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Professor Dr. Jörg Zimmermann übernimmt Leitung der Gerontopsychiatrie der Karl-Jaspers-Klinik

Seit dem 1. Januar ist Professor Dr. Jörg Zimmermann neuer Klinikdirektor der Klinik für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie der Karl-Jaspers-Klinik. Zimmermann, der in Bonn Medizin studiert hat, ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und verfügt über umfassende Erfahrungen in der Psychiatrie und Gerontopsychiatrie. Bevor der Psychiater in einem Bremer Krankenhaus als Chefarzt erstmalig eine eigene Abteilung für Gerontopsychiatrie etablierte, arbeitete er als Chefarzt in Greifswald auch mit gerontopsychiatrisch erkrankten Patienten. Prof. Zimmermann, der außerdem seit vielen Jahren Klinikdirektor der Karl-Jaspers-Klinik und in der Region vielseitig vernetzt ist, leitete hier bereits erfolgreich die Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie sowie kommissarisch die Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie.
Zimmermann tritt nun die Nachfolge von Dr. Thomas Brieden an, der die KJK auf eigenen Wunsch verlassen hat, um an die Universität Reykjavik zu wechseln. „Unser ausdrücklicher Dank gilt dem langjährigen Engagement Dr. Briedens für unsere Patienten und deren Angehörige, wir wünschen ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg. Gleichzeitig ist es für uns ein Glücksfall, dass wir für die freigewordene Position mit Professor Zimmermann einen so erfahrenen Psychiater gewinnen konnten", betont Michael Poerschke, Geschäftsführer der KJK. Die neue Herausforderung nimmt Zimmermann gerne an: „Ich freue mich auf die verantwortungsvolle Aufgabe, eine Klinik, die zu einer der größten gerontopsychiatrischen Einrichtungen Deutschlands zählt, mit meinem Team weiterzuentwickeln."
In der Klinik für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie erfolgt die Behandlung älterer Menschen mit psychischen Erkrankungen oder gravierenden Lebenskrisen stationär, teilstationär sowie ambulant.

Prof. Dr. Jörg Zimmermann
Öffentliche Antrittsvorlesung des Psychiaters und Psychotherapeuten René HurlemannOldenburg. „Das therapeutische Potenzial von Oxytocin in der Behandlung psychischer Erkrankungen“ – so lautet das Thema der öffentlichen Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Dr. René Hurlemann am Mittwoch, 8. Januar, 18.00 Uhr, im Experimentierhörsaal

Hurlemann ist seit 2019 Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften und zudem Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Karl-Jaspers-Klinik. Der Mediziner zeigt in seiner Antrittsvorlesung die Bedeutung des Hormons Oxytocin für den menschlichen Körper auf. Das Hormon spielt eine wichtige Rolle beim Sozialverhalten und stärkt beispielsweise die Bindung von Mutter und Kind. Aufgrund dieser vertrauensfördernden Wirkung spielt Oxytocin auch bei der Behandlung von psychischen Erkrankungen eine Rolle. Hurlemann stellt die aktuellen medizinischen Ansätze vor und erklärt unter anderem, wie das Hormon wirkt und welche Dosen nötig sind.
Hurlemann studierte Humanmedizin an der Universität Bonn, wo er 2001 mit einer Arbeit über Epilepsie promovierte. Anschließend war er als Arzt im Praktikum an der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Magdeburg tätig. 2003 kehrte Hurlemann an das Universitätsklinikum Bonn zurück, wo er bis 2008 Assistenzarzt war. Parallel studierte der Mediziner Neurowissenschaften an der Universität Maastricht (Niederlande) und promovierte auf diesem Gebiet. Nach der Facharztausbildung wurde Hurlemann Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn. Er habilitierte sich dort und nahm 2013 den Ruf auf die Professur für Medizinische Psychologie an. Gleichzeitig war er Direktor der Abteilung für Medizinische Psychologie.
Ein klinischer Schwerpunkt Hurlemanns liegt auf Erkrankungen des affektiven und schizophrenen Spektrums, dazu zählen neben Schizophrenie beispielsweise psychische Störungen, bei denen Betroffene unter anhaltend gedrückter Stimmung sowie Energie- und Interessenverlust leiden.

Prof. Dr. Dr. René Hurlemann - Foto: Universität Oldenburg
Die KJK wünscht frohe Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr

Wir bedanken uns bei Ihnen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Jahr 2019.
Wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Freunden ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest sowie Glück, Gesundheit und Zufriedenheit im neuen Jahr.

In diesem Jahr spendet die Karl-Jaspers-Klinik die Summe, die wir stattdessen für das Porto unserer Weihnachtspost ausgeben würden, der Organisation „Ärzte ohne Grenzen".
Seit mehr als 45 Jahren leisten Ärzte ohne Grenzen unabhängige, medizinische Notfallhilfe in Kriegs- und Krisengebieten sowie nach Naturkatastrophen.
Die internationale Organisation hilft schnell, effizient und unbürokratisch – ohne nach Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung der betroffenen Menschen zu fragen.
Die Ärzte und Pflegekräfte, Hebammen und Logistiker von „Ärzte ohne Grenzen" arbeiten in rund 70 Ländern. Sie behandeln kranke und verwundete Menschen, kümmern sich um mangelernährte Kinder oder sorgen für sauberes Trinkwasser und Latrinen.

Informieren auch Sie sich über den Einsatz des Friedensnobelpreisträgers von 1999 unter: www.aerzte-ohne-grenzen.de

Ihr Michael Poerschke

Geschäftsführer

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