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Karl-Jaspers-Klinik

Aktuelles und Presse

Aktuelle Meldungen

Dr. Silke Kleinschmidt neue Direktorin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Seit dem 01.01.2019 hat Dr. Silke Kleinschmidt die Leitung der Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Westerstede übernehmen.

Die gebürtige Oldenburgerin hat Humanmedizin in Göttingen und Lübeck studiert und ist Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie.

Dr. Kleinschmidt war seit 1998 leitende Oberärztin an der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin der Universität Rostock und an der Curtius-Klinik in Bad Malente Gremsmühlen. Von 2014 bis 2018 war sie Chefärztin der Curtius-Klinik.

Als Medizinerin mit tiefenpsychologischem Schwerpunkt zeichnet die erfahrene Klinikerin ein ausgeprägtes wissenschaftliches Interesse aus. Dr. Kleinschmidt verfügt über umfangreiche Erfahrungen als Dozentin, Supervisorin und Leiterin von Forschungsprojekten.

Die 2017 in Westerstede eröffnete Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist eine Akutklinik für psychosomatische Erkrankungen mit insgesamt 40 Plätzen und ein weiterer Standort der Karl-Jaspers-Klinik Bad Zwischenahn.

 

Dr. Silke KLeinschmidt
Die KJK wünscht frohe Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr„Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“ (Wilhelm von Humboldt)

In diesem Sinne bedanken wir uns für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Jahr 2018.

Für die kommenden Feiertage wünschen wir allen Patientinnen und Patienten, Besuchern, Angehörigen und Freunden der Karl-Jaspers-Klinik eine schöne und besinnliche Zeit sowie einen guten Start in ein glückliches und zufriedenes neues Jahr 2019!

Ihr

Axel Weber

Geschäftsführer

 

Gottesdienste an Weihnachten in der Kapelle der Karl-Jaspers-Klinik:

24.12.2018: Feier der Christvesper um 16.00 Uhr

25.12.2018: Gottesdienst um 10.00 Uhr

26.12.2018: Gottesdienst um 10.00 Uhr "Kerzen und Musik" mit weihnachtlichen Liedern

Am 05.12.2018 fand von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr ein „Suchtmedizinischer Nachmittag", organisiert durch die Klink für Suchtmedizin, im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik statt. Der Suchtmedizinische Nachmittag war einerseits Bestandteil unseres fachärztlichen Weiterbildungscurriculums, gab aber auch interessierten niedergelassenen Kollegen und Kolleginnen sowie Kooperationspartnern im „Netzwerk Sucht" Gelegenheit, sich weiterzubilden und berufliche wie persönliche Kontakte zu pflegen. Das Interesse der regional und überregional in der Suchtmedizin Tätigen war sehr groß, wir durften über 130 Teilnehmer begrüßen.

Weitere Informationen
Referenten (von links):C. Weber, Prof. J. Zimmermann, Prof. J. Reimer, Dr. R. Reichwein-Kappler, Dr. J. Kappler, Prof. U. Preuss
Humor ist, wenn man trotzdem lachtAktionstag Gerontopsychiatrie der Karl-Jaspers-Klinik beschäftigt sich mit Humor in der Pflege

Bereits zum achten Mal lud die Karl-Jaspers-Klinik am 13.11. zu einem Aktionstag rund um das Thema Gerontopsychiatrie ein. Rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Berufsfeld der Pflege sowie Pflegende Angehörige waren in die Wandelhalle nach Bad Zwischenahn gekommen um sich u.a. mit der Bedeutung von Humor in der pflegerischen Praxis zu beschäftigten. Im Mittelpunkt des Tages stand der Fachvortrag des Lachyogatrainers und Psychotherapeuten Martin Bauer, der mit Übungen und Beispielen aus der Praxis verdeutlichte, wie mit Humor und Lachen Spannungen gerade in belastenden Situationen abgebaut werden können. So sind es gerade bedrohliche Krisensituationen, in denen Humor als Verhaltens- und Bewältigungsstrategie von großer Bedeutung sein kann, betonte Bauer.

Weitere Informationen
Referenten (von links): : Reinhilde Bauken-Wittstruck, Tanja Ellerbrock, Dr. Thomas Brieden, Marlene Dirks (Friedlinde Köhler auf dem Bild vertretend), Martin Bauer
Grundstein für das neue Hannah-Arendt-Haus ist gelegtKJK investiert in die Zukunft und setzt Modernisierungsprozess fort

Mit einer feierlichen Grundsteinlegung hat die Karl-Jaspers-Klinik am Freitag den Start der Bauarbeiten für ihr bisher umfangreichstes Neubauprojekt eingeleitet. Rund 120 Gäste aus Politik und Medizin waren gekommen, um der Zeremonie beizuwohnen.

Bevor die symbolische Zeitkapsel mit Tageszeitung, Mitarbeiterzeitung, Jubiläumszeitschrift, Förderbescheid und Münzen versenkt und eingemauert wurde, sprachen der Aufsichtsratsvorsitzende der KJK, Jörg Bensberg, der Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Heiger Scholz, der Ärztliche Direktor der KJK Dr. Christian Figge, und der Architekt Armin Plischke von den PL Architekten Grußworte. Abschließend segneten die Seelsorger der KJK den Neubau als einen Ort der Genesung sowie alle am Bau Beteiligten.

„Nach der Eröffnung der ersten Jugendforensik Niedersachsens im Jahr 2016 und der Klinik für Psychosomatik 2017 in Westerstede legen wir heute den Grundstein für die bedeutendste Etappe im Modernisierungsprozess der KJK: Der Neubau des Hannah-Arendt-Hauses, der Aufnahme, Diagnostik, Information und Behandlungsstationen unter einem Dach vereinen wird, wird unverkennbar das neue Herzstück der KJK werden," so Aufsichtsratsvorsitzender Jörg Bensberg.

 

Weitere Informationen
(von links): Armin Plischke, Dr. Christian Figge, Staatssekretär Heiger Scholz, Axel Weber, Jörg Bensberg, Seelsorgeteam der KJK.
Psychiatrie und Inklusion vom 15. bis 21. Oktober 2018 im Fokus

Die seelische Gesundheit steht im Oktober deutschlandweit im Fokus der Aufmerksamkeit. Rund um den Welttag der seelischen Gesundheit der WHO am 10. Oktober starten wieder zahlreiche Aktionswochen, die über psychische Erkrankungen, ihre Prävention sowie neue Therapien und Behandlungsmöglichkeiten vor Ort aufklären wollen.

Mit dem Schwerpunkt "Psychiatrie und Inklusion" ist die Stadt Oldenburg Ausrichterin für die Niedersächsischen Aktionstage und die KJK beteiligt sich hier mit mehreren Veranstaltungen, zu denen wir Sie herzlich einladen.

Programmheft Aktionstage für seelische Gesundheit

 

Weitere Informationen

Die Karl-Jaspers-Klinik wurde in Anerkennung herausragender Leistungen in der Berufsausbildung geehrt und hat diese Auszeichnung am 24.08.18 im Rahmen der Prüfungsbesten-Ehrung der IHK erhalten. Diese Auszeichnung bekommen Ausbildungsbetriebe, in denen Auszubildende ihre Prüfung mit sehr gutem Erfolg abgelegt haben.

Dabei ist die Karl-Jaspers-Klinik im IHK Bezirk Oldenburg das einzige Ausbildungsunternehmen, das im Berufsfeld „Kauffrau im Gesundheitswesen" geehrt wurde.

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und gratulieren den Auszubildenden zu ihren guten Leistungen.

Herzliche Einladung

Wir möchten Sie herzlich zu unserem traditionellen Sommerfest einladen! Wie jedes Jahr findet dieses am ersten Mittwoch im September von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr auf unserer Festwiese statt.

Für Jung und Alt gibt es ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm:

Spiele, Kinderschminken, Edelsteinschatzsuche, Mitmachaktionen aus der Gärtnerei, Hüpfburg, Streichelzoo, Menschenkicker, Rundfahrten mit der Pferdekutsche, Verkaufsstände aus den Projektgruppen der Ergotherapie und vieles mehr, dass Sie auf dem Festgelände der Karl-Jaspers-Klinik an diesem Tag erwartet. In den zahlreichen Getränke- und Essensbuden ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Für die musikalische Stimmung sorgen auch in diesem Jahr der Posaunen- und Shantychor sowie die Trommelgruppe Feuersalasamba und die Band „Heart of Gold" aus Oldenburg.

Besonders freuen wir uns über den Besuch von ehemaligen PatientInnen und ihren Angehörigen.

 

Zahlreiche Angebote für Jung und Alt begeistern jedes Jahr aufs Neue die Besucher
Montag, 25. Juni in Oldenburg am RathausmarktErwartete Ankunftszeit der Tandem-Teams: 12.30 Uhr - Mitfahraktion nach Hude für die Öffentlichkeit um ca. 13.30 Uhr

Interessierte, Rad-Begeisterte und Firmen- oder Vereins-Teams sind herzlich eingeladen, am 25. Juni 2018 zwischen ab 12 Uhr die Infostände zu besuchen und ab 13:30 Uhr an der Mitfahr-Aktion teilzunehmen. Alle können mitmachen, es wird langsam gefahren. Der ADFC Oldenburg stellt die Tourenleitung. Interessierte können einfach mit ihrem Rad zum Rathausmarkt in Oldenburg kommen. Die Mitfahrt ist kostenlos.
Ob mit oder ohne Depressionserfahrung: wer mitfährt, kann nicht nur eine gute Zeit haben, sondern setzt so auch ein Zeichen für einen offenen Umgang mit Depressionen.

