Prof. Philipsen und Prof. Maier
Oldenburgisches Schloßorchester zu Gast in der KJKSonntag, 18.12.14, 16 Uhr, öffentliches Konzert im Festsaal - Eintritt frei

Am vierten Adventssonntag ist die Öffentlichkeit wieder herzlich eingeladen, das Konzert des Oldenburgischen Schloßorchesters im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik zu hören. Beginn ist um 16.00 Uhr, der Eintritt zu dem Konzert ist frei.

Auf dem Programm steht Musik von Nicolai, Mozart, Beethoven, Stamitz, Saint Saens und Ravel. Solisten: Stefanie Hoppe (Sopran), Veronika Vahlhaus-Rutayungwa (Querflöte) und Sabine Hochmuth (Violine). Durch das Programm führt Frerk Meyer. Leitung: Norbert Ternes

Eingeladen sind insbesondere Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen, aber auch Gäste der Karl-Jaspers-Klinik. Zum gemütlichen Ausklang werden anschließend Kaffee, Tee und Christstollen im Festsaal angeboten.

 

Männliche Hirndifferenzierung als Risikofaktor für Sucht und SuizidMittwoch, 07.12.2016 16.00 - 17.30 Uhr im Festsaal der KJK

Am Mittwoch, den 7. Dezember hält Prof. Dr. med. Johannes Kornhuber im Rahmen des Mittwochs-Kolloquiums der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie einen Vortrag zum Thema "Männliche Hirndifferenzierung als Risiokofaktor für Sucht und Suizid." Prof. Kornhuber ist Direktor der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik im Universitätsklinikum Erlangen. Um Anmeldung wird gebeten unter esther.penning@kjk.de

Helga Maria Kemper aus Münster erzählt in der Kapelle der Karl-Jaspers-Klinik

Am Sonntag, den 04.12.2016 lädt die Seelsorge der Karl-Jaspers-Klinik Besucher und Interessierte zu einer Reise in die Welt der Erzählkunst ein.

Dann wird die ausgebildete Märchenerzählerin Helga Maria Kemper aus Münster ab 15.00 Uhr die Zuhörer auffordern, die Augen zu schließen und die Ohren zu öffnen.

Und da Märchen nicht nur schön anzuhören, sondern in ihnen oft auch Lebensweisheiten verborgen sind, gibt es im Anschluss bei einer Tasse Tee die Gelegenheit zum gemeinsamen Gespräch.

Der Besuch der Erzählerin gilt als Höhepunkt der Märchenerzählreihe „Es war einmal vor langer langer Zeit“, zu der die Seelsorge der Karl-Jaspers-Klinik in der Adventszeit einlädt. Jeweils mittwochs wird ab 16.30 Uhr ein Märchen vorgelesen, im Gottesdienst am Sonntag darauf wird dann das jeweilige Märchen mit der biblischen Botschaft ins Gespräch gebracht.

 

 

Weitere Informationen
Team der Seelsorge der KJK

Seien Sie ganz herzlich am Freitag, den 25. November 2016 zu unserem diesjährigen Adventsbasar eingeladen! Besuchen Sie uns zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr und stöbern Sie im vorweihnachtlichen Ambiente in unserem Festsaal. Hier erwarten Sie an den Verkaufsständen u.a. unsere beliebten Papeterieprodukte, Schönes aus Stoff, Holzspielzeug, Keramik, Floristik, selbstgemachtes Gebäck und Marmeladen. Alle Produkte sind gemeinsam mit Patienten in den Projektgruppen der Ergo- und Fachtherapien angefertigt worden. Wenn Sie noch die ein oder andere Geschenkidee suchen, werden Sie hier mit Sicherheit fündig. Und anschließend – oder zwischendurch - genießen Sie im geselligen Beisammensein Kartoffelpuffer, Waffeln, Kuchen, Kaffee und alkoholfreien Punsch. Wir freuen uns über zahlreiche Gäste!

Informationsbedarf nimmt weiter zu

Am 08.11.2016 fand zum inzwischen 6. Mal der „Aktionstag Demenz“ der Klinik für Gerontopsychiatrie statt, diesmal in den Räumen der Wandelhalle Bad Zwischenahn. Rund 160 Interessierte, vor allem professionell Pflegende, aber auch Betroffene, Angehörige und Ärzte nahmen an der Veranstaltung teil. Im Mittelpunkt des Tages stand der Fachvortrag von Herrn Professor Hans Förstl von der TU München, einem der führenden Alzheimer-Forscher Deutschlands.

Weitere Informationen
Referenten (von links): Prof. Hans Förstl, Sandra Eisenberg, Dr. Thomas Brieden, Annika Eilers, Josefina Hohnhorst, Anton Dohlen und Imke de Reuter
Molekular-prädikative Diagnostik der Alzheimer-Demenz als Voraussetzung für die Entwicklung neuer BehandlungsansätzeMittwoch, 02.11.2016 16.00 - 17.30 Uhr im Festsaal der KJK

Am Mittwoch, den 2. November hält Prof. Dr. med. Jens Wiltfang im Rahmen des Mittwochs-Kolloquiums der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie einen Vortrag zum Thema "Molekular-prädikative Diagnostik der Alzheimer-Demenz als Voraussetzung für die Entwicklung neuer Behandlungsansätze." Prof. Wiltfang ist Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen. Um Anmeldung wird gebeten unter esther.penning@kjk.de

Existenzielle Psychotherapie

Existenzielle Elemente spielen in der Psychotherapie in unterschiedlichen Gewichtungen bis heute eine wichtige Rolle. In den USA versuchte Irvin Yalom ihnen unter dem Begriff der "Existenziellen Psychotherapie" eine einheitliche Gestalt zu geben. Die europäischen Ursprünge wurden geprägt von Karl Jaspers, Ludwig Binswanger, Viktor Frankl, Medard Boss und anderen philosophisch orientierten PSychiatern und Psychotherapeuten. Die Existenzphilosophie von Karl Jaspers und Martin Heidegger wurde unterschiedlich in die Konzepte integriert. Im Verlauf der Tagung wird deutlich werden, wie der Existenzielle Ansatz aktuell psychiatrisches und psychotherapeutisches Denken beeinflusst, sei es z.B. in der Psychotherapie von Psychosen oder auch in der dritten Welle der Verhaltenstherapie. Das Programm sowie Infos zu den Anmeldemodalitäten finden Sie hier.

Veranstalter des Symposiums sind die Karl-Jaspers-Klinik und die Oldenburger Karl-Jaspers-Gesellschaft.

 

Von Mittwoch, den 23.11. bis Freitag, den 25.11.2016 findet in der Karl-Jaspers-Klinik nach der in diesem Jahr erfolgten Eröffnung der Jugendforensik die Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Jugend-Maßregelvollzug in Bad Zwischenahn statt.

Circa 40 leitende Mitarbeiter der zehn Jugend-Maßregelvollzugseinrichtungen in Deutschland auf ärztlich-psychologischer Ebene und im Pflege- und Erziehungsdienst werden sich auf einer Tagung an drei Tagen treffen und entlang einer Tagesordnung zu verschiedenen Themen austauschen und fortbilden. Die Änderung des MRV-Gesetzes auf Bundesebene, die Gestaltung der Therapie in den verschiedenen Einrichtungen, Berichte über besondere Vorkommnisse im letzten Jahre und aktuelle Entwicklungen z.B. im Bereich Lockerungen werden dabei im Vordergrund stehen.

Musikalisch wird die Tagung von einem Auftritt der noch recht neu entstandenen forensischen Band untermalt.

Zurück ins LebenEine Tanztheaterproduktion der Gruppe Total Normal

Vorhang auf heißt es am 23. und 24. September 2016 jeweils um 19.30 Uhr für das  Patiententheater der Karl-Jaspers-Klinik in der Kulturetage Oldenburg. Die Ensemblemitglieder haben in ihrer Tanz-und Theatertherapie ihre Gefühle und Erfahrungen in Bezug auf die Rückkehr nach dem Klinikaufenthalt in den Alltag bearbeitet und stellen diese nun auf der Bühne dar. Dort symbolisiert eine Schattenwand die Trennung von Menschen innerhalb und außerhalb der Klinik. Die Darsteller nehmen Kontakt zueinander auf und entwickeln Beziehungen, die mehr oder weniger glücklich ablaufen. Die Szenen sind geprägt von dem Wunsch, den Alltag zu bewältigen und sich in seinem eigenen Leben wieder zu Recht zu finden.

Nachdem viele der bisherigen Aufführungen der Tanz- und Theatertherapie ausschließlich in der Karl-Jaspers-Klinik zu sehen waren, werden nun die Darstellungen in der Kulturetage präsentiert.

Karten gibt es im Vorverkauf der Kulturetage oder über Sven Johnsen (0441/9615255). Das Plakat zur Aufführung können Sie hier herunterladen.

Foto: Isabelle Sproß
Störung der Glutamat-Dopamin Interaktion bei SchizophrenieMittwoch, 21.9.2016 16.00 - 17.30 Uhr im Festsaal der KJK

Am Mittwoch, den 21. September hält Prof. Dr. med. Jürgen Gallinat im Rahmen des Mittwochs-Kolloquiums der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie einen Vortrag zum Thema "Störung der Glutamat-Dopamin Interaktion bei Schizophrenie: Aktuelle Ergebnisse aus der Bildgebung." Prof. Gallinat ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Um Anmeldung wird gebeten unter esther.penning@kjk.de

Gedenktag für die Opfer der NS-"Euthanasie"

Am Donnerstag, den 1. September lädt der Gedenkkreis Wehnen e.V. um 16.00 Uhr zum Gedenktag für die Opfer der NS-"Euthanasie" in den Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik ein. Den Festvortrag wird Prof. Dr. Klaus Dörner halten. Nähere Informationen erhalten Sie hier (Einladung und Programm).

Deutschlands führender Experte für Internetabhängigkeit Bert de Wildt am 31.8.2016 zu Gast in der TK CloppenburgBad Zwischenahn, 11.08.2016

(Bad Zwischenahn, 11.08.16) Die Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Cloppenburg lädt anlässlich der Einweihung ihres Erweiterungsumbaus am 31. August um 16.00 Uhr Hausärzte, Psychiater, Psychologen sowie Interessierte zu dem Fest- und Fachvortrag „Digital Junkies“ in die Bürgermeister-Heukamp-Str. 22 ein. Bereits im Juni 2016 wurde der Öffentlichkeit die um sechs Behandlungsplätze vergrößerte Tagesklinik (insgesamt 18 Behandlungsplätze) mit einem Tag der offenen Tür präsentiert.

„Die sogenannten „nicht stoffgebundenen Süchte“ wie z.B. Internet-, Smartphone- und Computerabhängigkeit werden viele von uns in den nächsten Jahren vor Herausforderungen stellen. Mit Dr. Bert de Wildt von der Universitätsklinik Bochum ist es uns gelungen, einen renommierten Experten als Referenten für dieses Thema zu gewinnen, der uns wertvolle Impulse geben kann“, so Dr. Bajorat, leitender Arzt der Tageskliniken der Karl-Jaspers-Klinik. Der Arzt und Psychologe De Wildt beschäftigt sich seit vielen Jahren in Wissenschaft und Praxis mit den Menschen, die unter einer exzessiven Internetnutzung leiden. In seinem Vortrag „Digital Junkies“ mit anschließender Diskussion wird de Wildt auf der Einweihungsfeier der erweiterten Tagesklinik CLP über die Abhängigkeit von neuen Medien, Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung und therapeutische Möglichkeiten sprechen.

