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Pflege als Therapie

Unsere Mitarbeitenden aus dem Pflegedienst sind an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für das Wohlergehen unserer Patientinnen und Patienten da. Sie sind ein wichtiger Teil unseres multiprofessionellen Teams und sitzen mit allen anderen Berufsgruppen an einem Tisch – etwa dann, wenn Therapieabläufe abgestimmt oder Genesungsfortschritte der ihnen anvertrauten Personen besprochen werden. Ein guter Austausch untereinander ist unabdingbar für eine ganzheitliche Behandlung, so wie wir sie in der Karl-Jaspers-Klinik verfolgen.

„Für Erkrankte und ihre Angehörigen sind wir kompetente Ansprechpartner – rund um die Uhr. Wir betreuen, begleiten und pflegen verantwortungsvoll und mit großer Leidenschaft.“

Monika Jüttner, Pflegedirektorin

Vom Wegbegleiter zum Wegbereiter

Ein Schwerpunkt der pflegerischen Arbeit in der KJK ist die stationäre Wegbegleitung, die Folgendes umfasst:

  • Unterstützung der Patientinnen und Patienten bei ihrer Alltagsbewältigung
  • Strukturierung des Tagesgeschehens auf der Station
  • Durchführung individueller lebenspraktischer Trainings in den Bereichen Wohnen, Haushalt und Alltagsangelegenheiten.

Bei allen Pflegehandlungen steht die Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund, wobei wir stets auf die Bedürfnisse der uns anvertrauten Menschen achtgeben. Gemeinsam mit ihnen arbeiten wir auf ihre baldige Entlassung hin. Sie ist dann möglich, wenn gesunde Anteile stabilisiert sind oder sich der Lebensalltag auch mit der Erkrankung bewältigen lässt. So kann der stationäre Aufenthalt Wegbereiter für eine mögliche ambulante pflegerische Betreuung im Anschluss sein.

In der psychiatrischen Versorgung kommen, je nach Bedarf, Therapieangebote verschiedener Fachdisziplinen zum Einsatz. Viele Pflegefachkräfte sind dafür qualifiziert, spezielle psychiatrisch-pflegefachliche Einzel- und Gruppenangebote durchzuführen – diese bilden einen weiteren Schwerpunkt der pflegerischen Arbeit in der KJK.

Unsere Schwerpunkte

 

  • Psychoedukation – das Krankheitsverstehen verbessern
  • Metakognitives Training – Problemlösungsstrategien vermitteln
  • „Stimmen hören“ verstehen
  • Schlafedukation
  • Aromatherapie
  • Progressive Muskelentspannung
  • Integrative Validation
  • Umgang mit Spannungskurven
  • Ohrakupunktur nach NADA
  • Snoezelen
  • Resilienz- und Achtsamkeitstraining
  • Lebenspraktisches Training
  • Skillstraining (Fertigkeitentraining)
  • Spez. Kommunikationsmodell - Kiesler-Kreis
  • Tiergestützte Therapie (Therapiehund)
  • Jin Shin Jyutsu
  • Angehörigengruppen

 

Für Interessierte am Pflegeberuf

Ein Tag in der Pflege

Wie sieht ein Tag bei uns auf Station aus? Was macht die Arbeit in der psychiatrischen Pflege aus?

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Wusstest du, dass deine Ausbildung in der Pflege auch in Teilzeit möglich ist? Entdecke deine Möglichkeiten!

Beziehungsorientierte Pflege

Psychiatrische Pflege ist Beziehungspflege. Hier steht der Mensch im Vordergrund und nicht seine Krankheit. Die Pflegekraft gestaltet eine tragfähige Beziehung zu der ihr anvertrauten Person, sie erkennt deren Ressourcen und fördert sie.

Ziel ist es, die Beziehung der Patientinnen und Patienten zu sich selbst und zu ihrem Umfeld wiederherzustellen und auszubauen. Die geschieht unter Berücksichtigung der Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Autonomie der Patientin/ des Patienten. Hier ist ein wesentlicher Baustein die Wissensvermittlung in Bezug auf die Erkrankung.

Ansprechpersonen

Portrait Monika Jüttner vor Blaetterhintergrund

Monika Jüttner

Pflegedirektorin

Sekretariat

Josefine Ludwig

Pflegedienstleitung

Forensische Psychiatrie

Sekretariat
Portrait Hans Wilhelm Robben vor Blaetterhintergrund

Hans-Wilhelm Robben

Klinikpflegedienstleitung

Universitätsklinik für Psychiatrie, Allgemeinpsychiatrie

Sekretariat
Portrait Dirk Tenefelde vor Blaetterhintergrund

Dirk Tenfelde

Klinikpflegedienstleitung

Gerontopsychiatrie, Suchtmedizin, Psychosomatik, Tageskliniken

Sekretariat

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