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René Hurlemann ist Professor für Psychiatrie und Psychotherapie

Oldenburg. Prof. Dr. Dr. René Hurlemann ist auf die Professur für Psychiatrie und Psychotherapie der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg berufen worden. Der 45-jährige Mediziner ist zudem Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Karl-Jaspers-Klinik. Bevor Hurlemann dem Ruf nach Oldenburg folgte, war er stellvertretender Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn und Direktor der Abteilung für Medizinische Psychologie.
„René Hurlemann kann aufgrund seiner langjährigen Klinik- und Lehrtätigkeit aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen. Wir gewinnen mit ihm einen ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Schizophrenie- und Depressionsbehandlung, was die Forschungsschwerpunkte unserer Universitätsmedizin ideal ergänzt", sagt Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften.
„Mit der Berufung Professor Hurlemanns wird ein sehr erfahrener Forscher und Mediziner neuer Direktor unserer Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Als renommierter Experte für psychiatrische Erkrankungen ergänzt Professor Hurlemann mit seinen klinischen Erfahrungen das Behandlungsspektrum der Karl-Jaspers-Klinik weiter und steht für die Verbindung von Forschung und moderner Patientenversorgung", freut sich Michael Poerschke, Geschäftsführer der Karl-Jaspers-Klinik.
Hurlemann studierte Humanmedizin an der Universität Bonn, wo er 2001 mit einer Arbeit über Epilepsie promovierte. Anschließend war er als Arzt im Praktikum an der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Magdeburg tätig. 2003 kehrte Hurlemann an das Universitätsklinikum Bonn zurück, wo er bis 2008 Assistenzarzt war. Parallel studierte der Mediziner Neurowissenschaften an der Universität Maastricht (Niederlande) und promovierte auf diesem Gebiet. Nach der Facharztausbildung wurde Hurlemann Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn. Er habilitierte sich dort und nahm 2013 den Ruf auf die Professur für Medizinische Psychologie an. Gleichzeitig war er Direktor der Abteilung für Medizinische Psychologie.
Hurlemanns klinische Schwerpunkte liegen auf Erkrankungen des affektiven und schizophrenen Spektrums, dazu zählen neben Schizophrenie beispielsweise psychische Störungen, bei denen Betroffene unter anhaltend gedrückter Stimmung sowie Energie- und Interessenverlust leiden. Ein weiterer Fokus liegt auf der Konsiliar- und Liaison-Psychiatrie, die sich mit der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung von körperlich erkrankten Personen beschäftigt. In der Therapie setzt Hurlemann unter anderem nicht-invasive Verfahren der Hirnstimulation bei depressiven Erkrankungen ein. Diese und andere Verfahren entwickelt er in seiner Forschung weiter. Zudem untersucht er, wie Schizophrenie frühzeitig erkannt und wie der Erkrankung vorgebeugt werden kann.
Hurlemann ist in verschiedenen internationalen Gremien wie der World Psychiatric Association (WPA) Section on Personalized aktiv. Er arbeitet außerdem als Gastwissenschaftler am California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena (USA) und ist Mitglied des American College of Neuropsychopharmacology (ACNP). 2008 erhielt der Mediziner den Gerd-Huber-Preis für Forschungsarbeiten zur Psychoseprävention.

Prof. Dr. Dr. René Hurlemann - Foto: Universität Oldenburg
Herzliche Einladung

Wir möchten Sie herzlich zu unserem traditionellen Sommerfest einladen! Wie jedes Jahr findet dieses am ersten Mittwoch im September von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr auf unserer Festwiese statt.

Für Jung und Alt gibt es ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm:

Spiele, Kinderschminken, Edelsteinschatzsuche, Mitmachaktionen aus der Gärtnerei, Hüpfburg, Streichelzoo, Menschenkicker, Rundfahrten mit der Pferdekutsche, Verkaufsstände aus den Projektgruppen der Ergotherapie und vieles mehr, dass Sie auf dem Festgelände der Karl-Jaspers-Klinik an diesem Tag erwartet. In den zahlreichen Getränke- und Essensbuden ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Eine Neuerung für alle Gäste, die mit dem Fahrrad kommen: Lassen Sie während des Besuchs des Sommerfests doch ihr Fahrrad polizeilich registrieren!

Für die musikalische Stimmung sorgen auch in diesem Jahr der Posaunen- und Shantychor und die Band „Heart of Gold" aus Oldenburg. Erstmalig dabei ist in diesem Jahr der HardChor aus Oldenburg.

Besonders freuen wir uns über den Besuch von ehemaligen PatientInnen und ihren Angehörigen.

 

Zahlreiche Angebote für Jung und Alt begeistern jedes Jahr aufs Neue die Besucher
Wissenschaftsrat lobt beeindruckendes Studienangebot und fordert Land zum Ausbau auf

Als erfreulich und außerordentlich hilfreich schätzt die Universität Oldenburg die Ergebnisse der Evaluation ihrer Universitätsmedizin durch den Wissenschaftsrat (WR) ein, die heute bekanntgegeben wurden. Das wichtigste Beratungsgremium von Bund und Ländern bewertet den Modellstudiengang Humanmedizin – die European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) – als „beeindruckendes Studienangebot", das „überzeugend umgesetzt" sei. „Profilbildendes Merkmal der Oldenburger Universitätsmedizin" sei die starke Forschung in der Neurosensorik und Hörforschung, die ihre Exzellenz in den vergangenen Jahren weiter unter Beweis gestellt habe. Die Schwerpunktsetzung auf die noch junge Versorgungsforschung sei zudem „strategisch sinnvoll und ausbaufähig". Nach Ansicht des Wissenschaftsrats konnte die Oldenburger Universitätsmedizin die Stärken ihres Gründungskonzepts weiter untermauern und zu einem „attraktiven standortspezifischen Profil" ausbauen. Begrüßt wurde auch der angestrebte Ausbau der europäischen Kooperation mit der Rijksuniversiteit Groningen und dem Universitair Medisch Centrum Groningen (UMCG) in Forschung, Nachwuchsförderung, Weiterbildung und Krankenversorgung.

 

Weitere Informationen
(v.l.): Michael Poerschke, Dr. Alexander Poppinga, Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Elisabeth Sandbrink und Rainer Schoppik. Foto: Universität Oldenburg
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