Interessierte können sich bis spätestens 22. August per E-Mail institutsambulanz@kjk.de oder unter der Telefonnummer 0441/9615540 (Institutsambulanz PIA) anmelden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

In der Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, die zur Karl-Jaspers-Klinik in Bad Zwischenahn gehört, werden Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen im Alter von 18 bis ca. 70 Jahren behandelt.  Bei diesen ist die kassenärztliche psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung nicht mehr ausreichend und eine vollstationäre Behandlung kann so vermieden werden kann. Die psychische Stabilität muss ausreichend sein, um die Abende und Wochenenden selbstständig im eigenen Lebensumfeld gestalten zu können. Das Einzugsgebiet der Tagesklinik umfasst die Landkreise Cloppenburg, Oldenburg und Vechta.

Das Team in der Tagesklinik CLP besteht aus zwei Fachärztinnen für Psychiatrie und Neurologie, einer psychologische Psychotherapeutin, zwei Fachkräfte für psychiatrische Pflege, zwei Ergotherapeutinnen, eine Diplom-Sozialpädagogin sowie zwei medizinische Fachangestellte.

Demografischer Wandel erfordert Erweiterung gerontopsychiatrischer Angebote in der RegionBad Zwischenahn, 05.08.2016

Am Freitag feierten unser Klinikdirektor der Gerontopsychiatrie Dr. Thomas Brieden und Geschäftsführer der Karl-Jaspers-Klinik Axel Weber gemeinsam mit Mitarbeitern, Planern und Handwerkern Richtfest für den neuen Erweiterungsbau der Station G2. In dem neuen Gebäude mit einer Gesamtnutzfläche von rund 500 qm werden sieben komfortable und nach dem neuesten Standard entsprechend Doppelzimmer.geschaffen. Berücksichtigt werden in dem Anbau vor allem die besonderen Bedürfnisse von Demenzerkrankten, so wird auf der Station u.a. ein spezielles Farbkonzept umgesetzt, das den Patienten zur Orientierung dient sowie ein parkähnlicher Garten mit verschiedenen Orientierungen.

Die Gerontopsychiatrie in Bad Zwischenahn wird mit Eröffnung des Anbaus die größte rein gerontopsychiatrische Fachklinik in Deutschland. Auf vier Stationen mit insgesamt 102 Betten werden Patientinnen und Patienten mit psychiatrischen Alterserkrankungen (z.B. Demenz) ab dem 65. Lebensjahr behandelt.

In Deutschland sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums bis zu 1,6 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Experten schätzen in Folge des demografischen Wandels, dass sich diese Anzahl bis zum Jahr 2050 verdoppeln wird. Das in der KJK spezialisierte Behandlungsangebot sowie dessen Erweiterung im Bereich der Gerontopsychiatrie ist für die Patientenversorgung in der Region deshalb ein wichtiger, notwendiger und zukunftsweisender Baustein.

Die feierliche Eröffnung des Erweiterungsanbaus erfolgt Anfang des Jahres 2017.

Übergabe Spaten durch Architekten Herrn Bolte an Dr. Brieden und Frau Reimann
Werkschule und Patienten der KJK bilden gemeinsames Filmteam

Traditionell findet einmal im Jahr in Zusammenarbeit mit der Oldenburger Werkschule, Werkstatt für Kunst und Kulturarbeit  e.V., ein Kunstprojekt an der Karl-Jaspers-Klinik in Bad Zwischenahn statt. Seit mehr als 30 Jahren erfolgt diese kreative Zusammenarbeit, die bereits viele sichtbare Spuren in Form von Skulpturen auf dem Gelände der KJK hinterlassen hat. In diesem Jahr wird an den ersten beiden Juli-Wochenenden ein Film gedreht. Unter der Anleitung der Regisseurin Maren Sextro probieren sich dann interessierte Patienten der KJK hinter der Kamera aus und bilden das Filmteam. Gedreht wird im Parkgelände der Klinik ein künstlerisches Portrait zum Thema „Depression“ aus der Sicht von Patienten. Dabei stellt der Film einen Protagonisten in den Mittelpunkt, der selbst bereits seit einigen Jahren an Depression erkrankt ist und offen mit seiner Erkrankung umgeht. Geplant ist ein sinnliches, leises aber auch heiteres Werk über die innere Kraft des Menschen, die Schönheit der Natur und die Möglichkeiten, die die Liebe zur Kunst und zum eigenen kreativen Tun bietet.

Für die teilnehmenden Patienten stellte der Dreh eine wertvolle Bereicherung dar, so meldete ein Teilnehmer des Projekts zurück: "...Der workshop war mehr als das. Für mich persönlich die beste Therapie, die ich bislang erlebt habe. Ich weiß wovon ich rede, weil ich durch etliche Kliniken gewandert bin etc.pp…. ".

Die Patienten erarbeiten gemeinsam mit der Regisseurin und dem Hauptdarsteller Bildideen und Sequenzen zum Thema, entwickeln und planen einen Text. Auch der anschließende Schnitt des Films wird innerhalb des Projekts im Filmteam vorgenommen. Über Details zur Präsentation des fertigen Films werden wir zeitnah informieren.

 

Foto: Werkschule
Fortbildungsveranstaltung für Ärzte am Mittwoch, den 27. Juli 2016 von 17.00 bis 18.30 Uhr im Festsaal der Karl-Jaspers-KlinikReferent: Prof. Dr. med. Thomas Nickl-Jockschat

In der Fortbildungsveranstaltung für Ärzte gibt Prof. Nickl-Jockschat als Leiter der translationalen Hirnforschung in Neurologie und Psychiatrie einen Einblick in seine aktuellsten Forschungsergebnisse. Anmeldungen bitte über Frau Daum (Telefon: 0441/9615-356).

Aktionstag am 24.6.2016, 14.00 - 18.00 im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik

Frau Prof. Dr. med. Alexandra Philipsen als Klinikdirektorin und Leiterin der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften wird Sie als Moderation des Aktionstags durch den interessanten Nachmittag leiten.

Dr. Helge Müller ist Psychiater und leitender Oberarzt der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften. Herr Dr. Müller ist Experte in der Behandlung von Patienten mit affektiven Störungen. Er wird einen Überblick über derzeitige Behandlungsansätze im Bereich der Stimulationsverfahren in der Psychiatrie geben.

Weitere Informationen
Tagesklinik lädt am 18.6.2016 in neue Räumlichkeiten ein

Nach vielen Umbaumaßnahmen ist es endlich soweit: Die Tagesklinik Cloppenburg, die 2010 ihren Betrieb aufnahm, wurde jetzt um sechs zusätzliche Behandlungsplätze (18 Plätze insgesamt) erweitert.

Dies wird an einem Tag der offenen Tür am Samstag, den 18.06.2016 der Öffentlichkeit präsentiert.

Von 11.00 bis 15.00 Uhr können sich Patienten, Angehörige und Interessierte in den vergrößerten Räumlichkeiten der Einrichtung an der Bgm. Heukamp-Str. 22 am Rande des Geländes des St. Josef- Krhs. in Ruhe umsehen und sich über die dort behandelten Krankheitsbilder sowie die therapeutischen Angebote informieren. Weitere Infos zum Programm erhalten Sie hier.

In lockerer Atmosphäre werden von den Mitarbeitern einzelne Therapiebausteine vorgestellt und Fragen rund um die Behandlung in einer Tagesklinik beantwortet: Welche therapeutischen Angebote gibt es hier und für wen sind diese Angebote hilfreich? Wann ist eine ambulante Behandlung zu empfehlen, wann eine stationäre bzw. teilstationäre?

Zum Mitmachen wird an diesem Samstag ganz ausdrücklich eingeladen: Unter fachlicher Anleitung der Mitarbeiter können Therapieangebote wie z.B. Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen vor Ort ausprobiert werden.

Der leitende Arzt der Tageskliniken der KJK, Dr. Claus Bajorat, die leitende Ärztin in Cloppenburg, Frau Simone Brack und das gesamte Team der TK stehen für Fragen zur Verfügung. Zu verschiedenen psychiatrischen Krankheitsbildern, wie z.B. Depression, Angststörungen und Psychosen werden Kurzvorträge angeboten.

Auch für das leibliche Wohl der Besucher der Tagesklinik ist an diesem Tag gesorgt.

Für die Mitarbeiter der Tagesklinik Cloppenburg ist das Ziel dieses Tages klar: „Wir möchten Ängste nehmen und zeigen, wie hilfreich die Behandlung von psychischen Krankheiten mit den verschiedenen Therapieelementen  in einer Tagesklinik ist. Therapie wie in einer Arbeitswoche von Montag bis Freitag in der Nähe des häuslichen und  oft auch des beruflichen Umfeldes hat viele Vorteile.“

In der Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie werden Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen im Alter von 18 bis ca. 70 Jahren behandelt, bei denen die kassenärztliche psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung nicht mehr ausreichend ist und eine vollstationäre Behandlung so vermieden werden kann. Die psychische Stabilität muss ausreichend sein, um die Abende und Wochenenden selbstständig im eigenen Lebensumfeld gestalten zu können. Die Tagesklinik versorgt die Landkreise Cloppenburg, Vechta und Oldenburg.

Zum Team der Tagesklinik CLP gehören zwei Fachärztinnen für Psychiatrie und Neurologie, eine psychologische Psychotherapeutin, zwei Fachkräfte für psychiatrische Pflege, zwei Ergotherapeutinnen, eine Diplom-Sozialpädagogin sowie zwei medizinische Fachangestellte.

Das Team der Tagesklinik Cloppenburg
Sommersemester 2016 "Psychosomatische Medizin - Historische und aktuelle Aspekte"

Die Karl-Jaspers-Gastprofessur ist eine Kooperation zwischen der Karl-Jaspers-Gesellschaft und der Karl-Jaspers-Klinik als Teil der European Medical School. In diesem Semester tritt Prof. Dr. med. Martin Sack von der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie von der Technischen Universität München die Karl Jaspers Gastprofessur an. Er leitet am Klinikum rechts der Isar die Sektion Traumafolgestörungen. Die wissenschaftliche Koordination der Gastprofessur liegt in enger Abstimmung mit der European Medical School bei Prof. Dr. Matthias Bormuth, dem Inhaber der Heisenberg Professur für Vergleichende Ideengeschichte.

Weitere Informationen zur Anmeldung und die Termine finden Sie hier (Einladungsflyer).

Porträt von Karl Jaspers, Bild: Universität Oldenburg
Klinik in Bewegung - Spaß am Sport steht im Mittelpunkt

Der Sommerlauf der Karl-Jaspers-Klinik findet in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt. Das Motto heißt „Klinik in Bewegung“, denn wir wollen alle gemeinsam, ob Patienten, Mitarbeiter, Kooperationspartner oder Gäste, die Bewegung genießen, die Körper und Seele gut tut. Wir nutzen dafür die klinikeigene Laufstrecke, die der Förderkreis der KJK im Jahr 2009 zur Nutzung übergeben hat. Wir freuen uns besonders, dass in diesem Jahr das Bündnis gegen Depression die Startgebühr für unsere mitlaufenden PatientInnen übernimmt.