Programm des Aktionstages:

12.00 Uhr    Start der Infostand-Aktion auf dem Rathausmarkt
12.30 Uhr    Ca. Ankunft des Tandem-Teams, Presse
13.30 Uhr    Mitfahr-Aktion: Treffen und Start mit den MUT-TOUR Tandems bei den Infoständen
15.30 Uhr    Hude: Trennung von der Tandem-Gruppe und Pause
15.45 Uhr    Mit ADFC zurück nach Oldenburg
17.45 Uhr    Ca.-Rückankunft der Mitfahr-Aktion


Über die MUT-TOUR:

Bei der MUT-TOUR machen depressionserfahrene und -unerfahrene Menschen seit 2012 gemeinsam Sport und Öffentlichkeitsarbeit. Sie setzen sich mit ihren persönlichen Gesichtern und Geschichten für mehr Wissen und Mut im Umgang mit psychischen Erkrankungen ein. Jeden Sommer bewegen sich Sechserteams auf Tandems, in Kajaks und beim Wandern durch Deutschland und treffen überall dort, wo es Redaktionen gibt, Journalisten.
Bei den alle zwei Jahre stattfindenden großen MUT-TOUREN gibt es außerdem zahlreiche Aktionen, bei denen lokale Vereine und Institutionen aus den Bereichen Psychosoziales und Fahrrad ihre Angebote präsentieren. Zwischen dem 16.6. und 2.9.2018 gibt es wieder in 60 Orten in ganz Deutschland Info-Events und Mitmach-, Mitlauf- und zwei Mitpaddel-Aktionen.
Weitere Infos zum Projekt sowie zu den einzelnen Aktionen finden sich unter www.mut-tour.de
An den Infoständen informieren neben dem Bündnis gegen Depression Weser-Ems noch diese Institutionen über ihre Arbeit:

ADFC Oldenburg www.adfc-oldenburg.de

BEKOS Oldenburg www.bekos-oldenburg.de

Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg www.wfbm-oldenburg.de

Zentegra www.zentegra.de

sowie die Klinikclowns www.klinikclowns-nordwest.de

Das Plakat zur MUT-Tour-Aktion in Oldenburg gibt es hier als Download

Rekordteilnahme beim SommerlaufMitmachangebote rund um die Themen Sport - Ernährung - Entspannung

352 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben bei Temperaturen um die 30Grad beim 9. Sommerlauf die verschiedenen Strecken absolviert (10.000m, 5.000m, 3.000m, 1.500m) - das ist bisheriger Teilnehmerrekord! Darüberhinaus nutzten und genossen zahlreiche Gäste die tolle Atmosphäre und weiteren Angebote des Aktionstages Gesundheit auf der Festwiese der KJK. Es lockten abwechslungsreiche Mitmachangebote wie z.B. eine Kletterwand, verschiedene Entspannungsmethoden, Spinning, Laufberatung und sogar das Deutsche Sportabzeichen konnte abgelegt werden. Bei der Wadenlockerungsstation des Teams der Physikalischen und Bewegungstherapie konnten sich die Läuferinnen und Läufer sowohl vor als auch nach den Läufen behandeln lassen.

Viele interne Helfer und externe Partner haben das sportliche Event möglich gemacht. Unser Dank gilt dabei besonders der AOK, der TK, der Ammerland Klinik, dem Klinikum Oldenburg, dem Kreissportbund Ammerland e.V., Ziegelhof-Fitness, dem Melkhus LK Wesermarsch und dem Eytje-Hof.

Prämiert wurden die witzigsten Teamnamen sowie die Teams mit den meisten Teilnehmern. Gewonnen bei den witzigsten Teamnamen haben das Team Stiftung Wadentest, zweitplatzierte war das Team (L)indgrüne (S)port (Freaks) aka Kenias letzte Reserve und dritte wurden die Gemeinnützigen Laufenten. Die meisten Teilnehmer hatte das Team Asphaltantilopen (24), Walkie Talkies (23 Teilnehmer) und BVOHerzschrittmacher (17).

Aber auch die besten Laufzeiten sollen hervorgehoben werden:

10.000m: 1. Andreas Zoll (39:39), 2. Marco Willner (41:33), 3. Florian Eymers (41:48)

5.000m: 1. Fynn-Luca Wolf (18:45), 2. Sascha Jönicke (19:36), 3. Henrik Fortmann (21:00)

3.000m: 1. Mattis Fortmann (15:22), 2. Elmar Ehrke (15:24), 3. Enni Sproß (15:33)

1.500m: 1. Jarno Hatzler (8:44), 2. Ma Ah (9:56), 3. Da Hu (9:58)

Die weiteren Ergebnislisten finden Sie unter www.laufmanager.net, hier ist auch der Urkundenausdruck möglich.

 

Einladung zum Sommerlauf und Aktionstag Gesundheit, Mittwoch, 6. Juni 2018 · Festwiese der KJKGesund mit allen Sinnen: Mitmachangebote rund um die Themen Sport - Ernährung - Entspannung

Was hält uns gesund, was stärkt unsere Gesundheit und was können wir selbst dazu beitragen? Mitentscheidend für eine gute Gesundheit ist sicherlich unsere eigene wertschätzende Haltung uns selbst gegenüber. Das Motto unseres ersten Aktionstages Gesundheit lautet deshalb „Gesund mit allen Sinnen“! Wir möchten Sie herzlich einladen, am Mittwoch, den 6. Juni 2018 mit uns zu einem gut gelaunten Ausflug in gesundheitsfördernde Lebenswelten zu starten!Neben unserem traditionellen Sommerlauf erwartet Sie auf unserer Festwiese eine bunte Mischung an Mitmachangeboten für Jung und Alt zum Entdecken und Ausprobieren zu den Themen Sport, Ernährung und Entspannung. Mit dabei zum Beispiel Spinning, Klettern, Volleyball, Einsteigertipps zum Laufen, Bewegung für Senioren, Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Qi Gong, Jin Shin Jyutsu, frische Snacks, Beratung durch eine Diätassistentin und vieles mehr.

 

PROGRAMM

ab 15.00 Uhr bis Ende: Mitmachangebote für Jung und Alt rund um die Themen Sport, Ernährung und Entspannung (eine Anmeldung für diese Mitmachangebote ist nicht erforderlich)

17.00 Uhr: Startschuss KJK-Sommerlauf Strecken 1.500 m – 3.000 m – 5.000 m – 10.000 m

Anmeldungen für den Sommerlauf bitte online unter: http://www.laufmanager.net

Gegen 19.00 Uhr: Ausklang

 

Wir danken unseren Partnern für die zahlreichen Mitmachangebote des Aktionstags Gesundheit: AOK, TK, Ammerland Klinik, Klinikum Oldenburg, Kreissportbund Ammerland e.V., Ziegelhof-Fitness, Melkhus, Eytje-Hof und dem TUS Ofen.

Infos zum Sommerlauf: 

Anmeldung bitte online unter http://www.laufmanager.net/; Startgeld Sommerlauf 4 Euro (inkl. Getränke, Bratwurst und diverse Snacks), Nachmeldungen 8 Euro. Für PatientInnen der KJK ist die Teilnahme kostenfrei. Prämiert werden die Teams mit der größten Teilnehmerzahl und den witzigsten Teamnamen

Die Startnummern werden vor Ort ab 14.00 Uhr vergeben. Umkleiden und Duschen sind vorhanden. Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag von 14 bis 16 Uhr möglich.

 

 

Weitere Informationen
GSP erhält AIT-Award 2018 Best in Interior and Architecture Architekturbüro gewinnt mit der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie beim AIT-Award 2018 ⁄ Best Interior and Architecture in der Kategorie „Gesundheit und Pflege" den 2. Preis.

Wir freuen uns mit dem Architekturbüro GSP Gerlach Schneider Partner Architekten mbB aus Bremen über den 2. Preis beimAIT Award 2018, der mit dem Neubau der Psychosomatik in Westerstede gewonnen wurde und gratulieren zu dem Erfolg!

Die feierliche Preisverleihung fand am 21. März 2018 während der Messe Light + Building in Frankfurt am Main statt. Eingereicht wurden insgesamt 723 Projekte. Die Arbeiten verteilten sich auf zwölf verschiedene Kategorien (Wohnen, Hotel, Gastronomie, Retail/Messe, Büro/Verwaltung, Gesundheit/Pflege, Sport/Freizeit, Öffentliche Bauten/Kultur, Bildung, Industrie/Gewerbe, Wohnmodelle der zukunft und newcomer). Eine hochkarätig besetzte Jury aus Architekten und Innenarchitekten vergab in zehn verschiedenen Kategorien einen Award sowie einen 2. Und 3. Preis und besondere Auszeichnungen in zwei Sonderkategorien.

 

 

Weitere Informationen
Bild: gsp
Suchterkrankungen und Psychosen treten immer häufiger zusammen aufInformationen aus der Praxis, fachlicher Austausch und Vernetzung standen im Mittelpunkt

Bad Zwischenahn (09.03.2018) Immer häufiger erhalten Patienten neben der Diagnose „Suchterkrankung“ eine weitere Diagnose, wie z.B. die der Depression oder die einer Persönlichkeitsstörung. Dann spricht man von Patienten mit Doppeldiagnosen. Dabei ist die Frage nach Ursache und Wirkung nicht immer eindeutig: Mal ist z.B. eine Traumafolgestörung ursächlich für die Entwicklung einer Sucht, mal eine Psychose die Folge eines Substanzmittelmissbrauchs. Mit diesen und anderen Fragen beschäftigten sich rund 120 Mediziner und Vertreter aus der Suchtkrankenhilfe am 7. März im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik. Eingeladen zum 1. Fachtag Sucht hatte Prof. Dr. Jörg Zimmerman, Klinikdirektor der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie an der KJK. Der Mediziner erläuterte zum Auftakt zunächst  das Konzept der suchtmedizinischen Klinik, in der pro Jahr ca. 2.500 Fälle stationär und ca. 1.200 Fälle ambulant behandelt werden. Im Mittelpunkt stand dabei die Darstellung, mit welchen therapeutischen Maßnahmen auf die besonderen Herausforderungen bei der Behandlung von Patienten mit Doppeldiagnosen eingegangen wird: Denn gerade die Behandlung von Patienten mit Doppeldiagnosen erfordert von den im multiprofessionellen Team arbeitenden Behandlern viel Flexibilität und passgenaue Therapieangebote.

