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Karl-Jaspers-Klinik erhält erneut BUND-Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) hat der Karl-Jaspers-Klinik (KJK) zum dritten Mal nach 2009 und 2014 das BUND-Gütesiegel "Energie sparendes Krankenhaus" verliehen. Beim traditionellen Sommerfest der KJK überreichte Annegret Dickhoff, Projektleiterin "Klimaschutz im Krankenhaus" beim BUND, die Urkunde an Geschäftsführer Michael Poerschke und den Technischen Leiter Jörg Roth.
Im Rahmen des BUND-Gütesiegels „Energie sparendes Krankenhaus" werden bundesweit Krankenhäuser und Reha-Kliniken für besondere Leistungen beim Klimaschutz ausgezeichnet. "Die Karl-Jaspers-Klinik setzte sich auch in den letzten fünf Jahren für einen effizienten Klinikbetrieb ein. Trotz gestiegener Bettenzahl konnten die klimaschädlichen CO2-Emissionen konstant gehalten werden", so Dickhoff bei der Zertifikatsübergabe.
Durch verschiedene Maßnahmen gelang es der Klinik, den Verbrauch an Strom und Wärme pro Bett in Summe um 12 Prozent gegenüber dem Jahr 2013 zu senken. Investiert hatte die Karl-Jaspers-Klinik in der Vergangenheit u.a. in ein Blockheizkraftwerk und eine Photovoltaik-Anlage. Fast alle Gebäude sind mit LED-Leuchten ausgestattet und die energieintensive EDV-Infrastruktur wird sukzessive gegen Green-IT ausgetauscht sowie Server zusammengefasst.
Deutschlandweit erhielten bereits 46 Kliniken das BUND-Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus", in Niedersachsen vier Kliniken.

Nahmen beim Sommerfest die Auszeichnung entgegen (von links): Mirja Jakobi (Leitung Finanzmanagement), Jörg Roth (Technischer Leiter), Monika Jüttner (Pflegedirektorin), Annegret Dickhoff (BUND), Michael Poerschke (GF), Dr. Christian Figge (Ärztlicher Direktor)
René Hurlemann ist Professor für Psychiatrie und Psychotherapie

Oldenburg. Prof. Dr. Dr. René Hurlemann ist auf die Professur für Psychiatrie und Psychotherapie der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg berufen worden. Der 45-jährige Mediziner ist zudem Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Karl-Jaspers-Klinik. Bevor Hurlemann dem Ruf nach Oldenburg folgte, war er stellvertretender Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn und Direktor der Abteilung für Medizinische Psychologie.
„René Hurlemann kann aufgrund seiner langjährigen Klinik- und Lehrtätigkeit aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen. Wir gewinnen mit ihm einen ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Schizophrenie- und Depressionsbehandlung, was die Forschungsschwerpunkte unserer Universitätsmedizin ideal ergänzt", sagt Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften.
„Mit der Berufung Professor Hurlemanns wird ein sehr erfahrener Forscher und Mediziner neuer Direktor unserer Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Als renommierter Experte für psychiatrische Erkrankungen ergänzt Professor Hurlemann mit seinen klinischen Erfahrungen das Behandlungsspektrum der Karl-Jaspers-Klinik weiter und steht für die Verbindung von Forschung und moderner Patientenversorgung", freut sich Michael Poerschke, Geschäftsführer der Karl-Jaspers-Klinik.
Hurlemann studierte Humanmedizin an der Universität Bonn, wo er 2001 mit einer Arbeit über Epilepsie promovierte. Anschließend war er als Arzt im Praktikum an der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Magdeburg tätig. 2003 kehrte Hurlemann an das Universitätsklinikum Bonn zurück, wo er bis 2008 Assistenzarzt war. Parallel studierte der Mediziner Neurowissenschaften an der Universität Maastricht (Niederlande) und promovierte auf diesem Gebiet. Nach der Facharztausbildung wurde Hurlemann Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn. Er habilitierte sich dort und nahm 2013 den Ruf auf die Professur für Medizinische Psychologie an. Gleichzeitig war er Direktor der Abteilung für Medizinische Psychologie.
Hurlemanns klinische Schwerpunkte liegen auf Erkrankungen des affektiven und schizophrenen Spektrums, dazu zählen neben Schizophrenie beispielsweise psychische Störungen, bei denen Betroffene unter anhaltend gedrückter Stimmung sowie Energie- und Interessenverlust leiden. Ein weiterer Fokus liegt auf der Konsiliar- und Liaison-Psychiatrie, die sich mit der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung von körperlich erkrankten Personen beschäftigt. In der Therapie setzt Hurlemann unter anderem nicht-invasive Verfahren der Hirnstimulation bei depressiven Erkrankungen ein. Diese und andere Verfahren entwickelt er in seiner Forschung weiter. Zudem untersucht er, wie Schizophrenie frühzeitig erkannt und wie der Erkrankung vorgebeugt werden kann.
Hurlemann ist in verschiedenen internationalen Gremien wie der World Psychiatric Association (WPA) Section on Personalized aktiv. Er arbeitet außerdem als Gastwissenschaftler am California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena (USA) und ist Mitglied des American College of Neuropsychopharmacology (ACNP). 2008 erhielt der Mediziner den Gerd-Huber-Preis für Forschungsarbeiten zur Psychoseprävention.

Prof. Dr. Dr. René Hurlemann - Foto: Universität Oldenburg
Herzliche Einladung

Wir möchten Sie herzlich zu unserem traditionellen Sommerfest einladen! Wie jedes Jahr findet dieses am ersten Mittwoch im September von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr auf unserer Festwiese statt.

Für Jung und Alt gibt es ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm:

Spiele, Kinderschminken, Edelsteinschatzsuche, Mitmachaktionen aus der Gärtnerei, Hüpfburg, Streichelzoo, Menschenkicker, Rundfahrten mit der Pferdekutsche, Verkaufsstände aus den Projektgruppen der Ergotherapie und vieles mehr, dass Sie auf dem Festgelände der Karl-Jaspers-Klinik an diesem Tag erwartet. In den zahlreichen Getränke- und Essensbuden ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Eine Neuerung für alle Gäste, die mit dem Fahrrad kommen: Lassen Sie während des Besuchs des Sommerfests doch ihr Fahrrad polizeilich registrieren!

Für die musikalische Stimmung sorgen auch in diesem Jahr der Posaunen- und Shantychor und die Band „Heart of Gold" aus Oldenburg. Erstmalig dabei ist in diesem Jahr der HardChor aus Oldenburg.

Besonders freuen wir uns über den Besuch von ehemaligen PatientInnen und ihren Angehörigen.

 

Zahlreiche Angebote für Jung und Alt begeistern jedes Jahr aufs Neue die Besucher
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