Der KJK-Sommerlauf hatte stetig mehr Zulauf. Im letzten Jahr waren es rund 300 Läuferinnen und Läufer. Vielleicht können wir die Teilnehmerzahl in diesem Jahr nochmals erhöhen? Wir laden Sie herzlich zu unserem sportlichen Großereignis am 01. Juni 2016 auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik ein.

Weitere Informationen sowie die Online-Anmeldung für den 7. KJK Sommerlauf finden Sie ab 1. Mai hier.

zur Einladung 

Bild vom Zieleinlauf
Erste Jugendforensik Niedersachsens in Bad Zwischenahn

(Bad Zwischenahn, 02.05.16) Die letzten Baumaßnahmen und Erdarbeiten zur Fertigstellung der ersten Jugendforensik Niedersachsens waren pünktlich abgeschlossen! Am Montag, den 2. Mai fand unter Beteiligung von Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt und dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Psychiatrieverbundes Oldenburger Land gGmbH, Jörg Bensberg, die feierliche Schlüsselübergabe statt.

Als "Meilenstein in der Entwicklung der Forensischen Psychiatrie Niedersachsens" bezeichnete Rundt das neue jugendforensische Angebot. Ziel sei die Wiedereingliederung aufgrund psychischer Störungen straffällig gewordener Jugendlicher in die Gesellschaft so Rundt. Durch die neue Klinik könne dieser Prozess maßgeblich gefördert werden.

Unter fachärztlich (kinder- und) jugendpsychiatrischer Leitung stehend ist es bundesweit die zehnte Einrichtung dieser Art. Auf zwei geschlossenen Stationen mit insgesamt 24 Betten werden überwiegend Jugendliche ab einem Alter von 14 Jahren, Heranwachsende und junge Erwachsene bis zum 24. Lebensjahr behandelt, die auf der Grundlage der §§63 und 64 StGB unter Anwendung des Jugendstrafrechts vom Gericht für ihre Straftaten zu einemAufenthalt im Maßregelvollzug verurteilt worden sind. In der neuen Klinik erhalten die Jugendlichen Schulunterricht und auf dem neu errichteten überdachten Sportplatz finden Sportangebote statt.

Die KJK ist - geregelt im Kauf- und Übertragungsvertrag von 2007, der Grundlage für die Privatisierung des ehemaligen LKH Wehnen war - als Bauherr für die Planung und Fertigstellung der Jugendforensik zuständig gewesen. Die Baukosten für die Jugendforensik betragen 7,9 Millionen Euro und werden vom Land getragen. Das Land Niedersachsen ist der Nutzer. Die Inanspruchnahme dieser Jugendforensik, die zum Maßregelvollzug gehört, ist eine hoheitliche Aufgabe, hier des Landes Niedersachsen. Der eingeschossige Neubau entspricht den modernsten Sicherheitsstandards. Es sind rund 40 neue Arbeitsplätze für Therapeuten, Pflegekräfte und Pädagogen entstanden. 

 

Weitere Stimmen zur Eröffnung: 

 

Jörg Bensberg, Aufsichtsratsvorsitzender Psychiatrieverbund Oldenburger Land gGmbH: „Die KJK legt besonderen Wert darauf, die in den letzten 10 Jahren gewachsene gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Land Niedersachsen fortzusetzen und gleichzeitig stets den bewährten offenen Austausch mit unseren Nachbarn vor Ort zu pflegen.“

 

Annette Claßen, Klinikdirektorin für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie: „Zur Verhinderung einer dauerhaft ungünstigen Entwicklung von Jugendlichen und Heranwachsenden, die bereits straffällig geworden sind, benötigen wir spezialisierte Einrichtungen wie die Jugendforensik, die durch spezifische Behandlungsangebote Nachreifungsprozesse bezüglich Sozialisations- und Persönlichkeitsdefiziten fördern können, um eine günstige Legalprognose zu erreichen mit dem Ziel, dass weitere Unterbringungen, z. B. in forensischen Psychiatrien für Erwachsene dann nicht mehr erforderlich sind.“

 

Bettina Hackenbroch-Hicke, Leitende Ärztin Jugendforensik: „Als Leitsatz für die Behandlung der Patienten in der Jugendforensik dienen dem multiprofessionellen Behandlungsteam die Worte  „Handle in eigener Freiheit richtig“ als Orientierung.

In diesem Satz ist das Ziel der Behandlung beschrieben, nämlich die verantwortungsvolle Resozialisierung der Jugendlichen und Heranwachsenden,  die durch entsprechende Therapie mit Handlungskompetenzen und moralischen Kompetenzen ausgestattet werden, von denen sie im Laufe der Behandlung nachweisen müssen, diese erworben zu haben.“

 

Jörg Schneider, Partner bei GSP Gerlach Schneider Partner Architekten: „Wir haben ein Gebäude entwickelt, das trotz der Einhaltung höchster Sicherheitsstandards eine Aufenthaltsqualität bietet, die die therapeutische und pädagogische Behandlung maximal unterstützt. Im Sinne der Zielsetzung einer Resozialisierung sollen sich die Heranwachsenden in einer Umgebung positiv entwickeln können, die Ihnen nicht vornehmlich das bedrückende Gefühl vermittelt, in einem Gefängnis weggesperrt zu sein. So sind beispielsweise die großzügigen und zum Innenhof ausgerichteten Fenster der Patientenzimmer mit einem Ausbruchs- und Durchsteckschutz ausgerüstet, der durch seine Gestaltung nicht an eine klassische Vergitterung erinnert. Die Zimmer sind jugendgerecht ausgestattet und vielfältige Aufenthaltsbereiche bieten Raum für Sozialkontakte.“

Schlüsselübergabe: Cornelia Rundt, Jörg Schneider, Annette Claßen, Bettina Hackenbroch-Hicke, Axel Weber, Jörg Bensberg

Gemeinsam mit den am Bau beteiligten Planern und Handwerkern feierten am Dienstag  Dr. Nicole Schilling (Chefärztin des Bundeswehrkrankenhauses), Axel Weber (GF Karl-Jaspers-Klinik), Michael Wuttke (Hauptgeschäftsführer der Ammerland-Klinik) und Thomas Kappelmann (allg. Vertreter des Landrats) Richtfest der Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Westerstede. Pünktlich zum traditionellen Setzen der Richtkrone - auf den Dächern lagen noch die Reste der letzten Schneeschauer - kam auf dem Gelände der Ammerland-Klinik blauer Himmel und die Sonne zum Vorschein. Die neue Klinik mit insgesamt 40 Betten (30 Betten KJK und 10 Betten Bundeswehrkrankenhaus) wird voraussichtlich ab Februar 2017 ans Netz gehen.

 

Das Team der Jugendforensik informiert

Am Samstag, den 23. April 2016 öffnet die Jugendforensik auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik ihre Türen im Rahmen eines Tages der offenen Tür von 12.30 bis 15.00 Uhr für die interessierte Öffentlichkeit.

Ab Anfang Mai 2016 wird die Jugendforensik dann ihre Arbeit mit den Patienten aufnehmen und dann in der Folge gerade nicht mehr  zugänglich sein, sondern im Gegenteil die Aufgabe haben, für ausreichende Sicherheit nach außen zu sorgen und doch für die untergebrachten Patienten ein Milieu bereitzustellen, in dem sie sich auf ein straffreies Leben nach ihrer Entlassung vorbereiten sollen.

Die bauliche Herausforderung war also eine große, denn es galt, zwei  sehr widersprüchliche Bedürfnisse zusammen zu bringen: auf der einen Seite das Bedürfnis nach Absicherung, Schutz und Sicherheit der Allgemeinheit, auf der anderen Seite der Wunsch, ein therapeutisches Milieu zu gestalten, in dem moralische und soziale Entwicklung für die Patienten möglich ist.

Wir freuen uns, wenn Sie diesen Tag nutzen, sich ein eigenes Bild davon zu machen wie es uns baulich gelungen ist, diese widersprüchlichen Anforderungen zu erfüllen  und laden Sie ein, die Gelegenheit zu nutzen, sich zu informieren und die Räumlichkeiten zu besichtigen.

Wir werden Ihnen für Besichtigungen und Informationen zur Verfügung stehen und Sie auf dem Weg durch das Gebäude begleiten und informieren. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Film- und Fotoaufnahmen an diesem Tag nicht gestattet sein werden.

Ökumenischer Gottesdienst zum „Bündnis gegen Depression Weser-Ems“

Bad Zwischenahn, 21.3.2016: Zu einem ökumenischen Abendgottesdienst hatten gestern der Oldenburger Bischof Jan Janssen und der Vechtaer Weihbischof Heinrich Timmerevers im Rahmen ihrer Schirmherrschaft für das „Bündnis gegen Depression Weser-Ems“ eingeladen. Über fünfzig Patienten und Angehörige nahmen in der Kapelle der Karl-Jaspers Klink daran teil. Die Klinikseelsorgerin Pfarrerin Tanja Bödeker und ihr katholischer Kollege Diakon Bruno Korbmacher lasen dazu aus Patientenschreiben vor: „Dunkelheit bedrückt meine Seele. Alles herum versinkt in Schwarz und Grau. Keine Hoffnung.“ Oder: „Ich habe solche Angst, wie soll es weiter gehen?“. 

Viele Menschen würden großes Leid tragen, sagte Weihbischof Timmerevers zur Eröffnung. Das schönste, was Bischof Janssen und er als Schirmherren für das Bündnis machen könnten, sei, für diese Menschen Gottesdienst zu feiern und zu beten. Die Kirche lade an Palmsonntag dazu ein, mit Jesus durch die Leidenswoche zu gehen. Die Kirchen müssten immer denken an Arme und Obdachlose, aber auch an die, die in Isolation und Depression vom Leben angeschnitten sind. Das Bündnis gegen Depression sei eine große Chance, das Leben zurückkehren zu lassen. „Möge durch dieses Bündnis jeder erfahren: Du bist nicht verloren, Du bist geliebt von Jesus Christus.“

Der Leidensweg Jesu in der Karwoche kreuze sich mit den kleinen und großen Lebensgeschichten von Menschen, die unter Depression leiden, sagte Bischof Janssen in seiner Predigt. „Jesus sagt: Wenn die Menschen schweigen, werden die Steine schreien. Und das gilt für die Leidensgeschichten im fernen Aleppo und Homs genauso wie für das Leiden im Freundeskreis, in einem nahen Nachbarhaus oder in den vier Wänden der Karl-Jaspers-Klinik. Auch dort zieht Jesus ein und bringt uns die Hoffnung auf Frieden und Segen.“ Jesu Mitgehen und Mitleiden gehe bis zum letzten Schritt. Er zeige sich solidarisch mit dem Leiden – in den fernen Kriegszonen wie in den nahen Krankenzimmern.