Weitere Informationen
Referentinnen und Referenten des 1. Fachtag Sucht (von links): Dr. U. Matthiensen, A. Reuter, U. Biehler, Prof. Dr. E. Gouzoulis-Mayfrank, Dr. V. Shabarin, Prof. Dr. J. Zimmermann, A. Klausing, C. Weber, Dr. O. Westhausen, Dr. M. Seewald (Chefarzt der Weser-Ems-Klinik), Dr. G. Burgemeister (Chefarzt der Dietrich-Bonhoeffer-Klinik), J. Schlieckau (Dietrich-Bonhoeffer-Klinik)
Einladung zum Fachtag Sucht

Am 7. März diesen Jahres geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie im Rahmen des „Fachtages Sucht“ Gelegenheit zum persönlichen und fachlichen Austausch und zur Weiterbildung. Vorgestellt wird die Struktur sowie das aktuelle diagnostische und therapeutische Angebot der Klinik. Weiterhin werden im Rahmen von Fallvorstellungen Einblicke in die Arbeitsweise der KJK gegeben. Für den Hauptvortrag um 16.00 Uhr konnte Frau Professor Dr. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank, Direktorin der LVR-Klinik Köln, gewonnen werden. Frau Gouzoulis-Mayfrank ist eine anerkannte Expertin auf dem Gebiet der sogenannten „Doppeldiagnosen“ und hat nicht nur auf diesem Gebiet maßgeblich publiziert. Seit einer Umstrukturierung der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie im vorletzten Jahr stellt die Behandlung von Patienten mit komorbiden Störungen bzw. Doppeldiagnosen einen Schwerpunkt der Arbeit auf verschiedenen Stationen dar.

Für nähere Informationen klicken Sie bitte hier: Einladungsflyer

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Prof. Dr. Jörg Zimmermann, Direktor der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie an der KJK
Universität Oldenburg baut Lehrkrankenhaus-Netzwerk aufBislang sechs Verträge mit Krankenhäusern der Region

Pünktlich zum Start der ersten Oldenburger Medizinstudierenden ins Praktische Jahr (PJ) baut die Universität Oldenburg ihr Netzwerk aus akademischen Lehrkrankenhäusern auf. Studierende im fünften Studienjahr können zudem ihre Blockpraktika nun auch an diesen Krankenhäusern absolvieren. Bislang wurden mit sechs Krankenhäusern der Nordwest-Region entsprechende Verträge vereinbart: mit dem Christlichen Krankenhaus Quakenbrück, dem Borromäus-Hospital Leer, der Karl-Jaspers-Klinik, dem Krankenhaus Ludmillenstift Meppen, dem Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch sowie mit der Ubbo-Emmius-Klinik in Aurich. Ein weiterer, am fachlichen Bedarf ausgerichteter Ausbau des Netzwerks ist geplant.

„Unser oberstes Ziel ist es, unseren Studierenden eine breite und qualitativ hochstehende klinisch-praktische Ausbildung zu bieten. Ich freue mich auf die enge und gute Kooperation mit den ausgewählten sechs Lehrkrankenhäusern“, betont Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg. Er sei sich sicher, dass Universität und Lehrkrankenhäuser gleichermaßen von einem regelmäßigen Austausch und der gemeinsamen Weiterentwicklung der PJ-Ausbildung profitieren würden.

Während des Praktischen Jahres werden die Studierenden in den Fachabteilungen des Krankenhauses ausgebildet. Im Mittelpunkt steht dabei die Ausbildung am Patienten.

Darüber hinaus nehmen die Studierenden an weiteren Unterrichtsveranstaltungen teil, beispielsweise an klinischen Konferenzen.

Mit dem Vertrag gehen die Lehrkrankenhäuser mit der Universität und den Krankenhäusern des Medizinischen Campus eine Partnerschaft in Lehre, Krankenversorgung und Forschung ein. So ist es beispielsweise ausdrücklich vorgesehen, dass ausbildende Ärztinnen und Ärzte der Lehrkrankenhäuser einen Lehrauftrag an der Universität wahrnehmen und in wissenschaftlichen Projekten kooperieren.

Weitere Informationen
Vorweihnachtliches von 11.00 - 17.00 Uhr im Festsaal der KJK

Seien Sie ganz herzlich am Freitag, den 01. Dezember 2017 zu unserem diesjährigen Adventsbasar eingeladen! Besuchen Sie uns zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr und stöbern Sie im vorweihnachtlichen Ambiente in unserem Festsaal. Hier erwarten Sie an den Verkaufsständen u.a. unsere beliebten Papeterieprodukte, Schönes aus Stoff, Bunt Gedrucktes, Holzspielzeug, Keramik, winterliche Floristik, selbstgemachtes Gebäck und Marmeladen, selbstgepresster Apfelsaft aus Äpfeln der KJK. Alle Produkte sind gemeinsam mit Patienten in den Projektgruppen der Ergo- und Fachtherapien angefertigt worden. Wenn Sie noch die ein oder andere Geschenkidee suchen, werden Sie hier mit Sicherheit fündig. Und anschließend – oder zwischendurch - genießen Sie im geselligen Beisammensein Kartoffelpuffer, Waffeln, Kuchen, Kaffee und alkoholfreien Punsch. Wir freuen uns über zahlreiche Gäste!

Auszubildende der KJK küren mit Klinikgemeinschaft Ammerland Preisträgerinnen des Job4u-Gewinnspiels Auszubildende der KJK, der Ammerland-Klinik und des AAfG organisierten Auftritt bei Job4u in Eigenregie

Im Rahmen einer Projektarbeit haben die Auszubildenden der Ammerland-Klinik,  des Ammerländer Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe (AAfG) und der Karl-Jaspers-Klinik einen gemeinschaftlichen Messeauftritt auf der Job4u 2017 als  „Klinikgemeinschaft Ammerland“ organisiert. Für die Schülerinnen und Schüler der Region ist die einmal jährlich stattfindende Jobmesse fester Bestandteil der eigenen Berufsorientierung. Die Auszubildenden der beiden Krankenhäuser standen mit ihren Erfahrungen den interessierten Schülerinnen und Schülern in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg Rede und Antwort. Aus erster Hand gaben Sie Informationen zu den vielen Facetten der eigenen Ausbildungsberufe. Für Abwechslung und gute Stimmung sorgte das Gewinnspiel am Stand, hier waren verschiedene Schätzaufgaben zu lösen. Geehrt wurden die Gewinner nun in der Ammerland-Klinik und durften sich über tolle Sachpreise freuen: Eine Fitnessuhr (1. Platz), eine Actionkamera (2.Platz) und einen Bluetooth Kopfhörer. Herzlichen Glückwunsch!

Auszubildende und Preisträgerinnen der Klinikgemeinschaft Ammerland
Sucht und LiebeFreitag, 3. November, 14.00 - 21.00 Uhr und Samstag, 4. November, 10.00 - 17.15 Uhr

Die Karl-Jaspers-Klinik und die Oldenburger Karl-Jaspers-Gesellschaft laden herzlich zum nunmehr 8. Karl-Jaspers-Symposium ein.

Am Freitag steht das Thema „Sucht" mit seinen vielfältigen medizinischen, kulturellen, biologischen und philosophischen Aspekten im Vordergrund, dieser Teil der Veranstaltung findet im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik in Bad Zwischenahn statt.

Am Samstag geht es im Karl-Jaspers-Haus in Oldenburg um das Thema „Liebe – mehr als ein Gefühl". Die zahlreichen Bezugsmöglichkeiten des Wortes „Liebe" werden dabei aus den Perspektiven von Theologen, Philosophen und Therapeuten aufgezeigt: Augustinus, Karl Jaspers, Max Scheler und Viktor E. Frankl. Bei aller Vieldeutigkeit des in Rede stehenden Begriffes könnten sich aber Gemeinsamkeiten der Sichtweisen herausstellen, die ihre Bezeichnung mit einem einzigen Wort dennoch rechtfertigen.

Weitere Informationen zu dem Symposium finden Sie im Flyer.

Anmeldungen per E-Mail über katja.boelts@kjk.de.

Gastvortrag von Prof. Dr. Borwin Bandelow "Erdnussbutter, Säbelzahntiger und das Ministerium für absurde Angst"Der Angstexperte gibt einen informativen und vergnüglichen Überblick über das Phänomen Angst

Anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums lädt die Karl-Jaspers-Klinik am 27. Oktober 2017 von 18.00 – 20.00 Uhr herzlich zur Jubiläumssoiree in den Festsaal der KJK ein. Dort wird der aus Funk und Fernsehen bekannte Angstexperte Prof. Dr. Borwin Bandelow in seinem Vortrag zahlreiche Facetten eines alltäglichen und psychiatrisch relevanten Phänomens beleuchten, der Angst. Neben realen Ängsten gibt es die eher unrealistischen Ängste und beide können sowohl Hemmnis als auch Herausforderung und Chance sein.

Im weiteren Verlauf des Abends erwartet die Besucher als weiteren Programmhöhepunkt die Vergabe der Karl-Jaspers-Klinik-Preise. Ausgezeichnet werden hiermit u.a. Studenten der EMS für ihre psychiatrischen Forschungsarbeiten.

Durch das Programm der Jubiläumssoiree führt Univ.-Prof. Dr. Alexandra Philipsen.

Musikalisch wird der Abend von einem Jazz-Ensemble von Musikstudenten der Universität Oldenburg begleitet. Eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich unter Esther.Penning@kjk.de. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenfrei.

Weitere Informationen
kostenfrei unter 0800 3344533Mo, Di, Do: 13.00 - 17.00 Uhr, Mi + Fr 08.30 - 12.30 Uhr

Wer an einer Depression leidet oder mit Betroffenen in Kontakt steht, möchte sich fachkundig und häufig anonym informieren. am bundesweiten Info-Telefon Depression erhalten Betroffene und Angehörige Informationen zum Umgang mit der Erkrankung und Ansprechpartnern vor Ort.

Sie erreichen das Team unter der Nummer: 0800 33 44 5 33 zu folgenden Zeiten:

Mo, Di, Do: 13.00 - 17.00 Uhr

Mi, Fr; 08.30 - 12.30 Uhr.

Betreut wird das Info-Telefon von einem Team aus Psychologen der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Weitere Informationen zum Info-Telefon finden Sie hier: http://www.deutsche-depressionshilfe/.

Eröffnungsfeier mit Ministerin Ursula von der Leyen

Die in Westerstede neu errichtete Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist nach rund einem Jahr Bauzeit am 1. September 2017 feierlich eröffnet worden. Gemeinsam mit Vertretern aus Wissenschaft und Medizin, des Landkreises Ammerland, des Psychiatrieverbundes Oldenburger Land und weiteren geladenen Gästen unterstrich auch Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen mit ihrem Besuch die Bedeutung der neuen Einrichtung für die Region.

