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Kompetente Nachsorge für Gesundheit und Sicherheit

Das Angebot unserer forensischen Institutsambulanz (FIA) richtet sich an Patientinnen und Patienten, die aufgrund einer psychischen Erkrankung eine Straftat begangen haben. Die Behandlung erfolgt entweder nach der Entlassung aus dem Maßregelvollzug oder aber nach der rechtskräftigen Verurteilung ohne vorherigen Klinikaufenthalt. Sie kann sowohl in den Räumen unserer Institutsambulanz als auch aufsuchend im Lebensumfeld der zu betreuenden Personen außerhalb der Klinik stattfinden. Alle therapeutischen Maßnahmen zielen darauf ab, die Sozialprognose deutlich zu verbessern und das Risiko für Rückfallstraftaten zu reduzieren.

Bei Fragen an 0441 9615-415 wenden.

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Voraussetzung für die Nachsorge sind eine psychische Erkrankung und die Weisung der Strafvollstreckungskammer (Gericht), sich durch die FIA behandeln zu lassen.

Forensische Nachsorge ist eine ambulante Maßnahme zur Reduzierung des Rückfallrisikos von entlassenen Strafgefangenen. Unser Behandlungskonzept sieht hierfür folgende Bausteine vor:

  • Behandlung psychischer Störungen (inkl. Gesprächs- und Pharmakotherapie)
  • unmittelbare Hilfe/Krisenintervention (vor Ort) bei erneuten Krankheitssymptomen
  • gegebenenfalls Einleitung einer stationären Behandlung
  • Unterstützung bei der Rehabilitation und Integration, beispielsweise individuelle Klärung der Wohn- und Arbeitsperspektiven
  • Kontrolle gemäß den gerichtlich angeordneten Behandlungsweisungen
  • koordinatorische und organisatorische Funktion in der Netzwerkarbeit, beispielsweise im Rahmen von Helferkonferenzen

Mit unterschiedlichen Berufsgruppen arbeiten wir daran, Betroffene bei der Reintegration und Stabilisierung zu unterstützen. Sie alle besitzen eine langjährige Erfahrung im Umgang mit psychiatrischen Patientinnen und Patienten. Als Schnittstelle zwischen Klinik und Wiedereingliederung arbeiten wir darüber hinaus erfolgreich mit folgenden Einrichtungen zusammen:

  • Ambulanter Justizsozialdienst (AJSD)
  • Sozialpsychiatrische Dienste
  • Gesetzliche Betreuer
  • Komplementäre und andere Einrichtungen, die Hilfen für psychisch Kranke anbieten

„Sich in sozial verträglicher und selbstbestimmter Weise in die Gesellschaft integrieren zu können – darauf bereiten wir unsere Patientinnen und Patienten vor.“

Bettina Hackenbroch-Hicke, Stellvertretende Klinikdirektorin der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie

Kontaktdaten

Forensische Institutsambulanz (FIA)
Karl-Jaspers-Klinik im Sigmund-Freud-Haus
Hermann-Ehlers-Straße 7
26160 Bad Zwischenahn
Telefon 0441 9615-415

Ansprechperson

Bettina Hackenbroch-Hicke

Kommissarische Klinikdirektorin

Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie

Sekretariat

Wir behandeln auch stationär!

Zusätzlich zur ambulanten Versorgung bieten wir auch stationäre Behandlungsmöglichkeiten an. Ziel eines stationären Aufenthalts ist es die Betroffenen so weit wie möglich zu heilen oder ihren Zustand so weit zu bessern, dass sie nicht mehr gefährlich sind.


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