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Eigens gegründeter "Ammerländer Ausbildungsverbund Pflege" offen für weitere Praxispartner

Die Pflegeausbildung wird ab 2020 neu geordnet – auch im Ammerland stehen dadurch Veränderungen im Bereich der Pflegeausbildung an.

Die bundesweite Ausbildungsreform kennzeichnet eine sogenannte generalistische Pflegeausbildung. Das heißt, die drei bisher getrennten Ausbildungen in der Altenpflege, in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege werden zu einem einheitlichen Ausbildungsberuf zusammengeführt. Die Ausbildung vermittelt ab dem Jahr 2020 übergreifende Kompetenzen für die Pflege von Menschen aller Altersgruppen sowie in allen Versorgungsbereichen, der ambulanten Pflege, der stationären Langzeitpflege, sowie die stationären Akutpflege im Krankenhaus.

Das Ammerländer Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe (AAfG) mit Standort Westerstede und die BBS Ammerland, Rostrup, als ausbildende Pflegeschulen im Ammerland freuen sich auf die neuen Herausforderungen und werden zukünftig die Pflegeausbildung im „Ammerländer Ausbildungsverbund Pflege" gemeinsam aktiv gestalten.

Mit dem „Ammerländer Ausbildungsverbund Pflege" wird eine an die gesellschaftliche Entwicklung angepasste, hochwertige und breit angelegte Ausbildung auf den Weg gebracht. „Unser Ziel ist die Gestaltung einer bedarfsgerechten und zukunftsorientierten Pflegeausbildung für den Landkreis Ammerland und die umliegende Region", so Frau Schröder, Lehrerin und Koordinatorin für den Bereich Pflege an der BBS Ammerland.

Ziel des Ausbildungsverbundes ist es, durch die enge curriculare Zusammenarbeit den qualitativ hohen Ausbildungsstandard im Ammerland zu sichern. Die neue Kooperation sieht vor, dass der Unterricht für die Einrichtungen der stationären Langzeitpflege sowie der ambulanten Kurzzeitpflege zukünftig an der BBS Ammerland stattfindet. Für die Träger der stationären Akutpflege - der Ammerland-Klinik und der Karl-Jaspers-Klinik - findet der Unterricht am AAfG statt. Die Kooperation der beiden Schulen gewährleistet für die teilnehmenden Einrichtungen darüber hinaus vertraute Ansprechpartner in allen Belangen. Gemeinsame Treffen beider Schulen finden seit gut einem Jahr – auch mit Unterstützung des Landkreises – statt.

Bereits 50 Einrichtungs- und Pflegedienstleiter haben sich bei gemeinsamen Informationsveranstaltungen des AAfG und der BBS über die anstehenden Veränderungen und eine Zusammenarbeit im Ammerländer Ausbildungsverbund Pflege informiert. Wesentliche Merkmale des vorgestellten Konzepts sind z.B. die Übernahme der Koordination der praktischen Ausbildung durch das AAfG sowie ein Rotationsverfahren innerhalb der kooperierenden Einrichtungen. „Der Zuspruch war riesig, so haben schon heute über 20 Einrichtungen ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit angezeigt", freut sich Frau Wienöbst, Schulleitung am AAfG.

Das neue Gesetz bietet die Notwendigkeit und damit auch die Chance einer engeren Zusammenarbeit.

Ein nächstes Arbeitstreffen ist für Mitte August geplant. Der genaue Termin kann der Homepage: https://www.ammerlaender-ausbildungszentrum.de entnommen werden.

Bei Interesse zur Teilnahme am „Ammerländer Ausbildungsverbund Pflege" wenden Sie sich gerne an das AAfG (ausbildungszentrum@a-a-f-g.de oder telefonisch 04488/503840).