Landrat Jörg Bensberg freut sich darüber,„dass im Ammerland durch eine deutschlandweit einzigartige Kooperation mit der Bundeswehr in unmittelbarer Nachbarschaft zum Klinikzentrum Westerstede nun eine weitere Klinik der KJK nach modernsten Standards eröffnet wird“.

„Mit unserem zusätzlichen Standort der Karl-Jaspers-Klinik in Westerstede schließen wir im Nordwesten die bisherige Versorgungslücke in der stationären Behandlung von Patientinnen und Patienten mit psychosomatischen Beschwerden“, so Axel Weber, Geschäftsführer der KJK.

 

Weitere Informationen
Ursula von der Leyen schneidet gemeinsam mit Klinikdirektorin Klinger und Geschäftsführer Weber das goldene Band zur Eröffnung der Klinik durch
Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt eröffnet traditionelles Sommerfest

Unser Jubiläums-Sommerfest steht vor der Tür. Am 06. September 2017 von 14-18 Uhr sind Sie sehr herzlich in die Karl-Jaspers-Klinik eingeladen, um mit uns zu feiern.

Auf unserer Festwiese sind wieder große und kleine Besucher eingeladen, den Nachmittag zu verbringen und sich von unserem bunten Programm aus Altbewährtem (z.B. Hüpfburg, Streichelzoo, Menschenkicker, Rundfahrten mit der Pferedekutsche, Verkaufsstände aus den Projektgruppen der Ergotherapie) und Neuem (z. B. Aktionsbühne, Ausstellung zum Trägerwechsel, Drachenreiter, Luftballontiere knoten) verzaubern zu lassen. Die Spielangebote sind alle kostenfrei.

Für die musikalische Stimmung sorgen auch in diesem Jahr der Posaunen- und Shantychor sowie die Oldenburger Band „Heart of Gold“. In den zahlreichen Getränke- und Essensbuden ist für jeden Geschmack etwas dabei und für das leibliche Wohl gesorgt.

 

Niedersachsens Sozialministerin Rundt eröffnet im Anschluss traditionelles Sommerfest

Mit einem Festakt feiert die Karl-Jaspers-Klinik am 6.9.2017 ihr 10-jähriges Bestehen. Vor 10 Jahren wechselte die Trägerschaft der heutigen Karl-Jaspers-Klinik vom Land Niedersachsen zum Psychiatrieverbund Oldenburger Land. Vorausgegangen waren dem Eigentümerwechsel engagierte und umfangreiche Proteste der Belegschaft, die sich gegen eine Privatisierung des damaligen Landeskrankenhauses richteten. Dass der Zuschlag schlussendlich an den eigens gegründeten kommunalen Träger „Psychiatrieverbund Oldenburger Land“ erteilt wurde, bewerten die Beteiligten heute als Glücksfall. Jörg Bensberg, Aufsichtsratsvorsitzender der KJK bestätigt: „Von allen Kliniken, die seinerzeit verkauft wurden, ist das hier nicht nur diejenige, die über den größten Rückhalt in der Region verfügt, sondern auch jene, die die beste inhaltliche und wirtschaftliche Entwicklung genommen hat.“ Eine der GratulantInnen zum Jubiläum wird Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt sein. Im Anschluss an den Festakt wird sie um 14.00 Uhr mit einer kleinen Überraschung das traditionelle Sommerfest auf der Festwiese der KJK eröffnen.

Lesen Sie hier zu den Hintergründen des Trägerwechsels sowie zur inhaltlichen Ausrichtung der KJK heute hier: Festzeitschrift dekade

Pressemitteilung 25.08.2017 

Festzeitschrift dekade
Neues Verbundprojekt zielt auf junge ADHS-Patienten - Oldenburger Universitätsmedizin und OFFIS beteiligt

Oldenburg. Wie kann moderne, interaktive und am Körper getragene Medizintechnik jungen Menschen mit psychischen Verhaltensstörungen helfen, im Alltag besser mit ihrer Erkrankung umzugehen? Diese Frage steht im Zentrum des neuen Verbundprojekts „AwareMe“, an dem die Oldenburger Universitätsmedizin und das universitäre An-Institut OFFIS beteiligt sind. Gemeinsam mit zwei Technologieunternehmen wollen die Oldenburger Wissenschaftler einen „interaktiven Assistenten“ erforschen und umsetzen, gefördert bis März 2020 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Fördersumme beträgt gut 1,8 Millionen Euro. Beispiele für derartige Störungen sind Depressionen, bipolare Störungen oder die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Störung (ADHS); sie äußern sich häufig in Gefühlsausbrüchen,mangelnder Organisationsfähigkeit und Vergesslichkeit. 16- bis 30-jährige ADHS-Patienten nimmt das Projekt nun beispielhaft in den Blick: „Beim Übergang ins Erwachsenenalter entfällt häufig das regelmäßige Feedback der Eltern, bei einem Ortswechsel – etwa wegen der Ausbildung – oftmals auch der Kontakt zu den vertrauten Ärzten und Therapeuten“, sagt Prof. Dr. Alexandra Philipsen, Medizinerin an der Universität Oldenburg und Direktorin der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Karl-Jaspers-Klinik. Somit müssten die jungen Leute das Selbstmanagement verstärkt eigenverantwortlich übernehmen.

Weitere Informationen
Eröffnung im Sommer 2017 geplant

Haben Sie Lust, eine moderne Klinik mit aufzubauen und fachlich gut zu platzieren? Haben Sie Ideen und möchten Sie neue Entwicklungen mitgestalten? Haben Sie Spaß an der Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team? Dann bewerben Sie sich für unsere neue Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Westerstede.

Unsere Konzepte sind therapieschulenübergreifend, evidenzbasiert, störungsspezifisch und biopsychosozial ausgelegt.

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Für weitere Informationen zur Klinik klicken Sie hier.

 

Foto: GSP Gerlach Schneider Partner Architekten mbB
Sommerlauf am 07.06.17 entfällt

Liebe Läuferinnen und Läufer,

aufgrund von Unwetterwarnugen des deutschen Wetterdienstes für unsere Region muss der diesjährige Sommerlauf leider entfallen.

Da für den späten Nachmittag starke Sturmböen angesagt sind und ein Großteil unserer Strecke durch den Wald geht, möchten wir niemanden der Gefahr durch herabfallende Äste aussetzen.

Sollten Sie bereits Ihr Startgeld überwiesen haben, erhalten Sie dieses selbstverständlich zurück.

Wir bitten Sie sehr um Ihr Verständnis für unsere Entscheidung und hoffen auf bestes Wetter für den ersten Mittwoch im Juni 2018!

Mit besten Grüßen

Ihr Sommerlauf-Organisationsteam

11. April im Festsaal der KJK, 16.00 - 17.30 Uhr In der Auftaktveranstaltung der gemeinsamen Veranstaltungsreihe der DemenzHilfe Oldenburg e.V. und der KJK referieren Friedlinde Köhler und Imke de Reuter über die "Herausforderung Demenz"

Wer kennt die Situation nicht? Man geht los in die Küche um sich eine Gabel zu holen und wenn man angekommen ist, hat man vergessen, was man eigentlich mitbringen wollte.

Es ist nicht ungewöhnlich, wenn das Gedächtnis im Alter nachlässt. Dennoch haben viele Menschen Angst davor, dass sie eventuell an einer Demenz erkrankt sind.

Ab wann spricht man eigentlich von einer Demenz? Mit welchem Test wird gearbeitet um eine Demenz zu diagnostizieren? Welche Hilfsangebote stehen den pflegenden Angehörigen zur Seite? Diese und noch andere Fragen werden in der Informationsveranstaltungsreihe „Treffpunkt Demenz" beantwortet. In diesem Jahr wird diese Reihe erstmalig gemeinsam von der DemenzHilfe Oldenburg e. V. und der Karl-Jaspers-Klinik organisiert.

Die Auftaktveranstaltung findet am Dienstag, 11.04.2017 in der Karl-Jaspers-Klinik statt.

Gebeten wird um Anmeldung unter der Rufnummer 0441 – 9615 684 (Imke de Reuter) oder per E-Mail an imke.dereuter@kjk.de, da es eine begrenzte Anzahl von Plätzen gibt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Weitere Informationen
Friedlinde Köhler, Marlene Dirks und Imke de Reuter
Ausgabe 1/2017 des neuen Ärztenewsletters der KJK Bad Zwischenahn, Februar 2017

Über unsere therapeutischen Angebote und Aktuelles aus der KJK halten wir Sie ab sofort auch über unseren zweimal jährlich erscheinenden Ärztenewsletter "KJK im Gespräch" auf dem Laufenden. Im Mittelpunkt stehen hier inhaltliche Schwerpunkte der psychiatrischen Arbeit in der KJK sowie Informationen zu wichtigen Ansprechpartnern.

Bitte klicken Sie hier: Ärztenewsletter "KJK im Gespräch" 1/2017

Die nächste Ausgabe erscheint im Oktober 2017.

 

Neurobiologie und Pschotherapie der ZwangsstörungMittwoch, 15.03.2017 16.00 - 17.30 Uhr im Festsaal der KJK

Am Mittwoch, den 15. März hält Prof. Dr. med. Fritz Hohagen im Rahmen des Mittwochs-Kolloquiums der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie einen Vortrag zum Thema "Neurobiologie und Psychotherapie der Zwangsstörung". Prof. Hohagen ist Direktor der Klinik für Psychiatrie und PsychotherapieUniversitätsklinikum Rotenburg. Um Anmeldung wird gebeten unter esther.penning@kjk.de

3 1/2 Jahre Elektrokonvulsionstherapie in der KJKRückblick - Perspektiven - Ausblick von Dr. med. Christiane Först

Am Mittwoch, den 22. Februar 2017 findet von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik eine Fortbildung zum Thema EKT statt. Dr. med. Christiane Först, Oberärztin in der KJK, referiert über "3 1/2 Jahre Elektrokonvulsionstherapie in der KJK. Rückblick - Perspektiven - Ausblick". Anschließend wird es eine interaktive Diskussion mit der Referentin, dem Anästhesisten W. Grashorn, dem leitenden EKT-Pfleger J. Schlimbach und dem Team der EKT geben.