 

Bündnis gegen Depression

Das Projekt „Bündnis gegen Depression Weser-Ems“ wurde 2015 gegründet und von der Karl-Jaspers-Klinik initiiert. Mit rund dreißig regionalen Unterstützern setzt es in den kommenden Jahren in vielen Veranstaltungen auf Information und Aufklärung über das Krankheitsbild Depression. Das Bündnis ist Teil des Deutschen Bündnis Depression e.V. unter dem Dach der Deutschen Depressionshilfe.  Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen. Jeder fünfte Bundesbürger erkrankt einmal im Leben daran. In Deutschland leiden ca. vier Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist sie eine der größten Volkskrankheiten der Welt. Hinsichtlich ihres Grades der Beeinträchtigung und ihrer Dauer liegen Depressionen in Industrieländern vor anderen psychischen und physischen Erkrankungen an erster Stelle. Depressiv Erkrankte werden häufiger frühverrentet als Menschen mit anderen Erkrankungen. Weitere Informationen: www.buendnis-depression-we.de

 

 

 

Foto (Heuer): v.l. Pfarrerin Tanja Bödeker, Weihbischof Heinrich Timmerevers, Jeanette Böhler ( Projektleiterin des Bündnisses und Direktorin der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie der Karl-Jaspers-Klinik), Klinikgeschäftsführer Axel Weber, Bischof Jan Janssen und Diakon Bruno Korbmacher.
2. Preis für Alexandra Lam

Eingeladen haben die Medizinische Gesellschaft und der Ärzteverein Oldenburg-Stadt auch in diesem Jahr Niedergelassene, Klinikärztinnen und -ärzte, um interessante Fälle aus den Oldenburger Krankenhäusern vorzustellen und daraus gegenseitig zu lernen. Verliehen wurden wie in den Vorjahren ein 1.-3. Preis für die beste Präsentation.

In diesem Jahr war erstmals auch die Karl-Jaspers-Klinik als Teil des Medizinischen Campus Oldenburg vertreten.

Frau Alexandra Philomena Lam, Assistenzärztin der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie gelang es, anhand ihrer Präsentation eines Patienten mit einer komplexen Symptomatik einer Posttraumatischen Belastungsstörung und ADHS das Auditorium zu überzeugen und erhielt den 2. Platz.

Wir gratulieren ihr zu diesem tollen Ergebnis!

Alexandra Lam
Wanderausstellung der DGPPN "erfasst, verfolgt, vernichtet - historische und anthropologische Herausforderung der Psychiatrie"Ausstellungseröffnung am 22. Februar 2016, 18.00 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Schneider zum Thema und Eröffnung der Ausstellung in der Karl-Jaspers-Klinik.

Wohl zu keiner Zeit wurden psychisch Kranke und Minderbegabte konsequenter benachteiligt, verfolgt und vernichtet wie in Deutschland im Dritten Reich. In einem umfangreichen Forschungsprojekt mit Unterstützung der DGPPN hat sich der Leiter der Aachener Psychiatrie, Prof. Dr. Dr. Schneider in den letzten Jahren der Aufarbeitung dieser Thematik gewidmet. Es sind einige Veröffentlichungen zu dem Thema entstanden. Darüber hinaus hat Herr Schneider eine sehenswerte, prämierte Ausstellung zusammengestellt, um die Ereignisse ansehbar zu machen. Durch die glückliche Zusammenarbeit mit der Karl-Jaspers-Gesellschaft unter Leitung von Prof. Dr. Bormuth ist es gelungen, Herrn Prof. Dr. Dr. Schneider dieses Jahr als Gastprofessor nach Oldenburg einzuladen. Seien Sie herzlich zu den Veranstaltungen eingeladen.

Um vorherige Anmeldung wird gebeten (siehe Einladungsflyer).

Weitere Informationen zur Geschichte der KJK erhalten Sie unter www.kjk.de/Ueber_uns/Unternehmen/Historie.php und www.Gedenkkreis.de

 

©DGPPN
50 Unternehmer der Region zu Gast in der Karl-Jaspers-KlinikGemeinsame Informationsveranstaltung des "Bündnis gegen Depression weser-Ems" und der Oldenburgischen IHK

Trotz vorweihnachtlichen Terminstresses folgten rund 50 Unternehmensvertreter der gemeinsamen Einladung des "Bündnis gegen Depression Weser-Ems" und der Oldenburgischen IHK zu einer Informationsveranstaltung "Depression am Arbeitsplatz" mit anschließender Besichtigung der Räumlichkeiten der Arbeitstherapie der KJK.

Jeanette Böhler, Projektleiterin des Bündnisses, referierte über für Arbeitgeber relevante Themen: Wie erkennt man eine Depression? Wie spreche ich meinen Mitarbeiter auf eine mögliche Erkrankung an, welche Schritte kann ich ihm empfehlen? Welche Möglichkeiten gibt es, Ausfallzeiten im Zusammenhang mit der Krankheit zu reduzieren? Detlef Mallach, Leiter der Fachtherapie an der KJK, informierte in seinem Vortrag über die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern nach einer Erkrankung und über Möglichkeiten der Arbeitsdiagnostik.

Die gewonnen Erkenntnisse über das Krankheitsbild Depression und die besondere Verantwortung von Unternehmen für die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter waren Gegenstand vieler Gespräche beim gemeinsamen Netzwerken. schnell wurde deutlich, dass ein großer Bedarf an Folgeveranstaltungen besteht, in denen es insbesondere um die praktische Umsetzung von Maßnahmen im Betrieb für mehr seelische Gesundheit am Arbeitsplatz geht. Auch der Wunsch nach gemeinsamen Lösungen für die Unternehmen in der Region wurde sichtbar.

 

Detlef Mallach, Corinna Wermke, Jeanette Böhler, Carola Havekost

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr findet auch 2015 ein Adventsbasar im Festsaal der KJK statt. Verkauft werden Adventsgestecke, Bücher und Mappen, Gebäck, Marmeladen, Säfte sowie allerhand Weihnachtliches mehr.

Alle Produkte sind auf hohem handwerklichem Niveau. Sie sind in den Projektgruppen der Fachtherapie oder in der Arbeitstherapie der Forensik entstanden und spiegeln das außerordentliche Engagement aller an der Herstellung Beteiligter wider. Der Festsaal wird zu einem vorweihnachtlichen Markt umgestaltet, es gibt Waffeln, Kaffee und Kuchen - planen Sie also etwas Zeit für diesen Tag ein!

Die Fachtherapie freut sich auf Ihren Besuch!

Ein Karussell, dass sich mit fröhlichen Kindern drehte, viele Spielbuden, Bratwurstgeruch und Kaffeeduft sowie regenfreies Wetter: Mit diesem Grundrezept, gewürzt mit vielen engagierten Helfern und noch mehr Gästen wurde das Sommerfest der Karl-Jaspers-Klinik 2015 zum vollen Erfolg.

Neben Drehorgel und Verkaufsständen der Ergo- und Arbeitstherapie, an denen Bücher, Mappen, Marmelade, Vogelhäuser und vieles mehr angeboten wurden, gab es professionell gebundene Blumensträuße  zu kaufen, sowie in Kooperation mit dem NABU frisch gepressten Apfelsaft aus diesjährigen Äpfeln. Als Zeichen des Friedens starteten weiße Tauben in den Nachmittagshimmel, bevor die Oldenburger Band „Heart of Gold“ die 80er und 90er musikalisch aufleben ließ. Ein sportliches Angebot wie Volleyball oder der Menschenkicker rundete das Rezept ab, und garniert mit einer Schokokuss-Weitwurfmaschine tauchte überraschend auch ein Stelzenläufer auf der Festwiese auf.

Ein Herzlicher Dank gilt dem Shantychor, dem Streichelzoo und dem Posaunenchor Ofen sowie allen nicht genannten Helfern und Helferinnen!

Und weil es so schön war: Nach dem Fest ist vor dem Fest: Wir freuen uns auf das nächste Sommerfest 2016, wieder am ersten Mittwoch im September.

Wir freuen uns, Sie zum 6. Karl-Jaspers-Symposium nach Bad Zwischenahn und Oldenburg einladen zu dürfen. Wie im letzten Jahr wird die Tagung gemeinsam von der Karl-Jaspers-Klinik und der Karl Jaspers-Gesellschaft e. V. ausgerichtet.

Zum diesjährigen Schwerpunkt haben wir den Titel eines Aufsatzes von Karl Jaspers:
„Der Arzt im technischen Zeitalter" als Thema ausgewählt. Dabei wird sich das Symposium nicht allein auf eine Betrachtung des Inhalts des Textes beschränken, sondern der Titel gibt in seiner Aktualität für die Psychiatrie und Psychotherapie Gelegenheit, zu verschiedenen Aspekten wie Technisierung und Strukturierung der Psychiatrie im PEPP-Abrechnungssystem, Bedeutung technischer Verfahren und Denkansätze in Diagnostik und Therapie, Internettherapie, aber auch Wandel psychiatrischer Erkrankungen und Symptome in einer technisierten Welt in Vorträgen Stellung zu nehmen.

Wenn Sie auf diese Zeile klicken, können Sie in unserem Flyer weitere Details zu dieser Veranstaltung und zur Anmeldung nachlesen.

"Die Nacht, in der das Fürchten wohnt, hat auch die Sterne und den Mond" (Zitat aus „Nachts“, Masha Kaleko „Mein Lied geht weiter“)

Die 2. SKULPTURALE widmet sich somit dem Thema Depression/ Melancholie. Öffentlich - erlebbar für Patienten, Besucher/innen und alle Kunstinteressierten - erarbeiten vier renommierte Holzbildhauerinnen und Holzbildhauer 10 Tage lang große Skulpturen. Die Nähe des Themas zur Kunst versteht sich fast von selbst. Zu allen Zeiten haben Musiker, Dichter, Maler oder Bildhauer ihre dunkelsten seelischen Momente zu anrührend schönen oder beunruhigend wirkmächtigen Werken verarbeitet und damit gezeigt, welch ungeheuerliches Potential dieser besondere Seelenzustand besitzt.

Die Werke werden anschließend für zwei Jahre auf dem Klinikgelände zur Aufstellung kommen und eine Galerie zeitgenössischer Bildhauerei bilden. So ist die SKULPTURALE ein weiteres Mal Schnittstelle für die öffentliche Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst und dem Ort der Psychiatrie.

2015 hat die Karl-Jaspers-Klink das „Bündnis gegen Depression Weser-Ems“, eine Initiative zur Verbesserung der Versorgung depressiv erkrankter Menschen und zur Prävention von Suizidalität, begründet. Mit dem 2. Bildhauersymposium SKULPTURALE möchte die Werkschule, langjährige Partnerin der Karl-Jaspers-Klinik, Bild und Anliegen der Initiative in eine weitere Öffentlichkeit tragen.

Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie hier klicken!