 

Auf dem Foto (v.li.): Hilko Siebens (GF AAfG), Birgit Paesch (Pflegedirektorin Ammerland-Klinik), Thomas Lücht (Stellv. Schulleitung AAfG), Ruth Wienöbst (Schulleitung AAfG), Wilma Eberlei (Schulleitung BBS Ammerland), Bettina Schröder (Schulfachliche Koordinatorin BBS Ammerland), Monika Jüttner (Pflegedirektorin Karl-Jaspers-Klinik), Michael Poerschke (GF AAfG)

 

Leitungsteams des AAfG und der BBS Ammerland
Dr. Silke Kleinschmidt als neue Direktorin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Westerstede) begrüßt

Rund 120 Mediziner und Psychologen folgten am 22. Mai der Einladung der Klinik für Psychosomatik aus Westerstede zum 1. Fachsymposium für Psychosomatische Medizin in den Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik (KJK). Geschäftsführer Axel Weber und Ärztlicher Direktor Dr. Christian Figge (beide KJK) begrüßten an diesem Nachmittag ihre neue Kollegin Dr. med. Silke Kleinschmidt offiziell als Klinikdirektorin in der Karl-Jaspers-Klinik. „Die KJK gewinnt mit Frau Dr. Kleinschmidt eine sehr erfahrene und qualifizierte Klinikdirektorin für unsere noch junge Psychosomatische Klinik. Einer der wichtigsten Aufgaben wird es sein, die noch junge Klinik in der Region fest zu etablieren und weiter zu entwickeln", so Weber.

In den Fachvorträgen des Symposiums standen Bindungstheoretische Ansätze und ihre Bedeutung für die gruppentherapeutische Arbeit im Fokus der Referenten. Der renommierte Gruppentherapieforscher und Gastredner Prof. Dr. Bernhard Strauß stellte dem Fachpublikum u.a. Forschungsergebnisse vor, die einen signifikanten Zusammenhang zwischen Störungen in der Bindungserfahrung in der Kindheit und der Lebenserwartung aufzeigten und forderte daher die Ausweitung von präventiven Maßnahmen.

Im Anschluss an die Vorstellung des Behandlungskonzepts durch die neue Klinikdirektorin lud das Team um Dr. Kleinschmidt noch zu einer exklusiven Hausführung nach Westerstede ein.

Bereits seit Januar ist die gebürtige Oldenburgerin, die Humanmedizin in Göttingen und Lübeck studiert hat, Leiterin der 2017 in Westerstede eröffneten Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Der weitere Standort der Karl-Jaspers-Klinik, der in Kooperation mit der Bundeswehr betrieben wird, ist eine Akutklinik für psychosomatische Erkrankungen und verfügt über 40 Behandlungsplätze für Patientinnen und Patienten mit z.B. Stress- und Schmerzerkrankungen.

Kleinschmidt ist Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und war vor ihrem Wechsel an die KJK viele Jahre Chefärztin der Curtius-Klinik in Bad Malente Gremsmühlen.

Foto: Thorsten von Reeken; von links: Prof. Dr. Bernhard Strauß, Dr. Silke Kleinschmidt, Axel Weber, Dr. Christian Figge

Zum fünften Mal trafen sich Vertreterinnen der KJK und der Naturschutzinitiative Biotopkultur in der Gartenanlage des Krankenhauses für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik anlässlich des Tag des Baumes.

Um die natürliche Artenvielfalt des parkähnlichen Geländes der KJK zu pflegen und zu erweitern, wird hier jährlich gemeinsam der Baum des Jahres gepflanzt, in diesem Jahr eine Flatterulme. Ein passender Platz für den Baum wurde auf einer zentral gelegenen Wiese des Klinikgeländes, in unmittelbarer Nähe der Kapelle gefunden.

Eine Flatterulme kann bis zu 35m hoch werden. Eine der größten und ältesten Flatterulmen steht in Gülitz in Brandenburg (über 400 Jahre alt mit einem Stammumfang von knapp 10 Metern).

Seit 2014 wurden neben zahlreichen weiteren Neuanpflanzungen auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik als Bäume des Jahres eine Trauben-Eiche, eine Winter-Linde, eine Blut-Buche sowie eine Ess-Kastanie gepflanzt.

(von links): Ann-Katrin Kreye (Leiterin Gärtnerei der KJK), Dr. Bettina Kitzinger (Naturschutzinitiative Biotopkultur), Annette Claßen (Klinikdirektorin Forensik), Bettina Hackenbroch-Hicke (Leitende Ärztin Jugendforensik)
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