Um Anmeldung wird gebeten unter der Fax-Nr. 0441-96159124 oder per E-Mail an Inke.Daum@karl-jaspers-klinik.de.

Dr. Christiane Först
Im Februar startet Pilotphase in der KJKZu den wichtigsten Voraussetzungen für eine gute therapeutische Behandlung gehört eine Kommunikation ohne Sprachbarrieren zwischen Arzt und Patient.

Eine Zunahme des Bedarfs an Übersetzungsleistungen im Behandlungskontext ist jedoch in letzter Zeit ähnlich wie in somatischen Krankenhäusern auch in der psychiatrischen Versorgung zu verzeichnen. Häufig ist es vor allem in Akutsituationen notwendig, über eine schnelle Dolmetscherleistung verfügen zu können. Um hier etwaigen Verzögerungen in der Behandlung entgegenzuwirken, wird jetzt in der KJK in einer 3-monatigen Pilotphase der Einsatz von Tablets zum Videodolmetschen erprobt. Abrufbar sind die datenschutzkonformen Dolmetscherleistungen in einer großen Sprachenvielfalt per Live-Schaltung, innerhalb von  120 Sekunden werden diese für die am häufigsten benötigten Sprachen zur Verfügung gestellt.  An vielen somatischen Häusern und in Behörden kommt das System „Videodolmetschen“ bereits zum Einsatz.

Psychotherapie der chronischen DepressionMittwoch, 08.02.2017 16.00 - 17.30 Uhr im Festsaal der KJK

Am Mittwoch, den 8. Februar hält Prof. Dr. med. Carsten Konrad im Rahmen des Mittwochs-Kolloquiums der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie einen Vortrag zum Thema "Psychotherapie der chronischen Depression". Prof. Konrad ist Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Agaplesion Universitätsklinikum Rotenburg. Um Anmeldung wird gebeten unter esther.penning@kjk.de

Erste Jugendforensik Niedersachsens in Bad Zwischenahn

(Bad Zwischenahn, 02.05.16) Die letzten Baumaßnahmen und Erdarbeiten zur Fertigstellung der ersten Jugendforensik Niedersachsens waren pünktlich abgeschlossen! Am Montag, den 2. Mai fand unter Beteiligung von Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt und dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Psychiatrieverbundes Oldenburger Land gGmbH, Jörg Bensberg, die feierliche Schlüsselübergabe statt.

Als "Meilenstein in der Entwicklung der Forensischen Psychiatrie Niedersachsens" bezeichnete Rundt das neue jugendforensische Angebot. Ziel sei die Wiedereingliederung aufgrund psychischer Störungen straffällig gewordener Jugendlicher in die Gesellschaft so Rundt. Durch die neue Klinik könne dieser Prozess maßgeblich gefördert werden.

Unter fachärztlich (kinder- und) jugendpsychiatrischer Leitung stehend ist es bundesweit die zehnte Einrichtung dieser Art. Auf zwei geschlossenen Stationen mit insgesamt 24 Betten werden überwiegend Jugendliche ab einem Alter von 14 Jahren, Heranwachsende und junge Erwachsene bis zum 24. Lebensjahr behandelt, die auf der Grundlage der §§63 und 64 StGB unter Anwendung des Jugendstrafrechts vom Gericht für ihre Straftaten zu einemAufenthalt im Maßregelvollzug verurteilt worden sind. In der neuen Klinik erhalten die Jugendlichen Schulunterricht und auf dem neu errichteten überdachten Sportplatz finden Sportangebote statt.

Die KJK ist - geregelt im Kauf- und Übertragungsvertrag von 2007, der Grundlage für die Privatisierung des ehemaligen LKH Wehnen war - als Bauherr für die Planung und Fertigstellung der Jugendforensik zuständig gewesen. Die Baukosten für die Jugendforensik betragen 7,9 Millionen Euro und werden vom Land getragen. Das Land Niedersachsen ist der Nutzer. Die Inanspruchnahme dieser Jugendforensik, die zum Maßregelvollzug gehört, ist eine hoheitliche Aufgabe, hier des Landes Niedersachsen. Der eingeschossige Neubau entspricht den modernsten Sicherheitsstandards. Es sind rund 40 neue Arbeitsplätze für Therapeuten, Pflegekräfte und Pädagogen entstanden. 

 

Weitere Stimmen zur Eröffnung: 

 

Jörg Bensberg, Aufsichtsratsvorsitzender Psychiatrieverbund Oldenburger Land gGmbH: „Die KJK legt besonderen Wert darauf, die in den letzten 10 Jahren gewachsene gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Land Niedersachsen fortzusetzen und gleichzeitig stets den bewährten offenen Austausch mit unseren Nachbarn vor Ort zu pflegen.“

 

Annette Claßen, Klinikdirektorin für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie: „Zur Verhinderung einer dauerhaft ungünstigen Entwicklung von Jugendlichen und Heranwachsenden, die bereits straffällig geworden sind, benötigen wir spezialisierte Einrichtungen wie die Jugendforensik, die durch spezifische Behandlungsangebote Nachreifungsprozesse bezüglich Sozialisations- und Persönlichkeitsdefiziten fördern können, um eine günstige Legalprognose zu erreichen mit dem Ziel, dass weitere Unterbringungen, z. B. in forensischen Psychiatrien für Erwachsene dann nicht mehr erforderlich sind.“

 

Bettina Hackenbroch-Hicke, Leitende Ärztin Jugendforensik: „Als Leitsatz für die Behandlung der Patienten in der Jugendforensik dienen dem multiprofessionellen Behandlungsteam die Worte  „Handle in eigener Freiheit richtig“ als Orientierung.

In diesem Satz ist das Ziel der Behandlung beschrieben, nämlich die verantwortungsvolle Resozialisierung der Jugendlichen und Heranwachsenden,  die durch entsprechende Therapie mit Handlungskompetenzen und moralischen Kompetenzen ausgestattet werden, von denen sie im Laufe der Behandlung nachweisen müssen, diese erworben zu haben.“

 

Jörg Schneider, Partner bei GSP Gerlach Schneider Partner Architekten: „Wir haben ein Gebäude entwickelt, das trotz der Einhaltung höchster Sicherheitsstandards eine Aufenthaltsqualität bietet, die die therapeutische und pädagogische Behandlung maximal unterstützt. Im Sinne der Zielsetzung einer Resozialisierung sollen sich die Heranwachsenden in einer Umgebung positiv entwickeln können, die Ihnen nicht vornehmlich das bedrückende Gefühl vermittelt, in einem Gefängnis weggesperrt zu sein. So sind beispielsweise die großzügigen und zum Innenhof ausgerichteten Fenster der Patientenzimmer mit einem Ausbruchs- und Durchsteckschutz ausgerüstet, der durch seine Gestaltung nicht an eine klassische Vergitterung erinnert. Die Zimmer sind jugendgerecht ausgestattet und vielfältige Aufenthaltsbereiche bieten Raum für Sozialkontakte.“

Schlüsselübergabe: Cornelia Rundt, Jörg Schneider, Annette Claßen, Bettina Hackenbroch-Hicke, Axel Weber, Jörg Bensberg

Pressemeldungen

„4. Aktionstag Demenz“ am 27.09.14 war wieder sehr gut besucht – Informationen für Angehörige, Betreuungspersonen und Fachkräfte

(Bad Zwischenahn, 27.09.14) „Meine Mutter lebt seit zwei Jahren in einem Pflegeheim. Sie hat die Diagnosen Demenz und Depression. Ich bin ihre Betreuerin, trage Verantwortung für sie und muss viele Entscheidungen treffen. Daher möchte ich mich heute so gut wie möglich über die Krankheit Demenz informieren“, sagt Kathrin O., die ihren vollen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. So wie sie waren am Samstag mehr als 80 Betroffene, Angehörige, Betreuungspersonen und Fachkräfte zum mittlerweile „4. Aktionstag Demenz“ der Klinik für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie in die Karl-Jaspers-Klinik (KJK) gekommen. Hinter jedem Teilnehmer verbarg sich eine Geschichte.

Der Tenor der vier ärztlichen Fachvorträge am Vormittag lautete: Pflegende Angehörige müssen besser auf sich achten. Sie brauchen Auszeiten von der Rund-um-die Uhr-Pflege. Sie sollten so offen wie möglich mit der Krankheit umgehen, in der Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis. Andernfalls drohten soziale Isolation und Gefahr für die eigene Gesundheit. 70 Prozent der rund 1,5 Millionen Demenzkranken in Deutschland werden zuhause von einem Angehörigen gepflegt. Die Pflegenden sind mehrheitlich Frauen. Ein Drittel bis die Hälfte von ihnen wird selbst psychisch krank. Und: Sie haben ein bis zu 60 Prozent höheres Sterberisiko als nichtpflegende Angehörige.

Ein weiterer Schwerpunkt des theoretischen Teils war der Umgang von Haus- und Fachärzten mit Demenzerkrankten in ihrer Praxis. „Sie als Angehörige wissen, dass es immer etwas Besonderes ist, mit einem Demenzpatienten in eine Arztpraxis zu gehen“, sagte Dr. Thomas Brieden, Direktor der Klinik für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie und Veranstalter des Aktionstages. Zu einer gründlichen Untersuchung und weniger schnellen Vergabe von Beruhigungsmitteln riet der Oldenburger Neurologe Dr. Mathias Niedhammer. Betroffene sollten so früh wie möglich zum Arzt gehen. Je früher eine Demenz festgestellt werde, desto besser sei sie behandel-, wenn auch nie heilbar. Die beiden höchsten Risiken, an Alzheimer-Demenz zu erkranken, seien Bewegungsmangel und ein niedriger Bildungsstand. 30 Prozent der Fälle seien dadurch bedingt. Beidem könne man aber sehr gut vorbeugen, so Niedhammer.