Rund 200 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung zum zweiten Tag der offenen Tür auf den Depressionsstationen A9 und G4 der Karl-Jaspers-Klinik und informierten sich über die stationären Aufnahmemöglichkeiten und Behandlungstherapien von Depressionen.
Die zwei hoch motivierten Stationsteams, die durch die grünen Karl-Jaspers-Klinik T-Shirts gut zu erkennen waren, zeigten den vielen Interessierten am Samstag, 18.07.2015, von 12.00 – 18.00 Uhr die Räumlichkeiten, beantworteten Fragen oder hörten bei Kuchen und Kaffee den Sorgen der Besucher/innen zu.
Die Mitmachangebote fanden zudem ebenfalls zahlreichen Zuspruch: Direkt im Eingangsbereich der Stationen bot der sogenannte Depressionsschirm einen Eindruck in die Gedankenwelt depressiv erkrankter Menschen. Und wer körperlich kreativ werde wollte, konnte Ergotherapie und Jin Shin Jyutsu ausprobieren – mit fachlichen Erläuterungen zum Einsatz in der Therapie.
Eingerahmt wurde der Tag der offenen Tür von Fachvorträgen der Klinikdirektorin UKL und den Klinikdirektoren KGP und KAP im Festsaal. Die Zuhörenden, 30-50 Personen je Vortrag, zeigten sich sehr interessiert und nahmen die Möglichkeit, Fragen an die Expert/innen zu stellen zahlreich an.
Im Rahmen des „Bündnis gegen Depression Weser-Ems" wurde am Samstag auch die Wanderausstellung „Wege aus der Depression" der Stiftung Deutsche Depressionshilfe in der KJK eröffnet. Die Fotoausstellung ist noch bis zum 15.08. im Erdgeschoss des Karl-Jaspers-Hauses, vor dem Blauen Salon, ausgestellt. Sie zeigt 20 Bilder, fotografiert von Menschen mit Depressionserfahrung. Ein Begleittext erläutert, warum das jeweilige Motiv der ganz persönliche Weg aus der Depression für die Betroffenen war.
Die KJK freut sich über den positiven und sympathischen Auftritt der Stationen und auf eine Wiederholung des Tags der Offenen Tür!

Besichtigung der Depressionsstationen A9, G4 und Fachvorträge

Die spezialisierten Depressionsstationen der Universitätsklinik für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie A9 und der Klinik für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie G4 laden am Samstag, den 18. Juli 2015, von 12 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Insbesondere können auch die Mutter-Kind-Behandlungsplätze besichtigt werden.
Hierzu sind Interessierte, Betroffene, Angehörige und Ärzte sehr herzlich eingeladen.

Im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik finden parallel ab 12.45 Uhr verschiedene Vorträge zu den Themen "Depression und Suizidalität im Alter", "Psychotherapeutische Behandlung der Depression" und "Längerfristige und transgenerationale Ursachen der Depression" statt:

Diese Veranstaltungen ist Teil des Jahresprogramms „Bündnis gegen Depression Weser-Ems“. Eine Vorstellung des "Bündnis gegen Depression" findet ebenfalls im Rahmen der Vorträge im Festsaal statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer:

Mitarbeiter der Station A9 und G4
30 regionale Unterstützer und 200 Gäste bei großer Auftaktveranstaltung

Das „Bündnis gegen Depression Weser-Ems" startete am 17.06.2015 mit einer großen Auftaktveranstaltung im Alten Landtag in Oldenburg. In den kommenden Jahren informieren die Fachleute des Bündnisses die regionale Öffentlichkeit, Betroffene und Angehörige über Ursachen, Anzeichen und Behandlungsmöglichkeiten von depressiven Erkrankungen.

Depressionen gehören zu den häufigsten und am meisten unterschätzten Erkrankungen. Jeder fünfte Bundesbürger erkrankt einmal im Leben an einer Depression. Insgesamt leiden in Deutschland derzeit ca. 4 Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression. Dass die Depression eine der größten Volkskrankheiten ist, wurde von der Weltgesundheitsorganisation bestätigt: was den Grad der Beeinträchtigung und die Dauer der Jahre mit Belastung durch Erkrankung angeht, liegen Depressionen in den entwickelten Ländern an erster Stelle vor anderen psychischen und physischen Erkrankungen. Depressiv Erkrankte werden deutlich häufiger frühberentet als Menschen mit anderen Erkrankungen.
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Von Links: Dr. Thomas Brieden, Dr. Christian Figge, Axel Weber, Prof. Dr. Alexandra Philipsen, Heinrich Timmerevers, Jeanette Böhler, Jan Janssen, Sven Ambrosy

Das Start-Banner hing auch dieses Jahr am ersten Mittwoch im Juni auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik. Fast 340 Läufer trafen sich am 3.6.2015, um miteinander die Distanzen von 10.000, 5.000, 3.000 und 1.500 Meter zu bewältigen. Patienten, Mitarbeiter und Einzelläufer sowie Teams aus Oldenburg und Umgebung liefen beim 6. KJK-Sommerlauf mit. Das Ziel erreichten alle, die Läufer sowie auch die Nordic-Walker. Wieder am Start war eine Gruppe von Kindern aus dem Kindergarten Heilig Geist in Oldenburg, die sich - wie die erwachsenen Läufer auch - über Wochen auf den Lauf vorbereitet und trainiert hatten.


Die Zeitmessung wurde durch eine Gruppe von Schülern der BBS Haarentor durchgeführt, die die Widrigkeiten der Technik über Nacht in den Griff bekamen, so dass alle Zeiten und Urkunden nun abrufbereit sind.


Die Organisatoren des KJK – Sommerlaufes freuen sich schon jetzt auf den 7. Sommerlauf, der am 1.6.2016 wieder ausgerichtet wird.

Klinik in Bewegung - Spaß am Sport steht im Mittelpunkt

Der Sommerlauf der Karl-Jaspers-Klinik findet in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Das Motto heißt „Klinik in Bewegung“, denn wir wollen alle gemeinsam, ob Patienten, Mitarbeiter, Kooperationspartner oder Gäste, die Bewegung genießen, die Körper und Seele gut tut. Wir nutzen dafür die klinikeigene Laufstrecke, die der Förderkreis der KJK im Jahr 2009 zur Nutzung übergeben hat.

Der KJK-Sommerlauf hatte stetig mehr Zulauf. Im letzten Jahr waren es rund 270 Läuferinnen und Läufer.Vielleicht knacken wir in diesem Jahr die Marke von 300? Wir laden Sie herzlich zu unserem sportlichen Großereignis am 03. Juni 2015 auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik ein.

Weitere Informationen zum 6. KJK-Sommerlauf finden Sie hier.

Bild vom Zieleinlauf 2014

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr, konnte auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik ein Richtfest gefeiert werden. Am 27.03.2015 bekam der Neubau der Jugendforensik seine Richtkrone aufgesetzt. Vertreter der am Bau beteiligten Firmen, Architekten, der Bauherr, die Geschäftsführung, die Projektleitung und Mitarbeiter der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie verfolgten den traditionellen Zimmermannspruch, trotz widriger Wetterlage. Unterstellplätze waren aus diesem Grund heiß begehrt. Damit verbunden war die Möglichkeit gegeben, den Baufortschritt genauer in Augenschein zu nehmen.
Der zu einem Richtfest dazugehörende Richtschmaus wurde aufgrund des Regens nicht wie üblich auf der Baustelle abgehalten, sondern in den Festsaal verlegt.

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Im Januar dieses Jahres ist die Karl-Jaspers-Klinik dem Trauma-Netzwerk-Niedersachsen beigetreten.
Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend + Familie ist einer Initiative der Bundesregierung gefolgt und hat in Zusammenarbeit mit psychiatrischen Kliniken ein Konzept entwickelt, durch das Opfer von Straftaten in allen Regionen Niedersachsens fachkompetente psychotherapeutische Soforthilfe zur Behandlung eines Traumas angeboten werden kann. Ziel ist, möglichst alle psychiatrischen Kliniken und Abteilungen in dieses Netzwerk auf zunehmen.

Opfer einer Straftat (ab dem 18. Lebensjahr) können nun in der KJK anrufen und werden in der Regel innerhalb von zehn Tagen einen ersten Termin bekommen.
Hierfür steht eine eigene Telefonnummer (0441-9615-262) mit Anrufbeantworter zur Verfügung, die durch die Institutsambulanz der Suchtklinik besetzt ist.
Sollten z. B. in den Diensten Anrufe eingehen, die sich auf die „Trauma-Ambulanz" berufen, kann diesen Hilfesuchenden die Telefonnummer weitergegeben werden, mit der Information, dass sie schnellstmöglich einen Rückruf der Ambulanz, mit einer Terminvergabe, bekommen werden.
Die Behandlung kann individuell variieren: von einem Beratungsgespräch bis zu fünf oder auch 10 Terminen; wenn nötig, wird eine längerdauernde Weiterbehandlung mit angebahnt.
Die weitere organisatorische Abwicklung regelt die Klinik, die Landesbehörde übernimmt die Finanzierung (nach dem Opferentschädigungsgesetz, OEG).
Die Arbeit erfolgt in enger Abstimmung mit anderen Hilfseinrichtungen, wie z. B. Weißer Ring, Wildwasser, Opferhilfe o.ä.

Bei Fragen rufen Sie gern in der Ambulanz der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie oder Frau A. Klausing an.

Von links: Frau Angela Klausing (Ansprechpartnerin in der Karl-Jaspers-Klinik), Frau Dr. Stefanie Franke (Koordinatorin des Trauma-Netzwerks Niedersachsen), Herr Axel Weber (Geschäftsführer der Karl-Jaspers-Klinik)
Einführungsveranstaltung von Frau Prof. Dr. Alexandra Philipsen

Am 28.01.2015 fand die Einführungsveranstaltung unserer Medizinerin in Doppelfunktion Frau Prof. Dr. Alexandra Philipsen im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik statt.
Frau Prof. Dr. Philipsen trat im September 2014 den Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie an der European Medical School (EMS) Oldenburg-Groningen sowie das Direktorat der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie an.
Die European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) ist ein deutsch-niederländisches Kooperationsprojekt mit den Universitäten Oldenburg und Groningen und mit diesem länderübergreifenden Profil einzigartig in Europa.
Vor über 200 Gästen hielt Frau Prof. Dr. Philipsen einen Vortrag über „Diagnostik und Behandlung der ADHS im Erwachsenenalter – Aktuelles aus der Universitätsklinik"
Neben der Lehre an der Universität bringt Frau Prof. Philipsen ihre eigenen Schwerpunkte der Behandlung der ADHS im Erwachsenenalter und der Borderline-Störung sowie ihr Interesse an störungsorientierten Psychotherapieverfahren mit renommierten Forschungsprojekten in die Universitätsklinik ein.
Unter ihrer Leitung wurde eine vom Bundesforschungsministerium (BMBF) geförderte Multizenterstudie zur medikamentösen und psychotherapeutischen Behandlung von ADHS im Erwachsenenalter deutschlandweit durchgeführt. Für ihre Forschungstätigkeiten erhielt sie 2012 den renommierten Preis für Ärztliche Psychotherapie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde sowie den Saarländischen ADHS-Forschungspreis.
Für die Karl-Jaspers-Klinik sei die Berufung Philipsens eine große Bereicherung, betont Geschäftsführer Axel Weber. „Wir freuen uns, dass der Lehrstuhl mit einer ausgewiesenen Fachfrau besetzt ist, und dass wir von nun an unsere Mitarbeit am Medizinischen Campus der Universität Oldenburg noch profilierter gestalten können."