Am Nachmittag finden noch Workshops zu den Themen „Soziales“, „Hilfen für pflegende Angehörige“ und „Demenzerkrankte in Arztpraxen: Worauf muss ich achten?“ statt. Dort können die TeilnehmerInnen mit den Referenten ins Gespräch kommen. Gut angenommen wird stets der Workshop mit Sozialarbeiterin Imke de Reuter, die die Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Demenz“ an der Gerontopsychiatrischen Institutsambulanz (GIA) der KJK anbietet. Betroffene und Angehörige erhalten wertvolle Informationen, unter anderem zur Pflegeversicherung oder ambulanten Angeboten für Demenzkranke.

Für Samstag, 26.09.2015 kündigte Brieden den 5. Aktionstag Demenz an. Der Schwerpunkt solle dann wieder wissenschaftlicher sein, indem ein Neurobiologe über die Alzheimer-Demenz berichten werde.

 

Baubeginn für die Jugendforensik – Fertigstellung und Einweihung Herbst 2015

(Bad Zwischenahn, 17.07.14) Die Baustelle ist eingerichtet, erste Baubesprechungen sind bereits gelaufen. Die Bauarbeiten für die neue Klinik für Jugendforensik in der Karl-Jaspers-Klinik (KJK) haben begonnen. Am Donnerstag fand der Spatenstich unter Beteiligung von Sozialministerin Cornelia Rundt und dem Aufsichtsrat des Psychiatrieverbundes Oldenburger Land gGmbH, Landrat Jörg Bensberg, statt. Der eingeschossige Neubau mit drei Flügeln, der direkt an die bestehende Erwachsenenforensik anschließt, soll im Herbst 2015 fertig werden. Die Jugendforensik ist eine Einrichtung des Landes Niedersachsen, das für den Maßregelvollzug zuständig ist. Die Investitionskosten in Höhe von 7 Mio. Euro werden in voller Höhe vom Land übernommen.

 Ministerin Rundt zeigte sich sehr interessiert an der inhaltlichen Planung der neuen Klinik für Jugendforensik. Sie lobte ausdrücklich das das „partnerschaftliche Verständnis“ zwischen dem Land Niedersachsen und der KJK. „Ich komme gerne zu Ihnen. Dies ist ein anspruchsvolles Projekt, doch nachdem ich das Konzept kennen gelernt habe, bin ich überzeugt, dass die Unterstützung für die jungen Menschen da ist. Wir brauchen ein Stück öffentliche Wahrnehmung  für die jungen Menschen, die es nicht leicht haben und es anderen auch nicht leicht machen. Aber trotz allem brauchen sie Wertschätzung. Neben der äußeren Gestaltung des Neubaus geschieht die innere Gestaltung durch die Mitarbeiter. Ich habe ein gutes Gefühl.“

 Auch Aufsichtsrat Landrat Bensberg begeisterte sich für den Plan des hochmodernen Neubaus: „Diese Erweiterung der Forensischen Klinik ist ein weiterer Baustein der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Karl-Jaspers-Klinik in den vergangenen Jahren. Der Psychiatrieverbund Oldenburger Land hat seit dem Trägerwechsel nachhaltig unter Beweis gestellt, dass er eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung für die Region sicherstellen kann.“ Es gebe eine deutliche Fallzahlensteigerung um ein Drittel und eine deutliche Senkung der Verweildauer um ein Viertel. Hinzu komme die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze. Zudem seien rund 15 Mio. Euro in Infrastrukturmaßnahmen der Klinik investiert worden, sagte Bensberg.

 

Eine Projektgruppe unter Leitung der designierten Leitenden Ärztin der Jugendforensik, Bettina Hackenbroch-Hicke, stellte der Ministerin bei ihrem Besuch das Konzept der Jugendforensik im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik vor. „Wir freuen uns sehr, dass die Ministerin uns vor Ort besucht hat und einen konkreten Eindruck gewinnen konnte. Es ist gut, dass es jetzt nach der langen Planungsphase endlich losgeht“, sagte Hackenbroch-Hicke.

Der Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie, Dr. Joachim Dedden, ergänzte: „Mit Freude sehen wir, dass sich die umfängliche Planung in ein konkretes Projekt umsetzt. Wir hoffen, dass wir einen reibungslosen und zeitgerechten Verlauf der Errichtung der Klinik erleben werden.“

 Laut Architekt Björn Groß, Projektleiter von GSP Architekten aus Bremen, wurde bisher das Baufeld vorbereitet und es haben Umschlüsse von Bestandsleitungen stattgefunden. Ebenso ist durch den Vermesser das neue Gebäude abgesteckt worden. Die Arbeiten an der Jugendforensik wurden national ausgeschrieben und größtenteils sind Firmen aus der Region beauftragt worden.

In der nächsten Zeit wird die Baustelle mit Lagerstätten eingerichtet und es wird eine Baustraße hergestellt. Vorhandener Boden muss verschoben und teilweise ausgetauscht werden. Voruntersuchungen haben dabei – als Vorsichtsmaßnahme – die Begleitung durch den Kampfmittelräumdienst notwendig gemacht. Die Grundleitungen werden verlegt und dann die Fundamente und die Sohlplatte gegossen.

Die Fertigstellung des Rohbaus einschließlich Dachabdichtung und Außenfenster /-türen ist bis Mitte Dezember 2014 geplant. Das Gebäude ist damit bis zum Winter dicht abgeschlossen und bestens vorbereitet für den Ausbau.

„Das Thema Sicherheit ist bei diesem Projekt von zentraler Bedeutung. Wir können hier unsere langjährige Erfahrung als Planer von Bauten für den Justizvollzug einbringen. Das Sicherheitskonzept bildet den aktuellen Stand der Technik ab, und das Gebäude gewährleistet durch seine innere Organisation ein Höchstmaß an Übersichtlichkeit – und damit Sicherheit. Allerdings sollen die sichernden Maßnahmen im Sinne der Therapie für die Patienten weitestgehend unsichtbar sein“, erläutert Groß.

 Die KJK ist das erste psychiatrische Fachkrankenhaus, das - vom Land beliehen - eine Jugendforensik unter fachärztlich (kinder- und) jugendpsychiatrischer Leitung betreiben wird. Auftraggeber zum Betreiben der Jugendforensik ist das Land Niedersachsen. Als Einrichtung des Maßregelvollzugs steht diese unter staatlicher Hoheit. In der neuen Klinik wird auch Schulunterricht und Sport stattfinden. Es entstehen rund 40 neue Arbeitsplätze für Therapeuten, Pflegekräfte und Pädagogen. Die ersten Stellenausschreibungen sind für das Frühjahr 2015 geplant.

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Rückfragen und weitere Informationen:

Dr. Joachim Dedden, Chefarzt Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, Tel. 0441/9615-220

Barbara Wündisch-Konz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit KJK, Tel. 0441/9615-330

Klinik reduziert CO2-Ausstoß um ein knappes Drittel und verstetigt Engagement für den Klimaschutz

(Bad Zwischenahn, 17.07.14) Die Karl-Jaspers-Klinik (KJK) hat zum zweiten Mal das BUND-Gütesiegel des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. als „Energie sparendes Krankenhaus“ verliehen bekommen. Im Vergleich zu 2007 hat die KJK ihre klimaschädlichen Treibhausgasemissionen zusätzlich um fast ein Drittel reduziert. Zuvor hatte die Klinik das Gütesiegel bereits für fünf Jahre getragen, weil sie verschiedene bauliche und technische Einsparmaßnahmen ergriffen hatte und dadurch weniger Energie benötigt als andere, ähnlich große Kliniken.

 

Heute vermeidet die Einrichtung weitere 952 Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr. Das entspricht 29,8 Prozent weniger klimaschädlicher Emissionen. „Eine so deutliche CO2-Absenkung in einer für den Klimaschutz bereits ausgezeichneten Klinik zu erreichen, ist bundesweit einmalig und zeigt, welchen deutlichen gesellschaftlichen Beitrag die Fachklinik leistet“, lobte Günther Bauermeister, Vorstandsmitglied des BUND-Landesverbands Niedersachsen, der gemeinsam mit Projektleiterin Annegret Dickhoff vom BUND Berlin die Urkunde im Rahmen einer Feierstunde an die KJK überreichte.

 

Geschäftsführer Axel Weber sagte: „Wir freuen uns, dass wir das Siegel weiterhin führen dürfen und sind stolz darauf, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Wir tragen Verantwortung für die kommenden Generationen und zeigen das gerne.“

Auch der Technische Leiter der KJK, Jörg Roth, begrüßt die Möglichkeiten, die seiner Abteilung zur Umsetzung für Innovationen zur Ressourcenschonung gegeben sind. Seine Mitarbeiter haben die gesamten Energiesparmaßnahmen praktisch umgesetzt, zum Beispiel:

 

-       den Einbau eines Blockheizkraftwerkes im Jahr 2009, das heute zwei Drittel des Strombedarfs der Klinik deckt

-       die Dämmung von Dachböden und Fenstern der größtenteils denkmalgeschützten Gebäude der Klinik

-       die flächendeckende Einführung von LED-Leuchten.

 

Unter energetischen Gesichtspunkten hat sich die Geschäftsführung mehrfach für Neubauten und Abriss der alten Bausubstanz entschieden. Als Beispiele seien das neue Appartementhaus für Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege und Gäste, das Café am Wasserturm oder der Anbau an die Station S2 genannt.  

 

Ministerin Cornelia Rundt, die aus Anlass des Spatenstichs für die neue Jugendforensik  zu Gast in der Karl-Jaspers-Klinik war, zeigte sich von der nachhaltigen ökologischen Verantwortung der Karl-Jaspers-Klinik sehr beeindruckt und gratulierte zur Verleihung des Energiespar-Siegels.

 

 

Einweihungsfeier für Patienten, Mitarbeiter und Gäste am Montag, 03.03.14

(Bad Zwischenahn, 26.02.14) Es glänzt und es riecht alles so frisch. Das neue Schmuckstück der Karl-Jaspers-Klinik (KJK) heißt „Café am Wasserturm“. Die Räume mit einer Caféteria, der Patientenbücherei, einem Eltern-Kind-Besuchsraum sowie einem Kiosk ersetzen den bisherigen „Treffpunkt“. Es gibt einen großzügigen Raucher- und einen Nichtraucherbereich. Am kommenden Montag, 03. März 2014, um 15 Uhr wird das Café am Wasserturm mit einer Feier offiziell eingeweiht.

Das Café ist in den vergangenen Monaten rund um den stillgelegten Wasserturm der Klinik errichtet worden. Es hat ein Gründach und ein komplett verglastes Oberlichtband vom Neubau zum denkmalgeschützten Turm. Denkmalschutz, Bauherrin KJK und Architekt haben gemeinsam einen stimmigen Entwurf zwischen alt und neu geschaffen. Als positiv vermerkt der Bauherr, dass sowohl der Bauzeitenplan als auch die Kosten eingehalten wurden.

Der Betrieb ist bereits am vergangenen Montag angelaufen. Licht und Lüftung an, Küche, Personal: Um 10 Uhr war alles bereit. Laut KJK-Küchenchef Markus Kuban gab es nur „die üblichen Anlaufschwierigkeiten“, aber insgesamt einen guten Start. Als die ersten Gäste zum Kaffeetrinken und Mittagessen eintreffen, werden sie von der Servicemannschaft perfekt am Tresen bedient. Die Selbstbedienung kennen alle noch vom alten „Café Treffpunkt“.

„Die Einweihungsfeier am 3. März ist vor allem eine Einladung an die Patientinnen und Patienten, denn sie nutzen unser Angebot einer Caféteria am meisten“, sagt Geschäftsführer Axel Weber. „Wir freuen uns aber auch auf unsere geladenen Gäste und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit uns die schönen Räume einweihen werden.“ Die Oldenburger Werkschule bietet eine Mitmach-Kunstaktion in Keramik an. KJK-Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Gerd Schwandner, Axel Weber, Architekt Ulrich Bolte (Brake) und der Vorsitzende des Förderkreises für die Karl-Jaspers-Klinik, Jürgen Ackermann, sprechen die Grußworte.

Öffnungszeiten Café                                           
Montag - Sonntag 10 - 18.30 Uhr

Öffnungszeiten Kiosk
Montag - Freitag: 7 – 19 Uhr
Samstag: 8 – 18 Uhr
Sonn- und Feiertage: 10 – 18 Uhr

Geschafft: KJK erfolgreich zertifiziert

DIN ISO-Zertifikat für die Karl-Jaspers-Klinik

Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008-Norm – Patienten- und Mitarbeitersicherheit stehen an oberster Stelle

(Bad Zwischenahn, 03.02.14) Für Krankenhäuser ist sie ein Muss: die Zertifizierung durch ein Qualitätssiegel. Dadurch werden Qualität, Patienten- und Mitarbeitersicherheit überprüfbar abgebildet. Die Karl-Jaspers-Klinik (KJK), Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie, ist jetzt nach der DIN EN ISO 9001:2008-Norm zertifiziert worden. Die Vorbereitungen auf die Zertifizierung hätten zwei Jahre in Anspruch genommen, sagt Geschäftsführer Axel Weber. „Heute ist ein guter Tag für uns. Wir haben große Anerkennung von außen bekommen. Es gibt kaum eine bessere Wertschätzung. Das Haus kann nur so gut sein, wie die Mitarbeiter es sind. Also haben wir ein tolles Haus“, sagte Weber anlässlich der Verleihung des Gütesiegels in der Karl-Jaspers-Klinik.

 

„Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine große Leistung vollbracht. Sie können stolz auf Ihre Arbeit sein. Sie sind mit Herz dabei und stehen füreinander ein“, sagte Monika Schäble, Geschäftsführerin der Zertifizierungsfirma AAA-Schäble Cert GmbH. Die Auditierung habe ihr große Freude gemacht. Das Qualitätsmanagementsystem in der KJK sei sehr strukturiert implementiert. Überall spüre man eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Auch ihre beiden Auditoren-Kollegen waren voll des Lobes. „Wir haben tief gebohrt, doch Sie sind keine Antwort schuldig geblieben“, sagte Gerhard Wurm. Renate Beckering sagte: „Hut ab! Von Ihnen können viele psychiatrische Kliniken lernen. Sie sollten alle mal eingeladen werden.“

 

Auditoren wie auch der QM-Steuerkreis dankten Qualitätsmanager Berndt Poppenga sehr herzlich für seine geleistete Arbeit in den vergangenen zwei Jahren. „Sie haben ein exzellentes Qualitätsmanagement aufgebaut“, sagte der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Brieden. Er dankte auch der Gruppe der qualitätsbeauftragten Mitarbeiter. Pflegedirektorin Monika Jüttner sprach ihren Dank an alle MitarbeiterInnen aus, die engagiert ihr Arbeitsfeld vorgestellt hatten.

 

Stationen aller vier Kliniken (Allgemeinpsychiatrie, Suchtmedizin, Gerontopsychiatrie und Forensik), alle Tageskliniken (Bad Zwischenahn, Westerstede, Delmenhorst, Cloppenburg und Brake), die Psychiatrische Institutsambulanz, die Technische und die Wirtschaftsabteilung, die Physikalische Abteilung, die Künstlerischen Therapien sowie weitere Bereiche, wie Controlling, Führungskräfte, Patienten- und Arbeitssicherheit, wurden geprüft.

Ein großes Kompliment ging auch an die EDV. Während eines Audits hob Schäble hervor, dass sie es noch nie erlebt habe, dass die Tageskliniken als Außenstellen einer Klinik EDV-technisch so hervorragend vernetzt seien.

 

Das Zertifikat ist drei Jahre lang gültig. Nach diesem Zeitraum steht eine Rezertifizierung an, die mit neuen Audits verbunden ist.

 

 

Freude und Stolz bei Auditoren und KJK-Mannschaft (vorne, von links:) Chefarzt Dr. Christian Figge, Chefärztin Jeanette Böhler, Pflegedirektorin Monika Jüttner, die Auditoren Monika Schäble und Gerhard Wurm sowie (hinten von links:) Chefarzt Dr. Joachim Dedden, Qualitätsmanager Berndt Poppenga, Geschäftsführer Axel Weber, Auditorin Renate Beckering und Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Brieden Foto: Wündisch-Konz
Zwei Stationen mit insgesamt 24 Plätzen - Patienten von 16-21 Jahren

Land Niedersachsen bewilligt zwei Stationen für Patienten ab 16 Jahren – 24 neue Plätze – Rund 40 neue Arbeitsplätze entstehen

(Bad Zwischenahn, 14.01.14) Die Karl-Jaspers-Klinik (KJK) beginnt mit dem Neubau einer Klinik für Jugendforensik. Voraussichtlich ab 2015 werden auf zwei Stationen mit jeweils 12 Betten psychisch kranke junge Menschen zwischen 16-21 Jahren, die straffällig geworden sind, therapiert. Die Einweihung der neuen Jugendforensik sei für Herbst 2015 geplant, sagten Chefarzt Dr. Joachim Dedden und KJK-Geschäftsführer Axel Weber vor Journalisten. Bereits im Kauf- und Übertragungsvertrag 2007 mit dem Land Niedersachsen und dem Psychiatrieverbund war diese Erweiterung der Forensik festgeschrieben worden. Es werden ca. 40 neue Arbeitsplätze entstehen.

Träger der Klinik für Jugendforensik ist das Land Niedersachsen, da es sich um eine Einrichtung des Maßregelvollzugs handelt. Dieser kann nicht an private Träger vergeben werden. Die KJK wird vom Land mit dem Betreiben der neuen Jugendforensik beliehen. Sie ist das erste und einzige psychiatrische Fachkrankenhaus in Niedersachsen, das die Behandlung von psychisch kranken Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter fachärztlich (kinder- und) jugendpsychiatrischer Leitung anbieten kann.

 „Ich freue mich, dass wir bald auch im Norden des Landes eine eigenständige Einrichtung für Jugendforensik haben werden, die an Wehnen angebunden ist“, so Niedersachsen Sozialministerin Cornelia Rundt. Zurzeit gebe es nur in Moringen die Möglichkeit, 16- bis 21-jährige Patienten zu behandeln. „Besonders freut mich, dass es dort bereits eine Kinder- und Jugendpsychiaterin gibt – denn klar ist: Auch wenn sie straffällig geworden und deshalb untergebracht sind, ist es wichtig, dass Jugendliche auch speziell betreut werden.“

 Dr. Joachim Dedden, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, kurz Forensik, betonte: „Die Errichtung eines speziellen Bereiches für jugendliche forensisch Untergebrachte erfordert eine besondere bauliche und personelle Ausstattung, der wir mit unserem Entwurf gerecht werden. Neben dem klinisch-therapeutischen Angebot werden auch schulische und berufliche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen vorgehalten, die Voraussetzung für eine gelingende Rückkehr in die Gesellschaft sind.“

 Die Planung der Jugendforensik hatte einen Vorlauf von gut zwei Jahren. Zahlreiche Ärzte, Psychologen, Therapeuten und Sozialarbeiter der Erwachsenen-Forensik in der KJK erstellten gemeinsam ein umfassendes Behandlungskonzept. Dabei banden sie die Erfahrungen von anderen forensischen Einrichtungen im Bundesgebiet und deren Konzepte in das neue Projekt mit ein. „Es werden Jugendliche und Heranwachsende sein, die auf diesen Stationen einige Jahre ihres Lebens verbringen müssen. Sie sind aufgrund einer richterlichen Entscheidung untergebracht, da sie straffällig geworden, aber aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht oder nur vermindert schuldfähig sind. An dieser Stelle unterscheiden sie sich nicht von den übrigen forensischen Patienten. In der Regel sind sie gegen ihren Willen untergebracht und haben sich nicht freiwillig für einen Aufenthalt in der Jugendforensik entschieden“, erläutert Bettina Hackenbroch-Hicke, Kinder- und Jugendpsychiaterin, Oberärztin der Klinik für Forensik und designierte Leitende Ärztin der Jugendforensik.

 Der Neubau schließt räumlich unmittelbar an die Erwachsenen-Forensik (Sigmund-Freud-Haus) an. In der Forensik gibt es strenge Auflagen zur Lockerung des Ausgangs.  Daher war es bei der Planung wichtig, dass die alltäglichen Wege der Patienten, z.B. in die Arbeitstherapie und zum Sport, innerhalb von gesicherten Gebäuden stattfinden können.