Von links: Frau Prof. Dr. Alexandra Philipsen, Prof. Dr. Mathias Berger (Universität Freiburg), Axel Weber (Geschäftsführer der Karl-Jaspers-Klinik) und Prof. Dr. Gregor Theilmeier (Dekan der EMS)

Pressemeldungen

„4. Aktionstag Demenz“ am 27.09.14 war wieder sehr gut besucht – Informationen für Angehörige, Betreuungspersonen und Fachkräfte

(Bad Zwischenahn, 27.09.14) „Meine Mutter lebt seit zwei Jahren in einem Pflegeheim. Sie hat die Diagnosen Demenz und Depression. Ich bin ihre Betreuerin, trage Verantwortung für sie und muss viele Entscheidungen treffen. Daher möchte ich mich heute so gut wie möglich über die Krankheit Demenz informieren“, sagt Kathrin O., die ihren vollen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. So wie sie waren am Samstag mehr als 80 Betroffene, Angehörige, Betreuungspersonen und Fachkräfte zum mittlerweile „4. Aktionstag Demenz“ der Klinik für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie in die Karl-Jaspers-Klinik (KJK) gekommen. Hinter jedem Teilnehmer verbarg sich eine Geschichte.

Der Tenor der vier ärztlichen Fachvorträge am Vormittag lautete: Pflegende Angehörige müssen besser auf sich achten. Sie brauchen Auszeiten von der Rund-um-die Uhr-Pflege. Sie sollten so offen wie möglich mit der Krankheit umgehen, in der Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis. Andernfalls drohten soziale Isolation und Gefahr für die eigene Gesundheit. 70 Prozent der rund 1,5 Millionen Demenzkranken in Deutschland werden zuhause von einem Angehörigen gepflegt. Die Pflegenden sind mehrheitlich Frauen. Ein Drittel bis die Hälfte von ihnen wird selbst psychisch krank. Und: Sie haben ein bis zu 60 Prozent höheres Sterberisiko als nichtpflegende Angehörige.

Ein weiterer Schwerpunkt des theoretischen Teils war der Umgang von Haus- und Fachärzten mit Demenzerkrankten in ihrer Praxis. „Sie als Angehörige wissen, dass es immer etwas Besonderes ist, mit einem Demenzpatienten in eine Arztpraxis zu gehen“, sagte Dr. Thomas Brieden, Direktor der Klinik für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie und Veranstalter des Aktionstages. Zu einer gründlichen Untersuchung und weniger schnellen Vergabe von Beruhigungsmitteln riet der Oldenburger Neurologe Dr. Mathias Niedhammer. Betroffene sollten so früh wie möglich zum Arzt gehen. Je früher eine Demenz festgestellt werde, desto besser sei sie behandel-, wenn auch nie heilbar. Die beiden höchsten Risiken, an Alzheimer-Demenz zu erkranken, seien Bewegungsmangel und ein niedriger Bildungsstand. 30 Prozent der Fälle seien dadurch bedingt. Beidem könne man aber sehr gut vorbeugen, so Niedhammer.

Am Nachmittag finden noch Workshops zu den Themen „Soziales“, „Hilfen für pflegende Angehörige“ und „Demenzerkrankte in Arztpraxen: Worauf muss ich achten?“ statt. Dort können die TeilnehmerInnen mit den Referenten ins Gespräch kommen. Gut angenommen wird stets der Workshop mit Sozialarbeiterin Imke de Reuter, die die Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Demenz“ an der Gerontopsychiatrischen Institutsambulanz (GIA) der KJK anbietet. Betroffene und Angehörige erhalten wertvolle Informationen, unter anderem zur Pflegeversicherung oder ambulanten Angeboten für Demenzkranke.

Für Samstag, 26.09.2015 kündigte Brieden den 5. Aktionstag Demenz an. Der Schwerpunkt solle dann wieder wissenschaftlicher sein, indem ein Neurobiologe über die Alzheimer-Demenz berichten werde.

 

Baubeginn für die Jugendforensik – Fertigstellung und Einweihung Herbst 2015

(Bad Zwischenahn, 17.07.14) Die Baustelle ist eingerichtet, erste Baubesprechungen sind bereits gelaufen. Die Bauarbeiten für die neue Klinik für Jugendforensik in der Karl-Jaspers-Klinik (KJK) haben begonnen. Am Donnerstag fand der Spatenstich unter Beteiligung von Sozialministerin Cornelia Rundt und dem Aufsichtsrat des Psychiatrieverbundes Oldenburger Land gGmbH, Landrat Jörg Bensberg, statt. Der eingeschossige Neubau mit drei Flügeln, der direkt an die bestehende Erwachsenenforensik anschließt, soll im Herbst 2015 fertig werden. Die Jugendforensik ist eine Einrichtung des Landes Niedersachsen, das für den Maßregelvollzug zuständig ist. Die Investitionskosten in Höhe von 7 Mio. Euro werden in voller Höhe vom Land übernommen.

 Ministerin Rundt zeigte sich sehr interessiert an der inhaltlichen Planung der neuen Klinik für Jugendforensik. Sie lobte ausdrücklich das das „partnerschaftliche Verständnis“ zwischen dem Land Niedersachsen und der KJK. „Ich komme gerne zu Ihnen. Dies ist ein anspruchsvolles Projekt, doch nachdem ich das Konzept kennen gelernt habe, bin ich überzeugt, dass die Unterstützung für die jungen Menschen da ist. Wir brauchen ein Stück öffentliche Wahrnehmung  für die jungen Menschen, die es nicht leicht haben und es anderen auch nicht leicht machen. Aber trotz allem brauchen sie Wertschätzung. Neben der äußeren Gestaltung des Neubaus geschieht die innere Gestaltung durch die Mitarbeiter. Ich habe ein gutes Gefühl.“

 Auch Aufsichtsrat Landrat Bensberg begeisterte sich für den Plan des hochmodernen Neubaus: „Diese Erweiterung der Forensischen Klinik ist ein weiterer Baustein der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Karl-Jaspers-Klinik in den vergangenen Jahren. Der Psychiatrieverbund Oldenburger Land hat seit dem Trägerwechsel nachhaltig unter Beweis gestellt, dass er eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung für die Region sicherstellen kann.“ Es gebe eine deutliche Fallzahlensteigerung um ein Drittel und eine deutliche Senkung der Verweildauer um ein Viertel. Hinzu komme die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze. Zudem seien rund 15 Mio. Euro in Infrastrukturmaßnahmen der Klinik investiert worden, sagte Bensberg.

 

Eine Projektgruppe unter Leitung der designierten Leitenden Ärztin der Jugendforensik, Bettina Hackenbroch-Hicke, stellte der Ministerin bei ihrem Besuch das Konzept der Jugendforensik im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik vor. „Wir freuen uns sehr, dass die Ministerin uns vor Ort besucht hat und einen konkreten Eindruck gewinnen konnte. Es ist gut, dass es jetzt nach der langen Planungsphase endlich losgeht“, sagte Hackenbroch-Hicke.

Der Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie, Dr. Joachim Dedden, ergänzte: „Mit Freude sehen wir, dass sich die umfängliche Planung in ein konkretes Projekt umsetzt. Wir hoffen, dass wir einen reibungslosen und zeitgerechten Verlauf der Errichtung der Klinik erleben werden.“

 Laut Architekt Björn Groß, Projektleiter von GSP Architekten aus Bremen, wurde bisher das Baufeld vorbereitet und es haben Umschlüsse von Bestandsleitungen stattgefunden. Ebenso ist durch den Vermesser das neue Gebäude abgesteckt worden. Die Arbeiten an der Jugendforensik wurden national ausgeschrieben und größtenteils sind Firmen aus der Region beauftragt worden.

In der nächsten Zeit wird die Baustelle mit Lagerstätten eingerichtet und es wird eine Baustraße hergestellt. Vorhandener Boden muss verschoben und teilweise ausgetauscht werden. Voruntersuchungen haben dabei – als Vorsichtsmaßnahme – die Begleitung durch den Kampfmittelräumdienst notwendig gemacht. Die Grundleitungen werden verlegt und dann die Fundamente und die Sohlplatte gegossen.

Die Fertigstellung des Rohbaus einschließlich Dachabdichtung und Außenfenster /-türen ist bis Mitte Dezember 2014 geplant. Das Gebäude ist damit bis zum Winter dicht abgeschlossen und bestens vorbereitet für den Ausbau.

„Das Thema Sicherheit ist bei diesem Projekt von zentraler Bedeutung. Wir können hier unsere langjährige Erfahrung als Planer von Bauten für den Justizvollzug einbringen. Das Sicherheitskonzept bildet den aktuellen Stand der Technik ab, und das Gebäude gewährleistet durch seine innere Organisation ein Höchstmaß an Übersichtlichkeit – und damit Sicherheit. Allerdings sollen die sichernden Maßnahmen im Sinne der Therapie für die Patienten weitestgehend unsichtbar sein“, erläutert Groß.

 Die KJK ist das erste psychiatrische Fachkrankenhaus, das - vom Land beliehen - eine Jugendforensik unter fachärztlich (kinder- und) jugendpsychiatrischer Leitung betreiben wird. Auftraggeber zum Betreiben der Jugendforensik ist das Land Niedersachsen. Als Einrichtung des Maßregelvollzugs steht diese unter staatlicher Hoheit. In der neuen Klinik wird auch Schulunterricht und Sport stattfinden. Es entstehen rund 40 neue Arbeitsplätze für Therapeuten, Pflegekräfte und Pädagogen. Die ersten Stellenausschreibungen sind für das Frühjahr 2015 geplant.

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Rückfragen und weitere Informationen:

Dr. Joachim Dedden, Chefarzt Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, Tel. 0441/9615-220

Barbara Wündisch-Konz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit KJK, Tel. 0441/9615-330

Klinik reduziert CO2-Ausstoß um ein knappes Drittel und verstetigt Engagement für den Klimaschutz

(Bad Zwischenahn, 17.07.14) Die Karl-Jaspers-Klinik (KJK) hat zum zweiten Mal das BUND-Gütesiegel des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. als „Energie sparendes Krankenhaus“ verliehen bekommen. Im Vergleich zu 2007 hat die KJK ihre klimaschädlichen Treibhausgasemissionen zusätzlich um fast ein Drittel reduziert. Zuvor hatte die Klinik das Gütesiegel bereits für fünf Jahre getragen, weil sie verschiedene bauliche und technische Einsparmaßnahmen ergriffen hatte und dadurch weniger Energie benötigt als andere, ähnlich große Kliniken.

 

Heute vermeidet die Einrichtung weitere 952 Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr. Das entspricht 29,8 Prozent weniger klimaschädlicher Emissionen. „Eine so deutliche CO2-Absenkung in einer für den Klimaschutz bereits ausgezeichneten Klinik zu erreichen, ist bundesweit einmalig und zeigt, welchen deutlichen gesellschaftlichen Beitrag die Fachklinik leistet“, lobte Günther Bauermeister, Vorstandsmitglied des BUND-Landesverbands Niedersachsen, der gemeinsam mit Projektleiterin Annegret Dickhoff vom BUND Berlin die Urkunde im Rahmen einer Feierstunde an die KJK überreichte.