 „Die transparente Architektur des eingeschossigen Neubaus vermittelt zwischen den hohen Sicherheitsanforderungen und dem Bedürfnis nach einer wohnlichen Atmosphäre. Die lichtdurchfluteten Stationen verfügen über eigene Gärten mit direktem Zugang. Zentrale und großzügige Aufenthaltsbereiche ersetzen klassische Stationsflure und fördern die Gemeinschaft“, erläuterte der Architekt Jörg Schneider, Partner im beauftragten Büro GSP Gerlach Schneider Partner Architekten.

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Rückfragen und weitere Informationen:

Dr. Joachim Dedden, Chefarzt Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, Tel. 0441/9615-220

Barbara Wündisch-Konz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit KJK, Tel. 0441/9615-330

Stellten das Konzept der Jugendforensik vor (von links:) Sicherheitsbeauftragter Wolfgang Holzenkamp, Architekt Jörg Schneider, Geschäftsführer Axel Weber sowie für die Forensik Oberärztin Bettina Hackenbroch-Hicke, Chefarzt Dr. Joachim Dedden und Pflegedienstleiter Holger Bruns. Foto: Wündisch-Konz

Pressearchiv

KJK baut in Westerstede - KJK kooperiert mit Bundeswehr

Neue Fachklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Karl-Jaspers-Klinik und Bundeswehrkrankenhaus Westerstede kooperieren – Vertragsunterzeichnung am Montag, 16.09.13 – Eröffnung voraussichtlich 2016

 (Bad Zwischenahn, 16.09.13) Die Karl-Jaspers-Klinik (KJK), Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie, errichtet eine Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie auf dem Gelände der Ammerland-Klinik in Westerstede. Kooperationspartner für die 30-Betten-Fachklinik ist die Bundeswehr, die weitere zehn Betten für die stationäre Behandlung von Soldaten mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und anderen psychosomatischen Krankheiten nutzen wird. Am Montag, 16.09.13, wird der Vertrag zwischen KJK und Bundeswehr unterzeichnet. An der Unterzeichnung nehmen neben Verantwortlichen der KJK der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung Thomas Kossendey sowie hochrangige ärztliche Vertreter der Bundeswehr, und der Ammerländer Landrat Jörg Bensberg teil. Bundesweit ist es die erste Kooperation dieser Art zwischen der Bundeswehr und einem psychiatrischen Krankenhaus.

 Geschäftsführer Axel Weber sagt: „Für die KJK ist die Errichtung der neuen Fachklinik ein großer Erfolg in Richtung Weiterentwicklung als Kompetenzzentrum für seelische Gesundheit. Wir werden die Versorgungslücke für Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen im Nordwesten im Rahmen unserer Regelversorgung schließen. Nach mehreren Jahren Planung können wir nun die Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr unterzeichnen. Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.“

 Thomas Kossendey bekräftigt: „Der heutige Tag ist ein Meilenstein, für dessen Vorbereitung viele Menschen intensiv gearbeitet haben. Dafür danke ich, insbesondere im Namen unserer Soldatinnen und Soldaten. Für sie ist das Bewusstsein, dass ihnen im Falle von Verletzungen eine hochprofessionelle Behandlung zuteil wird, sehr wichtig. Das gilt auch und gerade dann, wenn die Verletzungen nicht körperlicher, sondern seelischer Natur sind. Die Kooperation zwischen der Bundeswehr und der Karl-Jaspers-Klinik wird in Zukunft ein wichtiger Eckpfeiler auch bei der Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen sein.“

 Die neue Fachklinik soll 2016 in Betrieb genommen werden. Der externe Standort bei der Ammerland-Klinik Westerstede bietet mehrere Vorteile, darunter eine Vernetzung mit dem Bundeswehrkrankenhaus Westerstede, den somatischen Fachrichtungen der Medizin und einen Brückenschlag zur Akzeptanz von psychischen Erkrankungen. „Zudem werden wir als Arbeitgeber noch attraktiver, wir behandeln neue Krankheitsbilder mit vielen Möglichkeiten und schaffen neue Arbeitsplätze“, so Weber.

 Das Niedersächsische Gesundheitsministerium hatte 2010 in der Versorgungsplanung festgestellt, dass im Einzugsgebiet der Karl-Jaspers-Klinik mit rund 900.000 Einwohnern circa 1125 Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen einen Behandlungsbedarf haben. Mit den neuen 30 Betten können circa 22 Prozent des Versorgungsbedarfes abgedeckt werden. Der Behandlung psychosomatischer Erkrankungen kommt eine immer höhere Bedeutung zu.

 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist die Richtung der Medizin, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen geistig-psychischen und biologisch-körperlichen Vorgängen beschäftigt. Dazu zählen u.a. Angststörungen, depressive Störungen, Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, Schmerzsyndrome sowie Störungen der Krankheitsverarbeitung bei chronischen Erkrankungen. Wichtigstes Behandlungsinstrument ist die Psychotherapie. Hinzu kommen begleitende Therapien wie Musik-, Kunst-, Tanz- und Sporttherapie, Ernährungslehre u.a.

 Gegenstand des Kooperationsvertrages zwischen KJK und Bundeswehr ist auch die Aus-, Fort- und Weiterbildung des ärztlichen und nicht-ärztlichen Personals der Bundeswehr in der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Die Karl-Jaspers-Klinik erwirbt die Weiterbildungsermächtigung für den Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

An der European Medical School Oldenburg /Groningen richtet die Karl-Jaspers-Klinik eine Stiftungsprofessur für Psychosomatik und Psychotherapie ein, um die aktuelle Forschung und den Aufbau von ärztlichem Nachwuchs sicherzustellen.

 Die Karl-Jaspers-Klinik hat aktuell 581 Betten in vier Kliniken: Allgemeinpsychiatrie, Gerontopsychiatrie, Suchtmedizin und Forensik. Hinzu kommen fünf Tageskliniken in Bad Zwischenahn, Westerstede, Delmenhorst, Cloppenburg und Brake. Die KJK beschäftigt mehr als 850 MitarbeiterInnen.

Zum Versorgungsgebiet der Karl-Jaspers-Klinik gehören sechs Landkreise (Wittmund, Wesermarsch, Ammerland, Oldenburg, Vechta und Cloppenburg) sowie die Städte Oldenburg und Delmenhorst.

 

Geschäftsführer Axel Weber (rechts) und Oberstarzt Dr. Matthias Grüne unterschrieben im September 2013 den Kooperationsvertrag zwischen KJK und Bundeswehr zur Errichtung der neuen Klinik. Foto: Wündisch-Konz
BUND verleiht Gütesiegel

(Bad Zwischenahn, 19.06.09) Die Karl-Jaspers-Klinik hat heute das BUND-Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“ verliehen bekommen. Es gilt als wichtige und begehrte Auszeichnung für das Engagement im Klimaschutz und einer deutlichen Verringerung des Energieverbrauchs. Bundesweit führen erst 27 Krankenhäuser das Energiespar-Siegel.

An der Feierstunde im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik nahm auch die Staatssekretärin im niedersächsischen Gesundheitsministerium, Dr. Christine Hawighorst, teil. Sie betonte, wie wichtig das ökologische Handeln für die nächste Generation sei und hob die Vorreiterrolle der Karl-Jaspers-Klinik hervor: "Die Karl-Jaspers-Klinik ist auf der Höhe der Zeit. Moderne Medizin mit nachhaltigem Umwelt- und Klimaschutz zu verbinden, ist vorbildlich und weitsichtig. Das verdient große Anerkennung."

 

Das Thema Energie mit all seinen Facetten sei derzeit wohl so aktuell wie noch nie, sagte Landrat Frank Eger, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Psychiatrieverbundes Oldenburger Land gGmbH: „Die Karl-Jaspers-Klinik hat eine „Vorbildfunktion“ übernommen, denn hier wird Energie sinnvoll eingesetzt und nicht unnötig verplempert“, so Eger.

 

In seinem Vortrag zur Gütesiegelverleihung sagte Prof. Dr. Helmut Scharpf, Prof. Dr. Helmut Scharpf, stellvertretender Vorsitzender des BUND-Landesverbandes Niedersachsen e.V.: „Die Karl-Jaspers-Klinik hat in besonders konsequenter und erfolgreicher Weise den Weg der Energie-Einsparung beschritten. Die realisierten Effizienzinnovationen sind beispielgebend für viele andere Häuser in Niedersachsen. Das verliehene Gütesiegel wird daher zu Recht an die Klinik vergeben. Wir werden uns darüber hinaus bemühen, dass das Haus im Rahmen der Diskussionen um die Weiterentwicklung der niedersächsischen Klimapolitik, in die wir einbezogen sind, als beispielgebend Beachtung findet.“

In der KJK werden heute jährlich über 520 Tonnen schädliches Kohlendioxid weniger erzeugt als noch vor fünf Jahren. Im Vergleich zum Jahr 2003 benötigt das Haus 19% weniger Strom und 42% weniger Wärme, als die VDI-Kennwerte (Verein Deutscher Ingenieure). Damit liegt es deutlich unter den Verbrauchswerten anderer Kliniken. Das seit 150 Jahren bestehende Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie im Ammerland bei Oldenburgsenkte den Energiebedarf trotz gestiegener Bettenzahl (auf 534) durch zahlreiche energieeffiziente Maßnahmen. So wurden zum Beispiel die Fenster gegen solche mit hochwertigen Wärmeschutzverglasungen ausgetauscht, die Dachböden der denkmal­geschützten Gebäude mit zusätzlicher Dämmung versehen. Das Trinkwassersystem wurde erneuert und optimiert. Stationen und Gebäude erhielten auch eine moderne Beleuchtungs­ausstattung. Sie wurden entsprechend der Nutzung mit Präsenzmeldern ausgestattet.

Das BUND-Gütesiegel wird seit 2001 vom BUND vergeben. Aktuell tragen nun zwei Einrichtungen in Niedersachsen die begehrte Auszeichnung.

 

Foto: Die Karl-Jaspers-Klinik darf stolz auf das BUND-Siegel sein (von links): Jörg Roth (Technischer Leiter), Annegret Dickhoff (BUND Berlin), Axel Weber, KJK-Geschäftsführer, Frank Eger, Dr. Christine Hawighorst, Frank Eger und Prof. Helmut Scharpf.





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