 

Geschäftsführer Axel Weber sagte: „Wir freuen uns, dass wir das Siegel weiterhin führen dürfen und sind stolz darauf, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Wir tragen Verantwortung für die kommenden Generationen und zeigen das gerne.“

Auch der Technische Leiter der KJK, Jörg Roth, begrüßt die Möglichkeiten, die seiner Abteilung zur Umsetzung für Innovationen zur Ressourcenschonung gegeben sind. Seine Mitarbeiter haben die gesamten Energiesparmaßnahmen praktisch umgesetzt, zum Beispiel:

 

-       den Einbau eines Blockheizkraftwerkes im Jahr 2009, das heute zwei Drittel des Strombedarfs der Klinik deckt

-       die Dämmung von Dachböden und Fenstern der größtenteils denkmalgeschützten Gebäude der Klinik

-       die flächendeckende Einführung von LED-Leuchten.

 

Unter energetischen Gesichtspunkten hat sich die Geschäftsführung mehrfach für Neubauten und Abriss der alten Bausubstanz entschieden. Als Beispiele seien das neue Appartementhaus für Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege und Gäste, das Café am Wasserturm oder der Anbau an die Station S2 genannt.  

 

Ministerin Cornelia Rundt, die aus Anlass des Spatenstichs für die neue Jugendforensik  zu Gast in der Karl-Jaspers-Klinik war, zeigte sich von der nachhaltigen ökologischen Verantwortung der Karl-Jaspers-Klinik sehr beeindruckt und gratulierte zur Verleihung des Energiespar-Siegels.

 

 

Einweihungsfeier für Patienten, Mitarbeiter und Gäste am Montag, 03.03.14

(Bad Zwischenahn, 26.02.14) Es glänzt und es riecht alles so frisch. Das neue Schmuckstück der Karl-Jaspers-Klinik (KJK) heißt „Café am Wasserturm“. Die Räume mit einer Caféteria, der Patientenbücherei, einem Eltern-Kind-Besuchsraum sowie einem Kiosk ersetzen den bisherigen „Treffpunkt“. Es gibt einen großzügigen Raucher- und einen Nichtraucherbereich. Am kommenden Montag, 03. März 2014, um 15 Uhr wird das Café am Wasserturm mit einer Feier offiziell eingeweiht.

Das Café ist in den vergangenen Monaten rund um den stillgelegten Wasserturm der Klinik errichtet worden. Es hat ein Gründach und ein komplett verglastes Oberlichtband vom Neubau zum denkmalgeschützten Turm. Denkmalschutz, Bauherrin KJK und Architekt haben gemeinsam einen stimmigen Entwurf zwischen alt und neu geschaffen. Als positiv vermerkt der Bauherr, dass sowohl der Bauzeitenplan als auch die Kosten eingehalten wurden.

Der Betrieb ist bereits am vergangenen Montag angelaufen. Licht und Lüftung an, Küche, Personal: Um 10 Uhr war alles bereit. Laut KJK-Küchenchef Markus Kuban gab es nur „die üblichen Anlaufschwierigkeiten“, aber insgesamt einen guten Start. Als die ersten Gäste zum Kaffeetrinken und Mittagessen eintreffen, werden sie von der Servicemannschaft perfekt am Tresen bedient. Die Selbstbedienung kennen alle noch vom alten „Café Treffpunkt“.

„Die Einweihungsfeier am 3. März ist vor allem eine Einladung an die Patientinnen und Patienten, denn sie nutzen unser Angebot einer Caféteria am meisten“, sagt Geschäftsführer Axel Weber. „Wir freuen uns aber auch auf unsere geladenen Gäste und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit uns die schönen Räume einweihen werden.“ Die Oldenburger Werkschule bietet eine Mitmach-Kunstaktion in Keramik an. KJK-Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Gerd Schwandner, Axel Weber, Architekt Ulrich Bolte (Brake) und der Vorsitzende des Förderkreises für die Karl-Jaspers-Klinik, Jürgen Ackermann, sprechen die Grußworte.

Öffnungszeiten Café                                           
Montag - Sonntag 10 - 18.30 Uhr

Öffnungszeiten Kiosk
Montag - Freitag: 7 – 19 Uhr
Samstag: 8 – 18 Uhr
Sonn- und Feiertage: 10 – 18 Uhr

Geschafft: KJK erfolgreich zertifiziert

DIN ISO-Zertifikat für die Karl-Jaspers-Klinik

Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008-Norm – Patienten- und Mitarbeitersicherheit stehen an oberster Stelle

(Bad Zwischenahn, 03.02.14) Für Krankenhäuser ist sie ein Muss: die Zertifizierung durch ein Qualitätssiegel. Dadurch werden Qualität, Patienten- und Mitarbeitersicherheit überprüfbar abgebildet. Die Karl-Jaspers-Klinik (KJK), Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie, ist jetzt nach der DIN EN ISO 9001:2008-Norm zertifiziert worden. Die Vorbereitungen auf die Zertifizierung hätten zwei Jahre in Anspruch genommen, sagt Geschäftsführer Axel Weber. „Heute ist ein guter Tag für uns. Wir haben große Anerkennung von außen bekommen. Es gibt kaum eine bessere Wertschätzung. Das Haus kann nur so gut sein, wie die Mitarbeiter es sind. Also haben wir ein tolles Haus“, sagte Weber anlässlich der Verleihung des Gütesiegels in der Karl-Jaspers-Klinik.

 

„Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine große Leistung vollbracht. Sie können stolz auf Ihre Arbeit sein. Sie sind mit Herz dabei und stehen füreinander ein“, sagte Monika Schäble, Geschäftsführerin der Zertifizierungsfirma AAA-Schäble Cert GmbH. Die Auditierung habe ihr große Freude gemacht. Das Qualitätsmanagementsystem in der KJK sei sehr strukturiert implementiert. Überall spüre man eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Auch ihre beiden Auditoren-Kollegen waren voll des Lobes. „Wir haben tief gebohrt, doch Sie sind keine Antwort schuldig geblieben“, sagte Gerhard Wurm. Renate Beckering sagte: „Hut ab! Von Ihnen können viele psychiatrische Kliniken lernen. Sie sollten alle mal eingeladen werden.“

 

Auditoren wie auch der QM-Steuerkreis dankten Qualitätsmanager Berndt Poppenga sehr herzlich für seine geleistete Arbeit in den vergangenen zwei Jahren. „Sie haben ein exzellentes Qualitätsmanagement aufgebaut“, sagte der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Brieden. Er dankte auch der Gruppe der qualitätsbeauftragten Mitarbeiter. Pflegedirektorin Monika Jüttner sprach ihren Dank an alle MitarbeiterInnen aus, die engagiert ihr Arbeitsfeld vorgestellt hatten.

 

Stationen aller vier Kliniken (Allgemeinpsychiatrie, Suchtmedizin, Gerontopsychiatrie und Forensik), alle Tageskliniken (Bad Zwischenahn, Westerstede, Delmenhorst, Cloppenburg und Brake), die Psychiatrische Institutsambulanz, die Technische und die Wirtschaftsabteilung, die Physikalische Abteilung, die Künstlerischen Therapien sowie weitere Bereiche, wie Controlling, Führungskräfte, Patienten- und Arbeitssicherheit, wurden geprüft.

Ein großes Kompliment ging auch an die EDV. Während eines Audits hob Schäble hervor, dass sie es noch nie erlebt habe, dass die Tageskliniken als Außenstellen einer Klinik EDV-technisch so hervorragend vernetzt seien.

 

Das Zertifikat ist drei Jahre lang gültig. Nach diesem Zeitraum steht eine Rezertifizierung an, die mit neuen Audits verbunden ist.

 

 

Freude und Stolz bei Auditoren und KJK-Mannschaft (vorne, von links:) Chefarzt Dr. Christian Figge, Chefärztin Jeanette Böhler, Pflegedirektorin Monika Jüttner, die Auditoren Monika Schäble und Gerhard Wurm sowie (hinten von links:) Chefarzt Dr. Joachim Dedden, Qualitätsmanager Berndt Poppenga, Geschäftsführer Axel Weber, Auditorin Renate Beckering und Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Brieden Foto: Wündisch-Konz
Zwei Stationen mit insgesamt 24 Plätzen - Patienten von 16-21 Jahren

Land Niedersachsen bewilligt zwei Stationen für Patienten ab 16 Jahren – 24 neue Plätze – Rund 40 neue Arbeitsplätze entstehen

(Bad Zwischenahn, 14.01.14) Die Karl-Jaspers-Klinik (KJK) beginnt mit dem Neubau einer Klinik für Jugendforensik. Voraussichtlich ab 2015 werden auf zwei Stationen mit jeweils 12 Betten psychisch kranke junge Menschen zwischen 16-21 Jahren, die straffällig geworden sind, therapiert. Die Einweihung der neuen Jugendforensik sei für Herbst 2015 geplant, sagten Chefarzt Dr. Joachim Dedden und KJK-Geschäftsführer Axel Weber vor Journalisten. Bereits im Kauf- und Übertragungsvertrag 2007 mit dem Land Niedersachsen und dem Psychiatrieverbund war diese Erweiterung der Forensik festgeschrieben worden. Es werden ca. 40 neue Arbeitsplätze entstehen.

Träger der Klinik für Jugendforensik ist das Land Niedersachsen, da es sich um eine Einrichtung des Maßregelvollzugs handelt. Dieser kann nicht an private Träger vergeben werden. Die KJK wird vom Land mit dem Betreiben der neuen Jugendforensik beliehen. Sie ist das erste und einzige psychiatrische Fachkrankenhaus in Niedersachsen, das die Behandlung von psychisch kranken Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter fachärztlich (kinder- und) jugendpsychiatrischer Leitung anbieten kann.

 „Ich freue mich, dass wir bald auch im Norden des Landes eine eigenständige Einrichtung für Jugendforensik haben werden, die an Wehnen angebunden ist“, so Niedersachsen Sozialministerin Cornelia Rundt. Zurzeit gebe es nur in Moringen die Möglichkeit, 16- bis 21-jährige Patienten zu behandeln. „Besonders freut mich, dass es dort bereits eine Kinder- und Jugendpsychiaterin gibt – denn klar ist: Auch wenn sie straffällig geworden und deshalb untergebracht sind, ist es wichtig, dass Jugendliche auch speziell betreut werden.“

 Dr. Joachim Dedden, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, kurz Forensik, betonte: „Die Errichtung eines speziellen Bereiches für jugendliche forensisch Untergebrachte erfordert eine besondere bauliche und personelle Ausstattung, der wir mit unserem Entwurf gerecht werden. Neben dem klinisch-therapeutischen Angebot werden auch schulische und berufliche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen vorgehalten, die Voraussetzung für eine gelingende Rückkehr in die Gesellschaft sind.“

 Die Planung der Jugendforensik hatte einen Vorlauf von gut zwei Jahren. Zahlreiche Ärzte, Psychologen, Therapeuten und Sozialarbeiter der Erwachsenen-Forensik in der KJK erstellten gemeinsam ein umfassendes Behandlungskonzept. Dabei banden sie die Erfahrungen von anderen forensischen Einrichtungen im Bundesgebiet und deren Konzepte in das neue Projekt mit ein. „Es werden Jugendliche und Heranwachsende sein, die auf diesen Stationen einige Jahre ihres Lebens verbringen müssen. Sie sind aufgrund einer richterlichen Entscheidung untergebracht, da sie straffällig geworden, aber aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht oder nur vermindert schuldfähig sind. An dieser Stelle unterscheiden sie sich nicht von den übrigen forensischen Patienten. In der Regel sind sie gegen ihren Willen untergebracht und haben sich nicht freiwillig für einen Aufenthalt in der Jugendforensik entschieden“, erläutert Bettina Hackenbroch-Hicke, Kinder- und Jugendpsychiaterin, Oberärztin der Klinik für Forensik und designierte Leitende Ärztin der Jugendforensik.

 Der Neubau schließt räumlich unmittelbar an die Erwachsenen-Forensik (Sigmund-Freud-Haus) an. In der Forensik gibt es strenge Auflagen zur Lockerung des Ausgangs.  Daher war es bei der Planung wichtig, dass die alltäglichen Wege der Patienten, z.B. in die Arbeitstherapie und zum Sport, innerhalb von gesicherten Gebäuden stattfinden können.

 „Die transparente Architektur des eingeschossigen Neubaus vermittelt zwischen den hohen Sicherheitsanforderungen und dem Bedürfnis nach einer wohnlichen Atmosphäre. Die lichtdurchfluteten Stationen verfügen über eigene Gärten mit direktem Zugang. Zentrale und großzügige Aufenthaltsbereiche ersetzen klassische Stationsflure und fördern die Gemeinschaft“, erläuterte der Architekt Jörg Schneider, Partner im beauftragten Büro GSP Gerlach Schneider Partner Architekten.

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Rückfragen und weitere Informationen:

Dr. Joachim Dedden, Chefarzt Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, Tel. 0441/9615-220

Barbara Wündisch-Konz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit KJK, Tel. 0441/9615-330

Stellten das Konzept der Jugendforensik vor (von links:) Sicherheitsbeauftragter Wolfgang Holzenkamp, Architekt Jörg Schneider, Geschäftsführer Axel Weber sowie für die Forensik Oberärztin Bettina Hackenbroch-Hicke, Chefarzt Dr. Joachim Dedden und Pflegedienstleiter Holger Bruns. Foto: Wündisch-Konz

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KJK baut in Westerstede - KJK kooperiert mit Bundeswehr

Neue Fachklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Karl-Jaspers-Klinik und Bundeswehrkrankenhaus Westerstede kooperieren – Vertragsunterzeichnung am Montag, 16.09.13 – Eröffnung voraussichtlich 2016

 (Bad Zwischenahn, 16.09.13) Die Karl-Jaspers-Klinik (KJK), Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie, errichtet eine Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie auf dem Gelände der Ammerland-Klinik in Westerstede. Kooperationspartner für die 30-Betten-Fachklinik ist die Bundeswehr, die weitere zehn Betten für die stationäre Behandlung von Soldaten mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und anderen psychosomatischen Krankheiten nutzen wird. Am Montag, 16.09.13, wird der Vertrag zwischen KJK und Bundeswehr unterzeichnet. An der Unterzeichnung nehmen neben Verantwortlichen der KJK der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung Thomas Kossendey sowie hochrangige ärztliche Vertreter der Bundeswehr, und der Ammerländer Landrat Jörg Bensberg teil. Bundesweit ist es die erste Kooperation dieser Art zwischen der Bundeswehr und einem psychiatrischen Krankenhaus.

 Geschäftsführer Axel Weber sagt: „Für die KJK ist die Errichtung der neuen Fachklinik ein großer Erfolg in Richtung Weiterentwicklung als Kompetenzzentrum für seelische Gesundheit. Wir werden die Versorgungslücke für Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen im Nordwesten im Rahmen unserer Regelversorgung schließen. Nach mehreren Jahren Planung können wir nun die Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr unterzeichnen. Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.“

 Thomas Kossendey bekräftigt: „Der heutige Tag ist ein Meilenstein, für dessen Vorbereitung viele Menschen intensiv gearbeitet haben. Dafür danke ich, insbesondere im Namen unserer Soldatinnen und Soldaten. Für sie ist das Bewusstsein, dass ihnen im Falle von Verletzungen eine hochprofessionelle Behandlung zuteil wird, sehr wichtig. Das gilt auch und gerade dann, wenn die Verletzungen nicht körperlicher, sondern seelischer Natur sind. Die Kooperation zwischen der Bundeswehr und der Karl-Jaspers-Klinik wird in Zukunft ein wichtiger Eckpfeiler auch bei der Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen sein.“

 Die neue Fachklinik soll 2016 in Betrieb genommen werden. Der externe Standort bei der Ammerland-Klinik Westerstede bietet mehrere Vorteile, darunter eine Vernetzung mit dem Bundeswehrkrankenhaus Westerstede, den somatischen Fachrichtungen der Medizin und einen Brückenschlag zur Akzeptanz von psychischen Erkrankungen. „Zudem werden wir als Arbeitgeber noch attraktiver, wir behandeln neue Krankheitsbilder mit vielen Möglichkeiten und schaffen neue Arbeitsplätze“, so Weber.

 Das Niedersächsische Gesundheitsministerium hatte 2010 in der Versorgungsplanung festgestellt, dass im Einzugsgebiet der Karl-Jaspers-Klinik mit rund 900.000 Einwohnern circa 1125 Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen einen Behandlungsbedarf haben. Mit den neuen 30 Betten können circa 22 Prozent des Versorgungsbedarfes abgedeckt werden. Der Behandlung psychosomatischer Erkrankungen kommt eine immer höhere Bedeutung zu.

 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist die Richtung der Medizin, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen geistig-psychischen und biologisch-körperlichen Vorgängen beschäftigt. Dazu zählen u.a. Angststörungen, depressive Störungen, Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, Schmerzsyndrome sowie Störungen der Krankheitsverarbeitung bei chronischen Erkrankungen. Wichtigstes Behandlungsinstrument ist die Psychotherapie. Hinzu kommen begleitende Therapien wie Musik-, Kunst-, Tanz- und Sporttherapie, Ernährungslehre u.a.

 Gegenstand des Kooperationsvertrages zwischen KJK und Bundeswehr ist auch die Aus-, Fort- und Weiterbildung des ärztlichen und nicht-ärztlichen Personals der Bundeswehr in der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Die Karl-Jaspers-Klinik erwirbt die Weiterbildungsermächtigung für den Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

An der European Medical School Oldenburg /Groningen richtet die Karl-Jaspers-Klinik eine Stiftungsprofessur für Psychosomatik und Psychotherapie ein, um die aktuelle Forschung und den Aufbau von ärztlichem Nachwuchs sicherzustellen.

 Die Karl-Jaspers-Klinik hat aktuell 581 Betten in vier Kliniken: Allgemeinpsychiatrie, Gerontopsychiatrie, Suchtmedizin und Forensik. Hinzu kommen fünf Tageskliniken in Bad Zwischenahn, Westerstede, Delmenhorst, Cloppenburg und Brake. Die KJK beschäftigt mehr als 850 MitarbeiterInnen.

Zum Versorgungsgebiet der Karl-Jaspers-Klinik gehören sechs Landkreise (Wittmund, Wesermarsch, Ammerland, Oldenburg, Vechta und Cloppenburg) sowie die Städte Oldenburg und Delmenhorst.

 

Geschäftsführer Axel Weber (rechts) und Oberstarzt Dr. Matthias Grüne unterschrieben im September 2013 den Kooperationsvertrag zwischen KJK und Bundeswehr zur Errichtung der neuen Klinik. Foto: Wündisch-Konz
BUND verleiht Gütesiegel

(Bad Zwischenahn, 19.06.09) Die Karl-Jaspers-Klinik hat heute das BUND-Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“ verliehen bekommen. Es gilt als wichtige und begehrte Auszeichnung für das Engagement im Klimaschutz und einer deutlichen Verringerung des Energieverbrauchs. Bundesweit führen erst 27 Krankenhäuser das Energiespar-Siegel.

An der Feierstunde im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik nahm auch die Staatssekretärin im niedersächsischen Gesundheitsministerium, Dr. Christine Hawighorst, teil. Sie betonte, wie wichtig das ökologische Handeln für die nächste Generation sei und hob die Vorreiterrolle der Karl-Jaspers-Klinik hervor: "Die Karl-Jaspers-Klinik ist auf der Höhe der Zeit. Moderne Medizin mit nachhaltigem Umwelt- und Klimaschutz zu verbinden, ist vorbildlich und weitsichtig. Das verdient große Anerkennung."

 

Das Thema Energie mit all seinen Facetten sei derzeit wohl so aktuell wie noch nie, sagte Landrat Frank Eger, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Psychiatrieverbundes Oldenburger Land gGmbH: „Die Karl-Jaspers-Klinik hat eine „Vorbildfunktion“ übernommen, denn hier wird Energie sinnvoll eingesetzt und nicht unnötig verplempert“, so Eger.

 

In seinem Vortrag zur Gütesiegelverleihung sagte Prof. Dr. Helmut Scharpf, Prof. Dr. Helmut Scharpf, stellvertretender Vorsitzender des BUND-Landesverbandes Niedersachsen e.V.: „Die Karl-Jaspers-Klinik hat in besonders konsequenter und erfolgreicher Weise den Weg der Energie-Einsparung beschritten. Die realisierten Effizienzinnovationen sind beispielgebend für viele andere Häuser in Niedersachsen. Das verliehene Gütesiegel wird daher zu Recht an die Klinik vergeben. Wir werden uns darüber hinaus bemühen, dass das Haus im Rahmen der Diskussionen um die Weiterentwicklung der niedersächsischen Klimapolitik, in die wir einbezogen sind, als beispielgebend Beachtung findet.“

In der KJK werden heute jährlich über 520 Tonnen schädliches Kohlendioxid weniger erzeugt als noch vor fünf Jahren. Im Vergleich zum Jahr 2003 benötigt das Haus 19% weniger Strom und 42% weniger Wärme, als die VDI-Kennwerte (Verein Deutscher Ingenieure). Damit liegt es deutlich unter den Verbrauchswerten anderer Kliniken. Das seit 150 Jahren bestehende Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie im Ammerland bei Oldenburgsenkte den Energiebedarf trotz gestiegener Bettenzahl (auf 534) durch zahlreiche energieeffiziente Maßnahmen. So wurden zum Beispiel die Fenster gegen solche mit hochwertigen Wärmeschutzverglasungen ausgetauscht, die Dachböden der denkmal­geschützten Gebäude mit zusätzlicher Dämmung versehen. Das Trinkwassersystem wurde erneuert und optimiert. Stationen und Gebäude erhielten auch eine moderne Beleuchtungs­ausstattung. Sie wurden entsprechend der Nutzung mit Präsenzmeldern ausgestattet.

Das BUND-Gütesiegel wird seit 2001 vom BUND vergeben. Aktuell tragen nun zwei Einrichtungen in Niedersachsen die begehrte Auszeichnung.

 

Foto: Die Karl-Jaspers-Klinik darf stolz auf das BUND-Siegel sein (von links): Jörg Roth (Technischer Leiter), Annegret Dickhoff (BUND Berlin), Axel Weber, KJK-Geschäftsführer, Frank Eger, Dr. Christine Hawighorst, Frank Eger und Prof. Helmut Scharpf.